Sophie von La Roche
Geschichte des Fräuleins von Sternheim
Sophie von La Roche

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Fräulein von Sternheim an Emilia

Würden Sie, liebste Emilia, jemals geglaubt haben, daß es eine Stunde meines Lebens geben könnte, in der mich reuete Gutes getan zu haben? Und sie ist gekommen, diese Stunde, in welcher ich mit dem warmen Eifer meines Herzens für das verbesserte Wohlergehen meines Nächsten unzufrieden war, und den Streit zwischen Mein und Dein empfunden habe. Sie wissen aus meinen vorigen Briefen, was es mich kostete den Fürsten um eine Gnade für die Familie T* zu bitten. Sie kennen die Beweggründe meiner Abneigung und Überwindung derselben; aber die verdoppelte Beunruhigung, die mir damit durch den Fürsten und Mylord Derby zugekommen ist, gab mir die Stärke des Unmuts, der mich zur Unzufriedenheit mit meinem Herzen brachte. Der Fürst, welcher mich in Gesellschaften mit seinen Blicken und Unterredungen mehr als vorher verfolgt, scheute sich nicht bei einem Piquet, das ich mit ihm spielte, Ausrufungen über meine Annehmlichkeiten zu machen, und dieses mit einem Ton, worin Leidenschaft war, und der alle Leute aufmerksam machte. Mylord Derby war eben vom Pharao-Tisch zu uns gekommen, und da ich in der Verwirrung, in die ich aus Zorn und Verlegenheit über die Aufführung des Fürsten geriet, ungefähr meine Augen auf Derby richtete, sahe ich wohl den Ausdruck einer heftigen Bewegung in seinem Gesicht, und daß er sich, nachdem seine Augen den Fürsten etwas wild angesehen, wegbegab, und wie ein verwirrter Mensch spielte: Aber das konnte ich nicht sehen, daß ich von ihm noch den nämlichen Abend auf das äußerste beunruhigt werden sollte. Der Fürst verlor viel Geld an mich; ich hatte bemerkt, daß er mit Vorsatz schlecht spielte, wenn er allein gegen mich war; dieses verdroß mich; seine Absicht mag gewesen sein, was sie will, sein Geld freute mich nicht, und ich sagte: daß ich es den Kindern des Rats T* noch den Abend geben wollte. Derby mußte es gehört haben, und faßte den Entschluß mich zu belauschen und bei dem Rat T* zu sprechen. Listig fing er es an; denn als ich eine kleine Weile da war, kam er an das Haus, fragte nach der Frau T* und sagte dieser; er sei Sekretär bei Mylord G. und hätte mir etwas für ihre Familie zu bringen. Die Frau, von der Hoffnung eines großen Geschenks eingenommen, holte ihren Mann und Kinder samt der Rosine aus dem Zimmer, wo ich war, und ehe ich sie fragen konnte, was sie wollte, trat sie mit Mylord Derby herein, meldete mir ihn als Sekretär, redete von seinem an sie habenden Geschenke und begab sich weg. Erstaunen und Unmut betäubten mich lange genug, daß Mylord zu meinen Füßen knien und mir seine Entschuldigungen und Abbitten machen konnte, ehe ich fähig war über sein Eindringen meine Klage zu führen. Ich tat es mit wenigen ernsthaften Worten; da fing er an von einer langen verborgnen Leidenschaft und der Verzweiflung zu reden, in welche ihn Mylord G. stürzte, da er ihm verboten, nicht mehr in unser Haus zu gehen, und er doch sehen müßte, daß andre mir von ihrer Liebe redeten. Mylords G. Verbot machte mich stutzend und nachdenkend; Derby redete immer in der heftigsten Bewegung fort; ich dachte an den Jast, worin ich ihn den ganzen Abend in der Gesellschaft gesehen hatte, und meine Verlegenheit vergrößerte sich dadurch. Ich foderte, daß er mich verlassen sollte, und wollte zugleich der Tür zugehen; er widersetzte sich mit sehr ehrerbietigen Gebärden, aber mit einer Stimme und Blicken so voll Leidenschaft, daß mir bange und übel wurde. Dies war der Augenblick, wo ich böse auf mein Herz war, daß es mich gerade diesen Abend noch mein Spielgeld den Kindern bringen hieß und mich dadurch dieser Verlegenheit ausgesetzt hatte.

