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In deiner Liebe.

In deiner Liebe schlaf ich stille ein.
Der Vollmond legt sich auf die Fensterscheiben.
Nun will ich träumen. Du mußt bei mir sein,
Laß uns auf lichtbeströmten Meeren treiben.

Auf meinen Lippen blüht im seligen Streit
Dein roter Mund, ich kann ihn nicht mehr lassen –
Ein stürmisch Zucken, satt von Heimlichkeit,
Will immer noch nach deinen Händen fassen.

Und immer dein tiefsüßes Augenpaar
Fühl ich auf mir gleich Blumendüften liegen –
Ich müßte ewig in dein dunkles Haar
Das Weltentzücken meiner Liebe schmiegen. –

Lebendig brennend steigt dein Zauberbild
Aus Mondesglut und zittert hingerissen –
Und unerschöpflich wachsend, wirr und wild
Zerwühlst du mich mit deinen heißen Küssen.


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