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Sonniger Herbst.

Weit ins Licht gebaute Tage,
Groß die Ferne, klar der Wald.
Hell vom Fluß, mit Plätscherschlage,
Rudertakt herüberschallt.

Wilde Enten ziehn und lärmen,
In die Fluten fällt ihr Schrei.
Herz und Adern füllt ein Schwärmen,
Ob die Rosen auch vorbei.

Georginen stehn wie Rosen.
Tauf' sie so, dann sind sie's auch.
Herz, du mußt dich jubelnd stoßen
In den Georginenstrauch!

Raufend bald die Winde wehen,
Holz und Brot sind heuer knapp –
Doch in diesen Tagen gehen
Engel himmelauf und -ab.


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