Emile Gaboriau
Der Strick um den Hals
Emile Gaboriau

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39

»Welche Szene? Welchen Zeugen? . . . Eben deswegen habe ich auf Sie gewartet, daß Sie mir dies erklären werden«, sagte Doktor Seignebos ungeduldig zu Folgat. »Ich habe die Wirkung festgestellt; teilen Sie mir nun die Ursache mit.«

Er schien jedoch nicht im mindesten von dem überrascht, was ihm der junge Anwalt über den verzweifelten Schritt Jacques' und dessen tragischen Schluß mitteilte.

»Ich habe dies vermutet«, sagte er sogar. »Ja, auf mein Wort, indem ich mir den Kopf zerbrach, bin ich der Wahrheit ziemlich nahegekommen! Wer an Jacques' Stelle hätte auch nicht das Äußerste versuchen sollen? Aber das Schicksal ist gegen ihn . . .«

»Wer weiß!« unterbrach ihn Folgat, und ohne dem Arzte Zeit zu einer Erwiderung zu lassen, fuhr er fort:

»Sind unsere Aussichten durch diesen Zwischenfall verringert worden? . . . Nein. Ganz ebenso wie gestern können wir jeden Augenblick unsere Hand an die bestehenden Beweise legen, die wir kennen und die uns retten. Wer sagt uns denn, daß in dem Augenblicke, da wir sprechen, nicht Sir Francis Burnett und Suky Wood bereits gefunden worden sind? Ist unser Vertrauen in Goudar minder groß als vorher?«

»Oh, was das anlangt, nein. Ich habe ihn heute früh im Spital gesehen, und er fand Gelegenheit, mir mitzuteilen, daß er seinem Ziele ein wenig näher gekommen sei.«

»Gut.«

»Ich glaube danach, daß es gelingen wird, Cocoleu zum Sprechen zu bringen. Wird er aber zur rechten Zeit, wird er bald sprechen? Das ist die Frage! Ach, wenn wir nur noch einen Monat Zeit für uns hätten, so würde ich sagen: Jacques ist gerettet. Aber die Stunden sind gezählt. Kommende Woche sollen die Schwurgerichtssitzungen eröffnet werden. Schon ist, wie man mir versicherte, der Präsident des Schwurgerichts eingetroffen, und Herr Du Lopt de la Gransière hat im Gasthaus zur Post Quartier bestellt. Was tun wir, wenn bis zum Tage der Sitzungseröffnung nichts Entscheidendes eingetreten ist?«

»Dann werde ich mich mit Herrn Magloire fest an das gemeinschaftlich verabredete Verteidigungssystem halten.«

»Und wenn Graf von Claudieuse seine Drohung ausführt und erklärt, er habe Jacques erkannt, als er auf ihn schoß?«

»So sagen wir, daß er sich getäuscht habe.«

»Und Jacques wird verurteilt!«

»Sei es!« erwiderte der Anwalt, und mit gedämpfter Stimme, gleich als ob er fürchte, gehört zu werden, fügte er hinzu:

»Die Verurteilung wird dann keine unumstößliche sein . . . Unterbrechen Sie mich nicht, Doktor, und, bei Ihrem Leben, bei der Rettung unseres Schützlings! Lassen Sie kein Wort laut werden. Wenn nur der mindeste Argwohn in Galpin-Daveline rege würde, könnte unsere letzte Hoffnung unwiederbringlich zerstört werden; denn er würde Zeit finden, den begangenen Irrtum zu berichtigen, der mich instand setzt, Ihnen zu sagen: Selbst wenn der Graf aussagt, und selbst nach der Verurteilung sind wir nicht verloren.«

Folgat wurde lebhafter, und es war an seinem Ausdruck und an seinen Bewegungen zu bemerken, daß er sich seiner Sache sicher fühlte.

