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XCI.

Crabtree und sein Bundesgenosse rächen sich an gewissen Ungläubigen und Verächtern ihrer Kunst und Letzterer bekommt Verdrießlichkeiten mit einem jungen Herrn.

So gingen die mannigfaltigsten Charaktere unverhüllt an den Verbundenen vorüber, die durch verschiedene sinnreiche Erfindungen offenbare Fehler so ernstlich bestraften, als es die Natur ihres Planes nur erlauben wollte, zuletzt aber dachten sie auf die Züchtigung einer Menge von ihren Bekannten, welche fortwährend die äußerste Verachtung gegen das Talent des Geistersehers geäußert und sich bemüht hatten, ihn in allen Gesellschaften lächerlich zu machen, und dies nicht etwa, weil sie soviel Verstand und Urtheilskraft besaßen, um die Ungereimtheit der ganzen Sache einzusehen, sondern lediglich aus Geist des Widerspruchs und um diejenigen zu verspotten, die sich hintergehen ließen.

Nun hatte zwar Peregrine, aus Gründen, die wir kennen, ihrem Urtheile öffentlich beigepflichtet, aber theils kannte er zu gut die Fähigkeit dieser großen Geister, theils ertappte er sie auch zu oft in ihren Prahlereien von den Heldenthaten, die sie gegen den Schwarzkünstler ausgeübt haben wollten, um es nicht gerecht zu finden, daß sie bestraft würden, und so verabredete er denn mit seinen Gehülfen die nöthigen Maßregeln, um sie in Verwirrung und Schreck zu setzen. Es wurde jetzt durch die Kundschafter von Crabtree ausgesprengt: der Zauberer habe sich anheischig gemacht, auf Verlangen jede Person erscheinen zu lassen, wenn sie auch todt oder tausend Meilen entfernt wäre, und dann wurde dieser Vorschlag in einer Gesellschaft besprochen, wo sich die mehrsten jener Verächter befanden, die nun sogleich hierüber nach ihrer Weise redeten und schworen, man müsse den alten Betrüger für seine Vermessenheit zu Schanden machen.

Diese Bemerkung griff unser Held sogleich auf und versicherte mit großem Eifer: es würde ein verdienstliches Werk seyn, den alten Schelm auf die Probe zu setzen, und ihn, wenn er nichts leisten könne, zu prellen. Dieser Gedanke gefiel ungemein, und man beschloß auf der Stelle, den Versuch zu machen, da man jedoch vernahm, die Erscheinung würde immer nur einer Person zu einer Zeit vorgestellt, so konnte man lange nicht über die Wahl dessen einig werden, der den ersten Versuch machen sollte, und da sich nun Jeder unter verschiedenen Vorwänden von dieser mißlichen Sache zurückzuziehen suchte, so erbot sich endlich Peregrine, diesen Posten zu übernehmen, indem er versicherte, die Kunst des Zauberers sei nicht im Stande, ihm auch nur die mindeste Furcht einzuflößen.

Nachdem man über diesen Punkt übereingekommen war, ward Einer aus ihrer Mitte an Crabtree abgefertigt, um die Bedingungen zu erfahren, und der Schwarzkünstler bestimmte nun, die Sache müsse in seiner Wohnung, wo Alles dazu bereit sey, vor sich gehen. Zu der von ihm festgesetzten Zeit begab man sich hierauf in corpore, sieben an der Zahl, in der vollen Erwartung hin, den Betrüger zu entlarven. Mit einer finstern Feierlichkeit, die nicht verfehlte, Eindruck auf Einige von der Gesellschaft zu machen, wurden sie empfangen. Pickle's Unerschrockenheit, der sich darum doppelt kühn zeigte, um sein Vorhaben dadurch desto besser auszuführen, gab ihnen jedoch wieder Muth. Crabtree beantwortete keine der Fragen, die sie gleich beim Hereintreten voll Leichtfertigkeit an ihn richteten, sondern befahl blos Hadgy, sie in das nächste Zimmer zu führen, damit sie sich überzeugen möchten, daß keine Vorbereitungen getroffen worden waren. Sie fanden hier nichts als mitten im Gemache einen Tisch, auf welchem ein paar Wachslichter brannten, und daneben einen Stuhl. Nachdem sie dies gesehen, kehrten sie in das Audienzzimmer zurück und ließen Peregrine in dem Gemach, um den Geist zu erwarten, den ihm der Zauberer ohne sein Wissen, auf ihr Gebot vorstellen sollte.

