Friedrich Hebbel
Gedichte
Friedrich Hebbel

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        Leichter verzeiht dir der Mensch das Böse, das du ihm tatest,
    Als er vergibt und vergißt, was er begangen an dir,
Und so gleicht er dem Zecher, der statt sich selbst zu kasteien,
    Wenn ihn der Jammer befällt, schimpft auf den Wirt und den Wein.
Aber der häßliche Zug ist edel im Keim und bestätigt,
    Daß der Verworfenste selbst knirschend die Flecken erträgt.

 


 


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