Heinrich Pestalozzi
Lienhard und Gertrud
Heinrich Pestalozzi

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100.
Des Hühnerträgers Lohn.

Auch der Hühnerträger hatte noch ein Glück. Therese sah ihn im Heimfahren aus dem Wagen, und sagte zu Arner: Dieser muß auch noch etwas haben; denn eigentlich ist es doch er, der mit seiner Nachtreise alles in Ordnung gebracht hat.

Da rief Arner dem Hühnerträger, und sagte: Christoph, meine Frau will nicht, daß du deine Teufelsarbeit umsonst verrichtet habest; da hast du ein paar Taler.

Der Hühnerträger bückte sich tief, und sagte: Gnädiger Herr! so wünschte ich mir alle Tage meines Lebens nur Teufelsarbeit.

Ja, sagte Arner, wenn du versichert wärest, daß die Hunde allemal an den Ketten blieben.

Das ist auch wahr, gnädiger Herr! sagte der Hühnerträger, und der Wagen fuhr fort.


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