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(Von allem Süßen, das der Lenz)

Von allem Süßen, das der Lenz gegeben,
Von allem Schönen, das der Mai beschieden,
Bleibt nichts; der Baum, von Vögeln längst gemieden,
Sieht seine Blätter welk herniederbeben;
Er sieht sie fallen, die er stolz getragen;
Das letzte, wähnt er, möge ihm verbleiben;
Er hält es zitternd mit verhaltnem Klagen –
Und sieht's nach kurzer Frist im Sturme treiben.

*


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