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Adolf Wilbrandt

Adolf Wilbrandt. Die literarischen Kämpen der Siebziger- und Achtzigerjahre sind zum Teil noch am Leben, ja, sie erscheinen sogar dann und wann auf modernen Bühnen, um ihre alten Beziehungen wieder aufzufrischen. Einer, der die meisten Sympathien genoß, ist Adolf Wilbrandt (geb. 1887 in Rostock, lebt ebenda). Er schrieb eine Unzahl Novellen, Romane und historische Dramen, unter denen der »Meister von Palmyra«, »Arria und Messalina«, »Nero« am erfolgreichsten waren. In Goethes Manier geschrieben ist sein Roman »Geister und Menschen«. – »Dornenweg«, »Hermann Tfinger«, »Die Osterinsel« genossen lange Zeit allgemeine Achtung und wurden vielfach auch von der Kritik gegen die »pathologische Literatur« der Modernen ausgespielt. Auch Gedichte und kritische Essays schrieb Wilbrandt. Seine Fruchtbarkeit gestattete es ihm, immer auf dem Plan zu sein. 1878 erhielt er den Schillerpreis.

V. H.


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