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Schlimmes Wissen.

Ich habe einst geträumt, ein irdisch Lied
Aus Gold zu flechten, das Saphir durchzieht,
Die Sonne sollte selig auf ihm ruhen.
Nun schläft der Traum, den Gottes Gnade mied,
In meiner Seele zugeschlagenen Truhen.

Wer wird sie öffnen? Ach, gewiß der Tod,
Der jedem Traum zuletzt die Hände bot,
Die kühlen Hände, die zum Wandern winken.
Dort, hinterm Berg das friedestille Rot,
Das ist die Luft, die Träume einzutrinken.


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