Emanuel Geibel
Gedichte
Emanuel Geibel

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Im Herbste.

        Auf des Gartens Mauerzinne
Bebt noch eine einz'ge Ranke:
Also bebt in meinem Sinne
Schmerzlich nur noch ein Gedanke.

Kaum vermag ich ihn zu fassen,
Aber dennoch von mir lassen
Will er, ach, zu keiner Frist;
Und so denk' ich ihn, und trage
Alle Nächte, alle Tage
Mit mir fort die dumpfe Klage,
Daß du mir verloren bist.

 


 


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