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Die dich suchen.

Die dich suchen, Herr, die drängen her,
Ihre Scharen füllen alle Weiten,
Breite Ströme sind sie, die ins Meer
Unaufhaltsam mächtig niedergleiten.

Auf den Strömen weiß Gewimpel wirrt,
Segel blühn, vom frischen Wind verknittert,
Und ein Lustschrei überm Wasser irrt,
Der von großen Sehnsuchtsnöten zittert. –

Wie wir suchen! Sei mit uns, du Meer,
Daß wir, deine Ströme, zu dir dringen –
Hörst du nicht, es saust und braust daher,
Unser starkes, sturmerfülltes Singen?


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