Friedrich Hebbel
Gedichte
Friedrich Hebbel

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Erquickung

          Der Vater geht hinaus aufs Land,
Sein muntres Knäblein an der Hand;
Getragen ist des Tages Last,
Nun geht er bei der Nacht zu Gast.

Solch frisches Menschenangesicht,
Draus Heiterkeit und Friede spricht,
Das ist mir, wie ein Bibelbuch,
Ich schau hinein, und hab genug.

Bin längst nicht mehr der Tor, der fragt:
Was hast du selber dir erjagt?
Das aber gibt mir ein Gefühl,
Als gäb's für andre doch ein Ziel.

 


 


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