Ich erholte mich endlich, da ich ihn den geheiligten Namen der Tugend aussprechen hörte, in welchem er mich beschwur, ihn nur noch einen Augenblick reden zu lassen. Wiederholen kann ich nichts; aber er redete gut; wenig von meinen äußerlichen Annehmlichkeiten, aber er behauptete meinen Charakter zu kennen, den er als selten ansieht, und am Ende legte er auf eine rührende Weise eine feierliche Gelübde von Tugend und Liebe ab.

Unzufrieden mit ihm und mit mir selbst, bestürzt und bewegt, machte ich an ihn die Bitte, mir den Beweis von seinen Gesinnungen zu geben, daß er mich verließe. Er ging gleich mit ermunterter Abbitte seines Überraschens, und legte an der Tür noch ein schweres Paquet Geld für die arme Familie hin.

Ein ungewöhnlicher Kummer beklemmte mein Herz; das beste Glück, das ich mir in dieser Minute wünschte, war einsam zu sein. Aber die Frau T* kam herein, ich übergab ihr das Geschenk samt dem gewonnenen Gelde. Ihre Freude erleichterte mich ein wenig, aber ich eilte mit dem festen Vorsatz fort, dieses Haus nicht mehr zu betreten, solange Mylord Derby in D* sein würde. Mein Oncle und meine Tante spielten noch, als ich nach Hause kam, und ich legte mich zu Bette. Traurige Nächte hatte ich schon durch meinen an Eltern und Freunden erlittenen Verlust gehabt; aber die mit Unruhe und Schmerzen der Seele erfüllte schlaflose Stunden habe ich niemals gekannt, welche auf die Betrachtung folgten, daß mein Schicksal und meine Umstände meinen Wünschen und meinem Charakter völlig entgegen sind. Meine äußerste Bemühung war immer, unsträflich in meiner Aufführung zu sein, und doch wurde ich durch Mylord Derby der Nachrede einer Zusammenkunft ausgesetzt. Mylord G., dessen Achtung ich zu verdienen glaubte, verbietet seinen Verwandten den vorzüglichen Umgang mit mir. Ich hatte die Freundschaft eines tugendhaften Mannes gewünscht, und dieser flieht mich, während daß mich der Fürst und der Graf F* zu verfolgen anfangen. Und was soll ich von Mylord Derby sagen: Ich bekenne, die Liebe eines Engländers ist mir vorzüglich angenehm, aber – Und doch; warum wählte ich einen und verwarf den andern, ehe ich sie kannte; ich war gewiß voreilig und unbillig. Derby ist rasch und unbesonnen; aber voller Geist und Empfindsamkeit. Wie schnell, wie eifrig tut er Gutes? Sein Herz kann nicht verdorben sein, weil er so viele Aufmerksamkeit für gute Handlungen hat; ich möchte bald hinzusetzen, weil er mich und meine Denkungsart lieben kann. Aber alle halten ihn für einen bösen Menschen; er muß Anlaß zu einer so allgemeinen Meinung gegeben haben; und gleichwohl hat die Tugend Ansprüche auf sein Herz. Emilia! wenn ihn die Liebe ganz von Irrwegen zurückführte, wenn sie es um meinetwillen unternähme: wäre ich ihr da nicht das Opfer des Vorzugs schuldig, den ich einem andern ohne sein Verlangen gab? Aber itzt wünsche ich aller Wahl überhoben zu sein, und daß meine Tante R. bald käme. Vergeblicher