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Wie es kam …

(Erotische-Küchenromanze)

Es sei der ganzen Welt geklagt,
Mein Vater hat mich davongejagt,
Weil ich zu faul war, nichts studierte
Und seine dicke Köchin verführte!

Sie hat ein laues Sitzbad genommen,
Und ich bin gerade dazugekommen,
Als sie im Wasserbottich saß
Und ein Gedicht von Heine las!

Es wäre vielleicht nichts passiert,
Wär' sie ein wenig älter gewesen, –
Doch hat der Umstand mich gepackt:
Sie war noch jung und dann – ganz nackt!

So wurde diese Wassernixe
Mein Mißgeschick! – Verdammte Schixe!

Ich sprach: »Marie, – wenn du mich achtest
Und noch für jung genug betrachtest,
Dann will ich dich zuerst frottieren
Und, wenn du trocken bist, – verführen!«

Sie hat mich erst groß angeschaut
Und mir dann eine – heruntergehaut!
Dann stieg sie aus der Wasserquelle,
Ich aber trocknete sie schnelle!

An ganz speziellen Körperteilen
Wollt' ich zwar ganz speziell verweilen,
Doch sprach sie sanft errötend: »Nein,
Ach bitte, – lass' das – dorten sein!«
Sie hob den Blick voll keuschem Fleh'n, –
Dann aber – ließ sie's doch gescheh'n!
Ihr Wonneschauern durft' ich wittern – –
Erotisch fing sie an – zu zittern, – –
Bis sie mir auf den Finger schlug:
»Ach, – kitzle mich nicht dort! – Genug!«
Dann jedoch seufzte sie vor Glück:
»Sag', Edi, – bin ich wirklich dick?«
»Nein!« meinte ich, »proportionabel,
Vom Scheitel bis herab – zum Nabel!«
»Doch tiefer unten? – Nichtwahr, ach,
Dort werde ich ein wenig – schwach?«
Ich sprach: »Dazu fehlt mir die Praxis, –
Ich weiß bloß, was dahier die Tax is!«

Dann aber lehnte sie vor Lust
Sich zizerlweich an meine Brust
Und sprach mit traumverklärten Blicken
Ein Wort, daß heiß mein Herz erglomm:
»Ach, willst du wirklich mich – beglücken,
Dann, süßer Edi, – komm', – ach komm'!!«

— — — — — — — —

Mein Vater ist dann auch gekommen,
Doch hat mich der beim Schopf genommen!
Die Kleider warf er mir voraus –
Und mich dann nach, – aus seinem Haus!


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