Arno Holz
Dafnis
Arno Holz

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Er siht sich am andern
Morgen im Spihgel.

Ode Jambo-Trochaica.

           

Pärle aller Sauff-Studenten /
da / bekükk dir deinen Flauß!
Seine göldnen Posamenten
herbergt lengst das Jüden-Hauß.
Ab-gedreten die Kalöschen /
die Barukke sizzt für qwer;
gestern noch an sechzehn Gröschen /
heute keinen Heller mehr.
Und dazu dan noch dihß Bromsen /
alß ob nichts wie Mukken somsen!
Weck / verfluchter Bachus-Safft /
von itztab bün ich dugendhafft!

Allzu wilige Bluminde /
bitte / schleuß dich nicht mehr auff /
weil ich mich dir itzt entwinde /
denn nunmehre huhst ich drauff.
Ach / man muß euch / Kindgens / kännen /
Amor ist ümbsonst nicht blind;
die wie rohtes Feuer brännen /
noch die allerzährtsten sind.
Nachts / wie die Boeten fabeln /
reutten sie auff Ofen-Gabeln!
Weck / verfluchte Venus-schafft /
von itztab bün und dugendhafft!

Pallas / dein belohbter Name
hellt wie dröstend mir den Sinn;
du bist noch die eintzge Dame /
der ich gantz ergeben bin.
Nur mit dir noch zu scharmiren /
halt ich rächt for meinen Zwökk;
Kögel-spihlen / Billjardiren
kömbt mir für wie Teuffels-Drökk.
Noch die spähtsten Folge-Zeiten
werden mir drümb Ruhm bereiten!
Waß man auch dargägen klafft /
von itztab bün ich dugendhafft!


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