Wunsch! Sie ist in Florenz und wird da ihre Wochen halten. Sie sehen also, daß alle Umstände wider mich sind. Der ländliche Frieden, die Ruhe, die edle Einfalt, welche mein einsames S*** bewohnen, wären meinem armen Kopf und Herzen so erquickend, als Hofleuten der Anblick einer freien Gegend ist, wenn sie lange in Kunstgärten herumgeirrt, und ihr Auge durch Betrachtungen der gesuchten und gezwungenen Schönheiten ermüdet haben. Wie gerne stellen sie ihre durch zerstoßnen Marmor ermattete Füße auf ein mit Moos bewachsnes Stück Erde, und sehen sich in dem unbegrenzten schönen Gemische von Feld, Waldungen, Bächen und Wiesen um, wo die Natur ihre besten Gaben in reizender Unordnung verbreitet! Bei vielen beobachtete ich in dieser Gelegenheit die Stärke der reinen ersten Empfindungen der Natur. Sogar ihr Gang und ihre Gebärden wurden freier und ungezwungener, als sie in den sogenannten Lustgärten waren; aber einige Augenblicke darauf sah ich auch die Macht der Gewohnheit, die, durch einen einzigen Gedanken rege gemacht, die sanfte Zufriedenheit störte, welche die Herzen eingenommen hatte. Urteilen Sie, meine Emilia, wie ermüdet mein moralisches Auge über den täglichen Anblick des Erkünstelten im Verstande, in den Empfindungen, Vergnügungen und Tugenden ist! Dazu kommt nun der Antrag einer Verbindung mit dem jungen Grafen F*, die ich, wenn mir auch der Mann gefiele, nicht annehmen würde, weil sie mich an den Hof fesseln würde. So sehr auch diese Fesseln übergüldet und mit Blumen bestreut wären, so würden sie doch mein Herz nur desto mehr belästigen. Ich leide durch den Gedanken, jemand eine Hoffnung von Glück zu rauben, deren Erfüllung in meiner Gewalt steht; aber warum machen die Leute keine Vergleichung zwischen ihrer Denkart und der meinigen? Sie würden darin ganz deutlich die Unmöglichkeit sehen, mich jemals auf den Weg ihrer Gesinnungen zu lenken. Mein Oncle und meine Tante machen mich erstaunen. Sie, die meine Eltern und meine Erziehung kannten, sie, die von der Festigkeit meiner Ideen und Empfindungen überzeugt sind, sie dachten mich durch glänzende Spielwerke von Rang, Pracht und Ergötzlichkeiten zur Übergabe meiner Hand und meines Herzens zu bewegen? Ich kann nicht böse über sie werden; sie suchen mich nach ihren Begriffen von Glück durch eine vornehme Verbindung glücklich zu machen, und geben sich alle ersinnliche Mühe, mir den Hof von seiner verführerischen Seite vorzustellen. Sie haben gesucht, meine Liebe zur Wohltätigkeit als eine Triebfeder anzuwenden. Weil der Graf F* versicherte, daß mich der Fürst sehr hochschätze, daß er mit Vergnügen alle Gnaden bewilligen würde, die ich mir immer ausbitten könnte; so haben sie, denke ich, Leute angestellt, mich um Fürsprache bei dem Herrn anzuflehen. Ihre Vermutung, daß dieses die stärkste Versuchung für mich sei, ist ganz richtig; dann die Gewalt Gutes zu tun, ist das einzige wünschenswerte Glück, das ich kenne.