»Nein, nichts wäre verloren«, fuhr er fort, »und wir hätten dann Zeit für uns, während einer zweiten Beweisaufnahme unsere Zeugen wiederzufinden und Cocoleu die Wahrheit zu entlocken . . . Wenn der Graf spräche, wäre es mir gewissermaßen lieb, denn er würde mir die letzten Bedenken entziehen. Die Gräfin verraten, erscheint mir widerwärtig, denn die allerärgste Strafe würde dabei immer den Grafen treffen. Greift dieser uns aber an, so verteidigen wir uns nur, und die öffentliche Meinung wäre uns dann günstig. Noch mehr: man würde uns bewundern, daß wir unsere eigene Ehre der einer Frau opferten und uns, obwohl schuldlos, lieber verurteilen ließen, als den Namen derjenigen zu nennen, die in unsere Hand gegeben war . . .«

Der Doktor schien nicht überzeugt, Folgat aber achtete nicht darauf.

»Der glückliche Erfolg einer zweiten Beweisaufnahme wäre unzweifelhaft«, fuhr er fort. »Die Szene in der Rue Mautrec hat einen Zeugen gehabt; war es nicht der, welcher die Eindrücke seiner nagelbeschlagenen Stiefel im Sande unter der Linde nahe am Salon zurückgelassen und dessen Bewegungen die kleine Marthe beobachtet hat? Wer anders könnte dieser Zeuge sein als Cheminot? Gut, wir werden ihn wiederfinden. Er hatte sich so postiert, daß er alles sehen konnte und kein Wort verlor. Er wird aussagen, was er vernommen hat. Ja, er sagt vielleicht, daß der Graf von Claudieuse Herrn von Boiscoran zurief: ›Nein, ich werde Sie nicht töten, ich habe eine weit sicherere Rache: ich sehe Sie ins Zuchthaus gehen.‹«

Doktor Seignebos schüttelte traurig den Kopf.

»Möchten Ihre Erwartungen sich erfüllen, mein Freund!« sagte er.

Aber bereits zum dritten Male seit einer Stunde suchte man den Arzt. Beide Männer schieden also mit einem Händedruck, und Folgat beeilte sich, nach einem kurzen Besuch bei Magloire, um diesen auf dem laufenden zu halten, nach der Rue de la Montagne zurückzukehren.

Beim ersten Anblicke Denises sah er, daß er ihr nichts Neues mitteilen konnte, sondern daß sie das wirklich Geschehene bereits kannte.

»Was habe ich Ihnen gesagt, mein Fräulein!« bemerkte er einfach.

Sie errötete beschämt, weil sie das Geheimnis ihres Zweifels verraten hatte, und statt zu antworten, lenkte sie ab:

»Es sind Briefe für Sie angelangt, Herr Folgat«, sagte sie, »und man hat sie in Ihr Zimmer gelegt.«

Wirklich fand der Anwalt zwei Briefe vor, einen für Goudar von seiner Frau, den andern von dem nach England gesandten Agenten. Letzterer war von hohem Interesse.

Der Agent schrieb: »Nicht ohne große Schwierigkeiten und vor allem nicht ohne große Kosten ist es mir gelungen, in London den Bruder von Sir Francis Burnett, den ehemaligen Kassier des Hauses Gilmore und Benson, zu ermitteln. Unser Sir Francis ist nicht tot. Von seinem Vater nach Madras entsandt, um dort ein sehr wichtiges Bankgeschäft zu regeln, wird er mit dem nächsten Paketboot zurückerwartet. Am Tage seiner Rückkehr werden Sie sofort unterrichtet werden. Weniger Mühe hatte ich, die Eltern der Suky Wood auszukundschaften, welche in Folkestone leben und dort ein sehr stark besuchtes Gasthaus führen. Sie konnten mir nicht genau sagen, wo Suky sich im Augenblick befand; alles, was sie wußten, bestand darin, daß Suky vielleicht Dienstmagd in irgendeinem Wirtshaus auf der Insel Jersey sei.