Alle Thüren wurden jetzt verschlossen und die ganze Gesellschaft saß in einem tiefen Schweigen da. Auf jedem Gesichte lag bange Erwartung und die blaues Flamme der Lichter und der dumpfe Ton einer Glocke, welche Hadgy im Vorgemach läutete, vermehrten dieselbe noch. Nachdem der Beschwörer aber auf diese Art ihre Furchtsamkeit gesteigert hatte, forderte er sie auf, den zu nennen, der erscheinen sollte. Nach einigem Flüstern unter einander ergriff einer von ihnen die Feder, schrieb den Namen des Commodore Trunnion auf einen Streif Papier und überreichte es dem Zauberer, der sich nun von seinem Sitze erhob, die Thüre seines Cabinettes aufschloß und ihnen hierdurch die Aussicht auf einen Todtenkopf eröffnete, der über ein paar kreuzweis gelegte Schenkelbeine auf einem schwarzbehangenen Tische lag.

Dieser traurige Anblick machte auf die bereits aufgeregte Einbildungskraft der Anwesenden einen großen Eindruck und sie sahen sich einander voll Bestürzung an. Cadwallader schloß sich nun in das Cabinet ein, das an das Zimmer stieß, in welchem sich Peregrine befand, und steckte hier, der Abrede gemäß, das Papier mit dem Namen von dessen Onkel, durch eine Spalte in der Scheidewand, dabei murmelte er eine Art von Rothwelsch, wodurch das Schrecken der Andern noch vermehrt ward, dann kehrte er zu seinem Platze zurück und die Todtenglocke ertönte von Neuem. Jetzt hörte man Pickle laut rufen: »Verwünscht wär' Eure Mummerei! Macht doch einmal, daß Ihr fertig werdet!«

Dies war für Crabtree die Losung, daß Jener den Zettel erhalten hatte: er stand daher auf und zeichnete mit seinem Zauberstabe die Figur eines S an die Wand; nachdem dies aber dreimal geschehen war, erscholl auf einmal ein schrecklicher Lärm aus dem Nebenzimmer und man hörte Peregrine voll Angst rufen: »Gott erbarme sich! Mein Onkel Trunnion!« Dieser Ausruf brachte bei den Andern eine solche Wirkung hervor, daß zwei davon in Ohnmacht fielen, ein dritter auf die Kniee niedersank und zu beten begann, während die Andern in ihrer Bestürzung gegen die Thüre des Nebenzimmers liefen und sie sprengten. Hier fanden sie Tisch und Stuhl umgestürzt und Peregrine dem Anschein nach bewußtlos am Boden liegen. Sie rieben und bestrichen sogleich seine Schläfe, worauf er dann einen tiefen Seufzer ausstieß und, endlich wieder zu sich gekommen, mit schwacher Stimme sprach: »O ihr himmlischen Mächte! ich sah meinen Onkel mit seinem schwarzen Taftpflaster und in den Kleidern, die er bei der Hochzeit meiner Schwester anhatte!«

Diese Erklärung, die Peregrine mit starren und wilden Blicken hervorbrachte, erschütterte die Andern so heftig, daß es jetzt ein Leichtes würde gewesen seyn, sie in ihrer Furcht zu überreden, der Tisch und der Stuhl wären Erscheinungen ihrer Ahnen.

