Autorenseite

 << zurück weiter >> 

Hanns Heinz Ewers

Hanns Heinz Ewers, geb. 1871 zu Düsseldorf. Lebt im Winter einige Monate in Berlin, sonst stets im Süden auf Reisen. H. H. Ewers debütierte zusammen mit Th. Etzel mit einem »Fabelbuche«, das dank seiner sehr scharfen satirischen Angriffe Aufsehen erregte. Diesem folgte eine Reihe von phantasie- und humorvollen, durchaus eigenartigen Märchenbüchern, in denen es Ewers einen neuen Märchenstil zu schaffen gelang; »Die verkaufte Großmutter« und »Die Ginsterhexe« verdienen hier Erwähnung. Doch stellen diese Bücher durchaus nicht die Eigenart dieses Schriftstellers dar, die sich vielmehr in seinen Novellenbänden »C. 33 und anderes« und »Grausame Geschichten« oder etwa in seinem Essay über »Edgar Allan Poe« offenbart. Mit einer erstaunlichen Kombinationsgabe versteht es Ewers, die unmöglichsten Phantasien lebenswahr zu gestalten, das graue Alltagsleben unserer Zeit mit einer Überfülle seltsamer, oft erschreckend grauenhafter Gestalten zu beleben.

Dr. B.


 << zurück weiter >>