Zu meinem Vergnügen war die erste Bitte ein Wunsch von Eitelkeit, welcher etwas begehrte, dessen man wohl entbehren konnte; so daß ich ohne Unruhe mein Vorwort versagen konnte. Ich zeigte dabei meinen Entschluß an, den Fürsten niemals mehr zu beunruhigen, indem mich nur die äußerste Not und Hülflosigkeit der Familie T* dazu veranlaßt habe. Wäre es eine notleidende Person gewesen, die mich um Fürbitte angesprochen hätte, so wäre mein Herz wieder in eine traurige Verlegenheit geraten, zwischen meiner Pflicht und Neigung ihr zu dienen, und zwischen meinem Widerwillen dem Fürsten für eine Gefälligkeit zu danken, einen Entschluß zu machen. Für meines Oncles Prozeß muß ich noch reden, und es soll auf einem Maskenball geschehen, dazu man schon viele Anstalten macht. Eine allgemeine Anstrengung der Erfindungskraft ist aus diesem Vorhaben erfolgt; ein jedes will sinnreich und gefällig gekleidet sein, Hof- und Stadtleute werden dazu geladen, es soll eine Nachahmung der englischen Maskenbälle zu Vauxhall werden. Ich erkenne, daß der ganze Entwurf etwas Angenehmes für mich hat; einmal, weil ich das Bild der römischen Saturnalien, die ich Gleichheitsfeste nennen möchte, sehen werde, und dann, weil ich mir ein großes Vergnügen aus der Betrachtung verspreche, den Grad der Stärke und Schönheit der Einbildungskraft so vieler Personen in ihren verschiedenen Erfindungen und Auswahlen der Kleidungen zu bemerken. Der Graf F*, sein Nepote, mein Oncle, meine Tante und ich werden eine Truppe spanischer Musikanten vorstellen, die des Nachts auf die Straße ziehn, um vor den Häusern etwas zu ersingen. Der Gedanke ist artig, unsre Kleidung in Carmoisi mit schwarzem Taft, sehr schön; aber meine Stimme vor so vielen Leuten erschallen zu lassen, dies vergället meine Freude; es scheint so zuversichtlich auf ihre Schönheit und so begierig nach Lob. Doch man will damit dem Fürsten, der mich gerne singen hört, gefällig sein, weil man glaubt, der Prozeß meines Oncles gewinne dabei, und ich will ihm lieber vor der ganzen Welt singen, als noch einmal in unserm Garten wie gestern; wo ich darauf mit ihm spazierengehen, und ihn von Liebe reden hören mußte. Er hatte sie zwar in Ausdrücke der Bewunderung meines Geistes und meiner Geschicklichkeit eingewickelt; aber meine Augen, meine Gestalt und meine Hände hätten viel Verwirrung an seinem Hof angerichtet, ihm wäre es unmöglich Rat darin zu schaffen, weil die Macht meiner Reize den Herrn ebenso wenig verschonet hätte als seine Diener.

»Meine Entfernung wird also das beste Mittel wider diese Unordnung sein«, sagte ich.

»Das sollen Sie nicht tun, Sie sollen meinen Hof der Zierde nicht berauben, die er durch Sie erhalten; einen Glücklichen sollen Sie wählen, und sich niemals, niemals von D* entfernen.«

Ich wußte ihm Dank, daß er dieses hinzusetzte; er muß es getan haben, weil er bemerkte, daß ich in Verwirrung geraten war, und auf einmal traurig und ernsthaft aussah. Denn wie er von der Wahl eines Glücklichen redete, wandte er sich zu mir und blickte mich so sehnsuchtsvoll an, daß ich mir vor seinen weitern Erklärungen fürchtete. Er fragte mich zärtlich nach der Ursache meiner Ernsthaftigkeit; ich faßte mich, und sagte ihm ziemlich munter: der Gedanke von einer Auswahl wäre schuld daran; weil ich in D* nach meiner Phantasie keine zu machen wüßte.

»Gar keine? Nehmen Sie den, der Sie am meisten liebt, und Ihnen seine Liebe am besten beweisen kann.« – Mit diesem Gespräche kamen wir zur Gesellschaft an. Alle suchten etwas in den Gesichtszügen des Fürsten zu lesen; er war sehr höflich gegen sie; ging aber bald darauf weg, und sagte mir noch mit Lächeln: ich möchte seinen Rat nicht vergessen. Ich redete meiner Tante ernsthaft von den Gesinnungen, die ich bemerkt hätte, und daß ich in keinem Menschen Liebe sehen und ernähren würde, die ich nicht billigen könnte; daß ich also auf dem Ball nicht singen wollte, und sie bäte mich nach Sternheim zurück zu lassen.