Man führte nun Peregrine nach dem andern Zimmer, wo der Beschwörer und Hadgy sich mit den in Ohnmacht Gesunkenen beschäftigten und wo der Erstere, nachdem sie den Gebrauch ihrer Sinne wieder erlangt hatten, mit noch ernsterer Miene sie nun fragte: ob sie sich ihrer Ungläubigkeit schämten? und sich erbot, ihnen auf der Stelle ihre Voreltern aus dem Grabe herbeizurufen, wenn sie Belieben nach einer solchen Gesellschaft trügen; dann wandte er sich aber an einen besonders, dessen Großvater war gehenkt worden, und fragte ihn: ob er etwa die erste merkwürdige Person seiner Familie zu sehen wünsche? »Sprechen Sie ein Wort, und sie soll sogleich erscheinen.« Dieser junge Mann, bisher der Uebermüthigste von Allen, war jedoch jetzt so niedergeschlagen, daß er sehr höflich für dieses gütige Erbieten dankte und die Versicherung gab: das bisher schon Erlebte reiche vollkommen hin, um ihn für immer vorsichtiger in seinem Reden und Thun zu machen.

Dasselbe erklärten auch die andern Helden, von denen einige so ergriffen waren, daß ihnen die Thränen in den Augen standen. Hierauf aber schaffte man sie in Sänften, welche Hadgy einstweilen besorgt hatte, fort. Zwei von ihnen wurden durch die erlittene heftige Gemüthsbewegung ernstlich krank, Peregrine und sein Verbündeter machten sich aber indessen über den glücklichen Ausgang ihrer Unternehmung nicht wenig lustig.

Diese Wahrsagerkomödie beschäftigte jedoch nicht ganz die Aufmerksamkeit unsers Helden. Er fuhr fort, eine glänzende Rolle in der schönen Welt zu spielen und da hierbei seine Ausgaben die Einnahmen bei weitem überstiegen, so suchte er genaue Bekanntschaft mit Leuten von Ansehn und Einfluß zu machen. Er zeigte sich deshalb regelmäßig bei Hofe, bewies jenen Personen an allen öffentlichen Orten seine Hochachtung und ließ sich öfters in ihre Lustparthieen und Spielgesellschaften ein. Bei einer dieser Gelegenheiten geschah es nun, daß er auf einem Caffeehause einer Parthie Piquet zusah, bei welcher, wie er bemerkte, zwei Gauner einen jungen Herrn von hohem Adel plünderten, der weder Mäßigkeit noch Geschick genug besaß, es mit solchen Gegnern aufnehmen zu können.

Unser Held, ein erklärter Feind aller Glücksritter, vermochte dies nicht länger mit anzusehen; unter dem Vorwande, mit dem jungen Herrn über eine Sache von Wichtigkeit reden zu müssen, bat er denselben, ihm einige Augenblicke Gehör zu schenken und warnte ihn nun vor den Kunstgriffen seiner Gegner. Statt ihm aber hierfür Dank zu wissen, sah der junge, aufgeblasene Geck diesen Rath für eine Beleidigung seines Verstandes an und erwiederte mit höhnischer und trotziger Miene: er wisse wohl selbst sein Interesse zu wahren und bedürfe solcher unberufenen Rathgeber nicht.

Peregrine fühlte sich natürlich hierdurch sehr beleidigt und entgegnete nun: »Ich glaubte nicht für meine redliche Absicht so belohnt zu werden, doch sehe ich jetzt freilich, wie sehr es Ihnen an Erfahrung fehlt und wie ungemein groß Ihre Eitelkeit ist.«

Der Vorwurf, daß es ihm an Erfahrung fehlen solle, entflammte den jungen Unbesonnenen noch mehr, und unter manchen wegwerfenden und unartigen Bemerkungen forderte er seinen Warner auf, mit ihm um fünfhundert Pfund zu spielen. Gereizt durch dies Alles, nahm Peregrine den Vorschlag an; der junge Herr machte sich von den beiden alten Betrügern los, denen diese Störung äußerst unangenehm war, und nunmehr rückten die beiden jungen Kämpfer ins Feld, und da das Glück dieses Mal mit seltener Unpartheilichkeit verfuhr, so gewann Pickle durch seine bessere Kenntniß des Spieles in ein paar Stunden zweitausend Pfund, worüber sich das unbesonnene Parlamentsglied genöthigt sah, eine Verschreibung auszustellen, da die andern Beiden bereits seine Baarschaft in Sicherheit gebracht hatten.