Aber dies genügte mir schon. Die Insel ist nicht groß. Suky ist demnach als gefunden zu betrachten. Wenn Sie diesen Brief erhalten, bin ich auf dem Wege nach Jersey. Senden Sie mir Geld nach dem Gasthause zum goldenen Apfel . . .«

In dieser Richtung also wenigstens ging alles gut. Ganz glücklich über diesen ersten Erfolg, schloß Folgat einen Geldschein von tausend Francs in ein Kuvert, welches er mit der angegebenen Adresse versah und zur Post bringen ließ.

Hierauf erbat er sich von Herrn von Chandoré dessen Wagen und Pferd und ließ sich nach Boiscoran fahren. Er wollte Michel, den Sohn des Pächters, sehen, diesen braven Burschen, welcher Cocoleu so rasch wieder aufgefunden hatte. Gerade bei seinem Eintreffen kam Michel mit einem Wagen Stroh nach der Pächterei zurück. Folgat nahm ihn beiseite.

»Wollen Sie Herrn von Boiscoran einen großen Dienst leisten?« fragte er ihn.

»Was soll ich machen?« erwiderte der Bursche in einem Tone, der mehr als alle Versicherungen für seine Bereitwilligkeit sprach.

»Kennen Sie Frumence Cheminot?«

»Den ehemaligen Salzsieder aus Tremblade?«

»Ja, den.«

»Na, ob ich den kenne! Hat mir oft Äpfel stibitzt, der Gauner . . . Aber ich mag ihm deswegen doch nichts am Zeuge flicken, denn er ist immer dabei ein guter Kerl.«

»Er war im Gefängnis von Sauveterre.«

»Davon weiß ich. Er hatte bei Bréchy eine Zauntür aufgestoßen.«

»Aber jetzt ist er geflüchtet.«

»Sieh an, der Schlaukopf!«

»Und es ist unbedingt nötig, ihn wieder zu finden. Man hat ihm Gendarmen nachgesendet, aber werden die ihn erwischen?«

Michel lachte laut auf.

»Im Leben nicht!« rief er. »Cheminot wird nach der Insel Oléron entwischt sein, wo er Freunde hat . . . Die Gendarmen können lange laufen.«

Der Anwalt klopfte Michel vertraulich auf die Schulter.

»Aber Sie«, sagte er, »Sie werden ihn finden . . . Nein, runzeln Sie nicht die Stirn, es handelt sich nicht darum, ihn festnehmen zu lassen . . . Ich bitte Sie nur, ihm diesen Brief zu übergeben und mir Antwort darauf zu bringen.«

»Wenn's nur das ist, bin ich bereit. Ich will mich nur anders anziehen und es meinem Vater sagen, dann mache ich mich auf.«

Folgat konnte befriedigt zurückfahren, er bereitete nun Künftiges vor, indem er den schlauen Umtrieben der Anklage alle diejenigen Gedankenverbindungen entgegenstellte, welche ihm Erfahrung und Geist nur einzugeben vermochten.

War sein Vertrauen auf einen entscheidenden glücklichen Erfolg aber so fest, wie er es gegen diejenigen aussprach, deren er am sichersten war, den Doktor Seignebos zum Beispiel, oder Magloire, oder den braven Gerichtsschreiber Méchinet? . . . Nein. Besser als irgendeiner wußte er, daß ein Nichts hinreichte, seine Hoffnungen zu vernichten, und daß das Schicksal Jacques' von dem allergewöhnlichsten Zufalle abhing.

Doch gleich einem General vor der Schlacht bemeisterte er seine innere Bewegung und trug, um andere günstig zu beeinflussen, eine Sicherheit zur Schau, die er in Wahrheit nicht besaß. Nichts auf seinem Antlitz verriet das Geheimnis seiner bangen Sorgen, die nur zu oft seinen Schlaf beeinträchtigten.

Um unempfindlich und entschlossen zu bleiben, hatte er einen Charakter von außerordentlicher Festigkeit nötig. Rings um ihn her verzagte man, gab man einen Halt nach dem andern auf. Großvater Chandoré war innerhalb zwei Monaten zum hinfälligen Greise geworden. Sein Gang war wankend, seine Hände zitterten.

