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Drei Hunde und einer.

Haß, Neid und Gold, das sind drei schlimme Hunde,
Wenn einer losläßt, packt der andere an.
Wie gut die hetzen im verfluchten Bunde,
Bis sich dein Fuß nicht weiter schleppen kann.

Und dann, wenn dich die eklen Würger packen,
Kommt noch ein Untier übers Feld gerannt,
Mit wildem Satze springt's dir in den Nacken,
Sein gelbes Auge starr auf dich gespannt.

Das ist der Hund, die schwarze Lebensreue –
Er leckt dein Blut, am Maul fließt's ihm vorbei.
Wie tiefverächtlich ist dein Schrei, der scheue,
Ein feiger, schnöder, dummer Narrenschrei.


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