Friedrich Hebbel
Gedichte
Friedrich Hebbel

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Das Hermelin

                Der Jäger spürt dem reinsten Hermelin
    Seit lange nach, doch welches Netz er stellt,
Das edle Tier weiß jedes klug zu fliehn
    Und hüpft nur um so froher durch das Feld.

Dann aber ritzt es sich an einem Dorn
    Und hält für einen Fleck sein eignes Blut:
Den wäscht es aus am nächsten klaren Born,
    Und nun beschleicht's der Feind und kühlt den Mut.

 


 


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