Noch stärker war der Marquis von Boiscoran geschlagen worden. Er aß und schlief nicht mehr, wenn man sich so ausdrücken will. Seine Abmagerung wurde bedrohlich. Es kostete ihn Mühe, zu sprechen.

Was die Marquise, seine Gemahlin, betraf, so war sie im Innersten ihres Lebens selbst verletzt. Hatte ihr doch Magloire erklärt, daß die so fragliche Rettung Jacques' gesichert sei, wenn man einen Aufschub des Prozesses bis zur nächsten Sitzungsperiode erlangen könne, und war sie es doch selbst gewesen, die einen darauf gerichteten Versuch verhindert hatte. Dieser Gedanke raubte ihr alle Ruhe.

Die Tanten Lavarande endlich gingen nur noch auf Zehenspitzen umher wie in einem Totenhaus.

Nur Denise behielt ihren Mut auf der Höhe ihres Unglücks, obschon sie sich durchaus keinen Illusionen überließ.

»Ich fühle, daß Jacques verurteilt werden wird«, hatte sie zu Folgat gesagt.

Aber sie hatte hinzugefügt, daß es strafbar sein würde, sich der Niedergeschlagenheit und Verzweiflung zu überlassen, und daß der entsetzliche Irrtum, dessen Opfer Jacques sei, seine Freunde nur zum Zorn und zu dem Verlangen nach Vergeltung antreiben dürfe.

Und während Großvater Chandoré und der Marquis von Boiscoran möglichst wenig ausgingen, ergriff sie die Gelegenheiten, sich in der Stadt zu zeigen, beim Schopfe und überraschte die »Damen der Gesellschaft« durch die Unbefangenheit, mit welcher sie deren heuchlerische Lobsprüche und Beileidsbezeigungen entgegennahm. Es war aber für jeden genauen Beobachter offenbar, daß nur das Fieber sie aufrecht hielt, ihre Wangen rötete und ihre Augen strahlen ließ, ihrer Stimme den eigentümlich vibrierenden Klang verlieh.

Um ihretwillen vor allem sehnte der Anwalt Folgat das Ende dieser Ungewißheit herbei, die schmerzlicher wirkte als das ärgste Unglück. Die Zeit rückte näher. Wie Doktor Seignebos schon mitgeteilt, traf der Schwurgerichtspräsident Domini ein, um in Sauveterre Quartier zu nehmen. Er gehörte zu den Männern, deren Charakter zur Ehre des Beamtentums gereicht, durchdrungen von der Erhabenheit seiner Aufgabe, ohne sich jedoch für unfehlbar zu halten, fest, ohne unnütze Strenge, kalt und doch wohlwollend, ohne irgendeine Leidenschaft außer dem Gerechtigkeitsgefühl, ohne einen andern Anspruch als den, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Er hatte Jacques verhört, aber dieses Verhör war nur eine Formalität ohne allen Einfluß. Er hatte die besten Erfahrungen und das größte Geschick in der Bildung des Geschworenengerichts.

Die durchs Los gewählten Geschworenen kamen aus allen Richtungen des Departements; sie stiegen sämtlich im »Hotel de France« ab.

Herr Du Lopt de la Gransière war gleichfalls eingetroffen, doch hielt er sich streng im Gasthaus zur Post abgeschlossen, wo jeden Tag Herr Galpin-Daveline lange Stunden bei ihm zubrachte.

»Es scheint«, sagte Méchinet vertraulich zu Herrn Folgat, »es scheint, daß er eine donnernde Rede vorbereitet.«

Am folgenden Morgen konnte Denise, die »Indépendance de Sauveterre« aufschlagend, die Reihenfolge der Verhandlungen lesen:

Montag: Betrügerischer Bankrott, Beiseiteschaffung, Fälschung.
Dienstag: Mord und Diebstahl.
Mittwoch: Kindesmord. – Hausdiebstähle.
Donnerstag: Brandstiftung und Mordversuch.
(Prozeß Boiscoran.)

