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Hermann Stegemann

Hermann Stegemann, geb. am 30. Mai 1870 in Coblenz, lebt in Basel. Wenn er auch nicht Elsässer ist, so darf er doch mit Recht als der einzige deutsch-elsässische Romancier angesprochen werden. Schon um 1890 schrieb er Novellen, »Mein Elsaß«, Dramen, die Episoden aus der Geschichte des Elsaß behandelten, Gedichte, die warme Anerkennung fanden, und im Jahre 1899 wurde er mit einem Schlage durch seinen Roman »Stille Wasser« bekannt. 1903 erschienen die »Söhne des Reichslandes« und 1905 »Daniel Junt«. Dieser Roman hält dem Vergleiche mit allem stand, was bei uns zur Heimatkunst gerechnet wird. Er hat jedenfalls mehr künstlerische Qualitäten als etwa »Jörn Uhl« und verfällt nur wenig in die Manie der Heimatkünstler, Recken und »offene Charaktere« mit markigen Aussprüchen, die das Lächerliche streifen, zu zeichnen.

R. S.


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