Heinrich Pestalozzi
Lienhard und Gertrud
Heinrich Pestalozzi

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97.
Seine Dankbarkeit gegen seinen edeln Herrn.

Der Rudi wußte nicht, was er sagen wollte, so hatte ihn dieses alles übernommen. Und diese Verwirrung des Mannes, der kein Wort hervorbringen konnte, freute Arner weit mehr, als eine Danksagung ihn hätte freuen können. Der Rudi stammelte zuletzt einige Worte von Dank; aber er wurde von Arner unterbrochen. Dieser sagte lächelnd zu ihm: Ich sehe wohl, Rudi, daß du dankest. Dann bot er ihm noch einmal seine Hand, und sagte weiter: Gehe jetzt, Rudi, fahre mit deiner Kuh heim, und zähle darauf, wenn ich dir oder deiner Haushaltung das Leben versüßen kann, so wird es mich immer freuen, es zu tun. Da ging der Rudi von Arner weg voll Freude und Dank, und führte die Kuh mit sich nach Hause.


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