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Skibuch Nr. 17

Nach Hubert Mumelter

Wer nie im Leben Ski gelaufen,
braucht deshalb keinen Strick zu kaufen,
um tiefbetrübt sich zu erhängen.
Skilehrer gibt es ja in Mengen,
auch solche, die im Sommer dichten,
wenn sich vom Schnee die Berge lichten.

Die sind im Winter dann, man staunt,
meist ganz besonders gut gelaunt.
Sie lachen über jeden Pfusch
und dichten à la Wilhelm Busch
hernach sich die Erlebnisse,
Vorfälle und Begebnisse
in bunten Versen keck zurecht.
Gedruckt macht sich das gar nicht schlecht,
besonders wenn man, um zu bleiben
beim Busch, auch Malkunst weiß zu treiben.
Man zeichnet unbekümmert und
vor allen Dingen recht schön bunt.

Jaja – so geht's – wer könnt es ahnen?
Man schenkt Mißachtung den Romanen,
die seelisch tief im Innern wurzeln.
Doch Verse, die vom Ärmel purzeln,
die geh'n natürlich wie verrückt.
Selbst Vater Rowohlt ist entzückt
und sagt: Mein lieber Mumelter,
vom Skisport schreib nur immer mehr …


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