Friedrich Hebbel
Gedichte
Friedrich Hebbel

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Vorüber

        Ich legte mich unter den Lindenbaum,
In dem die Nachtigall schlug;
Sie sang mich in den süßesten Traum,
Der währte auch lange genug.

Denn nun ich erwache, nun ist sie fort,
Und welk bedeckt mich das Laub;
Doch leider noch nicht, wie am dunklern Ort,
Verglühte Asche der Staub.

 


 


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