Ganz außer sich über diesen Verlust, würde der junge Mann das Spiel fortgesetzt und den Einsatz verdoppelt haben, so daß es für Peregrine ein Leichtes gewesen wäre, seinen Gewinn noch bei weitem zu vermehren; da er jedoch glaubte, sein Herausforderer sey durch diesen Verlust hinreichend bestraft, so wollte er dem Glücke nicht die Macht einräumen, ihm die Früchte seines Sieges wieder zu rauben, und lehnte den Vorschlag des Lords ab, wofern er nicht baares Geld einsetzen wolle. Vergebens suchten jetzt Se. Herrlichkeit bei Andern in der Gesellschaft sich Geld zu verschaffen; Peregrine entfernte sich und hinterließ ihn in einem Anfalle von Raserei wegen seiner fehlgeschlagenen Erwartungen. Das übermüthige Betragen des jungen Mannes hatte übrigens mit seinem Unglücke zugenommen und er sich einiger Ausdrücke bedient, die Peregrine veranlaßten, ihn zur Schärfung seiner Züchtigung jetzt mit seiner Forderung zu quälen, die der Andere, wie er wohl wußte, nicht im Stande war, auf der Stelle zu befriedigen. Er sandte deshalb den folgenden Tag Pipes mit der auf Sicht gestellten Handschrift in das elterliche Haus des jungen Lords. Halb wahnsinnig über seinen Verlust hatte sich der junge Herr zu Bette gelegt; jetzt, da er sich durch einen so ungestümen Mahner geweckt sah, verlor er vollends alle Geduld. Er verfluchte Peregrine, drohte dem Boten, stieß die lästerlichsten Verwünschungen aus und machte einen solchen Lärm, daß es seinem Vater zu Ohren kam, der nun den Sohn zu sich rufen ließ und ihn über den Vorfall befragte. Vergebens suchte nun der junge Herr durch manche Ausflüchte dieser ungewünschten Erörterung zu entgehen; der Vater wurde dadurch nur noch aufmerksamer und bestand darauf, die Wahrheit zu wissen, so daß der Sohn sich endlich genöthigt sah, zu erklären, er habe in der vergangenen Nacht eine unbedeutende Summe an einen Spieler verloren, der nun die Unverschämtheit gehabt hätte, ihn heute Morgen zu mahnen, obschon er demselben gleich erklärt habe, daß es seiner Bequemlichkeit nicht gemäß sey, ihn auf der Stelle zu befriedigen.

Der Vater, ein Mann von Ehre, warf ihm nun in strengen Ausdrücken sein unordentliches Leben vor und schalt ihn darüber aus, eine so schimpfliche Schuld gemacht zu haben, dann gab er ihm eine Banknote von fünfhundert Pfund und befahl ihm, auf der Stelle die Sache auszugleichen. Der Sohn, reich an trefflichen Grundsätzen, steckte das Geld zu sich, statt aber es seinem Gläubiger zu geben, eilte er damit nach einem Spielhause, in der Hoffnung, seinem Verluste von gestern nachzukommen: eh' er jedoch vom grünen Tische wieder aufstand, waren sieben Achtel der Banknote bereits in die Fremde gegangen.

Mittlerweile beschloß Peregrine, der über die seinem Diener angethane Beleidigung nicht wenig erbittert war, keine weitere Schonung zu beobachten; er wirkte noch an demselben Tage einen Verhaftsbefehl gegen Se. Lordschaft aus, vermöge dessen sich der Schuldner, eben als er aus White's Caffeehaus heraustrat, von Gerichtsdienern umgeben sah. Brauseköpfig, wie er war, versuchte er es, sich zur Wehr zu setzen; allein in einem Augenblick war er entwaffnet, und das Aufsehn, welches diese Scene auf der Straße machte, vermehrte nicht wenig die Schmach dieses Ereignisses.

