Arno Holz
Dafnis
Arno Holz

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Ihr ümmer ümbs Bändel
zu seyn / ist ihm nicht
müglich.

Ode Jambo-Trochaica.

               

Tausendschöne Margaris /
deine Brüste / gantz gewiß /
sind zwo Zokker-Ballen.
Lächelstu / so kan man sehn
zweyunddreyssig Bärlen stehn
zwischen Mund-Korallen.
Von seidnen Bändern gleisst dein Zopff /
doch hastu auch Verstand im Kopff?

Lihderlicher alß Petron
zwikkt Cytherens kleiner Sohn
mich bald forn / bald hindten.
Drümb / so brech ich gern diskret /
wenn der Mohnd am Himmel steht /
deine Hyazinthen.
Doch kaum daß dan Aurora blizzt /
bün ich dir auch schon ausgeflizzt!

Wo / von Bluhmen bundt ümbblinckt /
Aganippens Silber springt
zwischen Rohsen-Sträuchen /
sträkke ich mich froh und frey /
itzt steh andern Schäffern bey
die daß bässer bräuchen!
Ich commentire unterderß
den göldnen Aristoteles.


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