Für diesen Donnerstag versprachen sich die Bewohner von Sauveterre sensationelle Unterhaltung. Zu diesem Zwecke galt es, sich eine Eintrittskarte in den Schwurgerichtshof zu verschaffen. Die Herren Domini, Du Lopt de la Gransière, Daubigeon und sogar Méchinet wurden mit darauf gerichteten Gesuchen bestürmt. Es wurden sogar – ein Vorgang ohne Beispiel – Eintrittskarten für Geld gehandelt.

Aber den Gipfel alles Unerhörten bildete das Ereignis, daß plötzlich in der Stadt eine Spendenliste zugunsten der Hinterbliebenen jener unglücklichen Feuerwehrleute zirkulierte, die beim Brande von Valpinson ihr Leben eingebüßt hatten. Wer brachte diese Liste in Umlauf? Vergebens suchte der Bürgermeister Sénéchal die Hand zu entdecken, von welcher der Streich ausging. Das Geheimnis dieser Hinterlist blieb wohlbewahrt. Und es war eine gemeine Hinterlist, am Vorabend der Verhandlungen düstere Erinnerungen zu wecken und den Haß wieder zu beleben.

»Da wird wohl Galpin dahinterstecken«, sagte mit den Zähnen knirschend Doktor Seignebos. »Und zu denken, daß er's vielleicht doch durchsetzt! . . . Ach, warum hat Goudar seine Geschicklichkeit nicht früher angewandt!«

Wirklich war es Goudar, der, um Erfolg erzielen zu können, Zeit verlangte. Das argwöhnische Mißtrauen Cocoleus zu beschwichtigen, konnte nicht das Werk eines Tages sein. Goudar erklärte, daß, wenn er die Entlarvung überstürze, er ein für allemal alles verliere.

Auch sonst gab es nichts Neues. Graf Claudieuse befand sich eher besser als schlechter. Der Agent hatte von Jersey telegraphiert, daß er Suky auf der Spur sei, daß er sie sicher erreichen werde aber noch nicht wisse, wann. Michel endlich hatte vergeblich den ganzen Bezirk und die Insel Oléron durchforscht, niemand hatte ihm über Cheminots Aufenthalt Auskunft geben können.

So wurde denn in einer Beratung, an welcher alle Freunde Jacques' teilnahmen, am Verhandlungstage beschlossen, daß die Verteidiger den Namen der Gräfin von Claudieuse nicht nennen sollten, sondern, was auch der Graf aussage, sich auf das von Herrn Folgat erdachte Verteidigungssystem zu beschränken hätten. Leider hatte es keine besonderen Aussichten auf Erfolg, da die Geschworenen ungewöhnlicherweise mit außerordentlicher Strenge vorgingen.

Der Bankrotteur wurde zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Der des Mordes Angeklagte erlangte keine mildernden Umstände, sondern wurde zum Tode verurteilt. Die Mittwochsverhandlung schwebte.

Es wurde bestimmt, daß der Marquis und die Marquise von Boiscoran und Herr von Chandoré der Verhandlung beiwohnen sollten. Fräulein Denise wollte man diese schreckliche Erschütterung ersparen, aber sie erklärte, daß sie dann ohne Begleitung zur Sitzung gehen werde, und man unterwarf sich ihrem Willen.

Dank der Ermächtigung des Herrn Domini brachten die beiden Verteidiger den Abend bei Jacques zu und legten die letzten Einzelheiten ihres Planes sowie gewisse Antworten fest. Jacques war außerordentlich bleich, aber sehr ruhig. Als seine Verteidiger ihn verließen und ihm sagten:

»Gute Hoffnung und frischen Mut!« da erwiderte er:

»Hoffnung habe ich nicht mehr, aber Mut werde ich zeigen, darüber seien Sie ruhig!«


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