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Allgegenwart.

Denn deine Seele webt in dieser Luft
Und schmeichelt Blumen atmend zu mir her,
Aus deinen Haaren ein verstohlener Duft
Macht mir mein Herz vor Heimweh heiß und schwer.

Denn deiner Schönheit ungestümer Glanz
Ist der Palast, um den mein Schatten schweift,
Wenn er nach deines Elfenreigens Tanz
Blindlings hinein in goldige Nebel greift.

Du bist mir Lebensbrot und Morgenglut
Und süßer Schatten, wenn der Mittag drückt
Und in der Nacht ist meine Lebensflut
In deines Mondes seligen Glanz gerückt.


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