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's Fannerl!

Mädchen mähen auf den Feldern,
Kraftvoll sind sie, drall und braun, –
Ich muß nach den nackten Waden
Und den vollen Brüsten schaun!

Neckisch gucken ein paar Augen,
Wie der Himmel licht und blau; –
Frägt mich aber jetzt ein Bauer,
Weshalb ich so dolkert schau!

»Dieser Felder reiche Gaben,«
Sag' ich, Freund, »gefallen mir,
Samt den Früchten, die sie haben,
Ick – bewondre – der Natür!«

Stodtfrack, narrischer, – so dachte
Sich der Bauer, – ich jedoch
Noch dieselbe Nacht zu seinem
Hüftendrallen Fannerl kroch!

Während er sein Fannerl suchte
Drein im Kämmerle, o je,
Lagen beide wir am Felde,
Ich und 's Fannerle, – juchhe!

Buchschmuck


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