Emanuel Geibel
Gedichte
Emanuel Geibel

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XLI.

Ich weiß nicht, wie's geschieht,
Daß, was mein Herz auch singt,
Mir immerdar ins Lied
Ein Klang der Liebe klingt;

Daß ich nicht schweigen kann
Von ihrem Paradies,
Wiewohl aus seinem Bann
Man lange mich verstieß.

Dann ahn' ich selber kaum:
Sing' ich von künft'gem Glück?
Sing' ich den süßen Traum
Der Jugend mir zurück?

 


 


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