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Tarabum …!

»Mädel mit den kleinen Füßen
Und der runden Kugelbrust, –
Guten Morgen, lass' dich grüßen!
Sag, weshalb so stolz du tust?«

»Niemand hat mich noch verführt, –
Aber meine Lippen lechzen –
Darnach, was so süß man spürt! – –
Küss' mich du, – heut' bin ich sechzehn!

Tarabum und Tschindaratta,
Niemals ich im Leben hatte
Einen Busen, falsch von Watte,
Oder wie die andern Madeln –
Seegrashüften, Gummiwadeln!
Meine Rundung ist Natur
Und von Falschheit – goa ka Gspur!
Sechzehn bin ich, Tarabum,
Und noch Jungfrau, – oh, wie dumm!

Heute aber,« – sprach die Susi –
Fallen will i, – fallen muß i, –
Sechzehn Jahr', es ist a Graus,
Tarabum und Tschindaratta, –
Und i holt's a nimmer aus! – –
Komm mit mir, rasch auf a Gspusi,
Tschindaratta bum, zur Musi!«
Also sprach die süße Susi.

Tarabum und Tschindaratta – –
Und ich sah, die Susi hatte
Keinen Busen, falsch von Watte!
Oder, wie die andern Madeln,
Seegrashüften, Gummiwadeln!
Alles echt und majestätisch,
Unterhosen – fest – hermetisch – –
Alles voll, mit sechzehn Jahr'n, – –
Jungfrau aber? – Jo, an Schmarrn!!

Buchschmuck


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