Da war Jammer über meine zu weit getriebne grillenhafte Ideen, die nicht einmal eine zärtliche Höflichkeit ertragen könnten; ich möchte doch um des Himmels und ihrer Kinder willen die Ball-Partie nicht verschlagen; wenn ich nach diesem unzufrieden wäre, so versprach sie mir, mich nach Sternheim zu begleiten, und den Überrest des Jahres dort zu bleiben. Bei diesem Versprechen hielt ich sie und erneuerte ihr das meinige. Dies ist also die letzte Tyrannie, welche die Gefälligkeit für andre an mir ausüben wird, und dann werde ich mein Sternheim wiedersehen. O Emilia! mit was für Entzücken der Freude werde ich dieses Haus betreten, wo jeder Platz an die ausgeübten Tugenden meiner Eltern mich erinnern, mich aufmuntern wird, ihrem Beispiel zu folgen! Tugenden und Fehler der großen Welt sind nichts für meinen Charakter; die ersten sind mir zu glänzend und die andern zu schwarz. Ein ruhiger Zirkel von Beschäftigung für meinen Geist und für mein Herz ist das mir zugemessene Glück, und dieses finde ich auf meinem Gute. Ehemals wurde es durch den freundschaftlichen Umgang meiner Emilia vergrößert; aber die Vorsicht wollte ihre Tugenden in einer andern Gegend leuchten machen, ließ mir aber ihren Briefwechsel.

Sehr lieb ist mir, daß ich die große Welt und ihre Herrlichkeiten kennengelernt habe. Ich werde sie nun in allen Teilen richtiger zu beurteilen wissen. Ich habe ihr die Verfeinerung meines Geschmacks und Witzes, durch die Kenntnis des Vollkommnen in den Künsten zu danken. Ihr Luxus, ihre lärmende ermüdende Ergötzungen haben mir die edle Einfalt und die ruhigen Freuden meines Stammhauses angenehmer gemacht; der Mangel an Freunden, den sie mich erdulden ließ, hat mich den Wert meiner Emilia höher schätzen gelehrt; und ob ich schon gefühlt habe, daß die Liebe Ansprüche auf mein Herz hat, so freut mich doch, daß es allein durch den Sohn der himmlischen Venus verwundet werden kann, und daß die Tugend ihre Rechte ungestört darin erhalten hat. Denn gewiß wird meine Zärtlichkeit niemals einen Gegenstand wählen, der sie verdrängen wird.

Schönheit und Witz haben keine Gewalt über mein Herz, ungeachtet ich den Wert von beiden kenne; eine feurige Leidenschaft und zärtliche Reden auch nicht; am wenigsten aber die Lobeserhebungen meiner persönlichen Annehmlichkeiten; denn da sehe ich in meinem Liebhaber nichts als die Liebe seines Vergnügens. Die Achtung für die gute Neigungen meines Herzens und für die Bemühungen meines Geistes, um Talente zu sammeln, dieses allein rührt mich, weil ich es für ein Zeichen einer gleichgestimmten Seele und der wahren dauerhaften Liebe halte; aber es wurde mir von niemand gesagt, von dem ich es zu hören wünsche. Derby hatte diesen Ton: Aber nicht eine Saite meines Herzens hat darauf geantwortet. Auch dieses Mannes Liebe, oder was es ist, vermehrt meine Sehnsucht und Eile nach Ruhe und Einsamkeit. In acht Tagen ist der Ball; vielleicht, meine Emilia, schreibe ich Ihnen meinen nächsten Brief in dem Kabinette zu Sternheim zu den Füßen des Bildnisses meiner Mama, dessen Anblick meine Feder zu einem andern Inhalt meiner Briefe begeistern wird.


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