Friedrich Hebbel
Gedichte
Friedrich Hebbel

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Sprüche

1.

        Der Mensch soll treten in die Welt,
    Als wäre sie sein Haus;
Man geht nicht in die Schlacht als Held,
    Man kommt als Held heraus.

2.

        »Warum ficht mich so manches Übel an?«
Weil Gott dich vor dir selbst nicht schützen kann!

3.
Die Mutter an die Tochter

        Fehlt dir auch nur ein Laub an deinem Myrtenkranz,
So ist dein Zauber hin, du bindest keinen ganz.

3.
Hüben und drüben

        Wer langes Leben wünscht im irdischen Gewimmel,
Der weiß nicht, was er tut: er kürzt sich ja den Himmel.

 


 


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