Arno Holz
Dafnis
Arno Holz

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Er drohstet sich wihder.

Ode Jambica.

       

An schon getretnen Hännen
mag ich mich nicht verbrännen /
ich bün kein Cortisan
und nicht kein Kokkel-Hahn!
Die mehrsten schihlen oder hincken /
die Kerrels gar nach Knoblach stincken /
noch Nehreres / zum mindsten hihr /
ich gläube wohl / verspahrt man mir.

Am allerzährtsten schmäkken
die Lämmgens / die noch läkken /
nichts ist zu keiner Zeit
von solcher Nettigkeit.
Das dättscht uns noch mit keinen Krallen /
das will durch Redlig-seyn gefallen /
das lacht und trukkt uns in die Hand
sein Himmel-blaues Buhsen-Band!

Ihr Zokkerckens! ihr Pfläumckens!
ihr göldnen Oepffel-Bäumckens!
ich bün euch ohnfarbirt
von Hertzen obligirt.
Ihr seyd mit euren süssen Fräzzgens
fast niedlicher alß Cyper-Käzzgens /
ihr zihrt die bundt-beblühmte Au
noch lihblicher alß Morgen-Tau!

Mit Matz in eine Schüssel
tünck ich nicht meinen Rüssel /
ich wehr for solche Kuhr
zu öklichter Naduhr.
Drümb so bemüh ich meine Fehder
nur for subtiles Jungffern-Lehder
und lasse durchauß ohnbeläkkt
ein Döffgen / das schon zubedäkkt!


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