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Dank nooch Därkem.

(Dem unbekannten Spender einer Kiste mit Trauben.)

Vun Därkem kriet mer sunscht als Wärscht,
Die kann mer sich erlauwe,
Ich war heut glücklich wie e Färscht, –
E Kischt voll süße Trauwe!
's isch schad, der Spender wollt', wie 's scheint,
Papier und Dinte spare
Drum kann ich vun dem gute Freund
Sein Name nit erfahre.
Bei solchen Gaben haw' ich als
Mit Dank e Brief geschriebe,
Jetzt awer werd in unsrer Palz
Aach 's Schweige übertriwe.
Schreib, Freund, Dein Name, hör mei Bitt,
Du edler Mann, du guter –
Wann 's viel so Leut in Därkem git
Dann keltr' ich hie e Fuder!


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