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Ein Dörflein.

Die liebe Armut klebt sich Nest an Nest.
Strohdächer tasten schämig auf die Erde,
Als hielt das lange Büschelgras sie fest
Mit stiller, treuer, bittender Gebärde.

Die kleinen Fenster glitzern farbenbunt.
Sie haben manchen Sonnenstrahl gefangen,
An ihnen lag manch roter Kindermund,
An sie gepreßt viel rote Kinderwangen.

Ein wundersüßer Heimatzauber liegt
Auf diesem hingeduckten Hüttenkranze,
Drin sich manch schüchtern Seelchen lächelnd wiegt.
O Friedensglück im stillen Arbeitsglanze!


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