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Hansjörg und Friedrich Paul.

Sie waren beide neunzig Jahr
Und beid' im Armenhaus.
Hansjörg der eine und Friedrich Paul,
Die lachten und schwatzten mit breitem Maul.
Ein wunderliches Menschenpaar,
Die Alten im Armenhaus.

»Jo, weiß't noch?« sagt der Hansjörg dann,
Er sagt es Tag für Tag,
Dann kommt in die alten Augen Licht. –
Paul Friedrich tut, als weiß er's nicht.
Sie sehen sich aber so sonnig an,
Und die Jugend wird ihnen wach.

Da liegt der bunte Heideplan,
Und die Stine und die Mine sind da –
Hansjörg und Stin – Paul Friedrich und Min.
Siehst du das Glück über die Heide ziehn!
Sie sehen sich beide so selig an,
Und die Jugend ist ihnen nah.

»Min Stin«. »Min Min«, »Min Min«, »Min Stin«,
So schwirrt es hin und her –
Das wunderliche Brüderpaar
Entzweit sich, wer die schönste war,
Sie stehn und wanken mit den Knien,
Das Stehn wird ihnen schwer.

»Min Min, min Stin!« Sie werden heiß,
Ihr kleiner Krieg bricht aus.
»Min Stin, min Min«, das geht noch lang.
Das Stübchen stimmt mit in den Klang,
Es dreht sich mit in diesem Kreis
Das ganze Armenhaus.


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