Ein solcher Vorfall konnte unmöglich dem Vater verborgen bleiben; er erfuhr – man kann denken mit welchem Vergnügen – daß sein Sohn in dem Hause eines Schergen saß und sandte nun sogleich seinen Haushofmeister ab, um das Nähere des Vorganges zu erfahren. Als er aber die Beschaffenheit der Schuld vernahm, die er bereits getilgt glaubte, ward er eben so entrüstet als bekümmert, und höchst abgeneigt, eine so große Summe für den Verschwender hinzugeben, dem er nur zu lange schon durch die Finger gesehen hatte und der den nächsten Tag in einer ähnlichen Lage wieder stecken konnte, schrieb er nun an Peregrine einen Brief, in welchem er demselben vorstellte, wie hart es für ihn sey, solche Summen durch die Unbedachtsamkeit seines Sohnes verlieren zu sollen, zu deren Tilgung ihn übrigens kein Richter verurtheilen könne. Er bat ihn dabei, seine Forderung zu mildern, da sie ja doch keine Schuld für empfangenen Werth wäre.

Kaum hatte unser junger Freund diesen Brief, so eilte er zu dem alten Herrn und theilte demselben den Zusammenhang des ganzen Ereignisses mit, indem er ihm gestand, daß nur das Benehmen seines Sohnes ihn zu solchen Maßregeln, die er sonst verschmäht haben würde, verleitet hätte. Der alte Cavalier erkannte, daß die Rache der Aufforderung kaum angemessen sey und tadelte das Benehmen seines Sohnes so unumwunden und offen, daß Peregrine hierdurch sich bewogen fühlte, einen Beweis seiner Uneigennützigkeit zu geben. Er zerriß die Schuldverschreibung des jungen Herrn und gab dem Lord die Versicherung, daß der Haftbefehl aufgehoben und der Gefangene noch den Abend frei seyn sollte.

Der alte Herr kannte den Werth des Geldes und die Menschen zu gut, um nicht über ein Opfer zu erstaunen, das Peregrine, wie er sagte, blos aus Achtung gegen ihn brachte. Er überhäufte unsern Helden mit Lobsprüchen und Dankversicherungen, die jedoch nicht nach dem gewöhnlichen Münzfuße waren, und bat denselben, ihn mit seiner Bekanntschaft zu beehren und den folgenden Tag bei ihm zu speisen; auch mußte den nächsten Morgen der junge Lord, auf ausdrücklichen Befehl seines Vaters, zu Peregrine gehen und ihm seinen Dank sowohl über dessen Benehmen bringen, als auch zugleich ihn wegen seines Betragens um Verzeihung bitten. Dies Alles schmeichelte der Eigenliebe Peregrinens nicht wenig; er nahm die Entschuldigungen seines Gegners mit großer Geschliffenheit auf und begleitete dann denselben zum Mittagessen in dessen elterliches Haus, wo der alte Earl ihn abermals mit großer Zuvorkommenheit empfing und ihm sein Verlangen, durch seinen Einfluß bei Hofe ihm nützlich werden zu können, so dringend bezeigte, daß Peregrine diese Gelegenheit, seinem abwesenden Freunde Geoffry dienen zu können, zu benutzen beschloß und den Earl ersuchte, sich zum Besten desselben zu verwenden. Diese Bitte gefiel dem alten Herrn sehr; sie diente ihm als neuer Beweis von der edeln Denkungsart des jungen Mannes und er versprach sogleich die Sache zu berücksichtigen. In der That waren auch kaum sechs Wochen vergangen, als ein Capitänspatent für Emiliens Bruder ausgefertigt und demselben von der Behörde zugesendet wurde, der hierdurch sich nicht wenig freudig überrascht fühlte, und keine Ahnung davon hatte, wem er diese unerwartete Beförderung zu danken habe.


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