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Trost.

Gräm dich nicht, daß deine Stille
Weder Meer noch Wolken regt,
Ob dein sehnsuchtheißer Wille
Sich in alle Stürme legt,
Ob du mit dem Weltenmeister
Eifernd glühst auf du und du,
Und der Fürst der ewigen Geister
Winkt den Brudergruß dir zu.

Nicht ein Stündlein von dem Tage
Änderst du in seinem Lauf,
Und du hältst vom Donnerschlage
Nicht das kleinste Zürnen auf.
Geist und Sehnsucht rastlos schweifen
An die goldne Sternensaat,
Wenn sie Gottes Mantel streifen,
Dünkt sie's eine Gottestat.


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