Josef Wenter
Mannsräuschlin
Josef Wenter

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Mannsräuschlin

Roman eines Wildpferdes

von

Josef Wenter

 

Deutsche Buch-Gemeinschaft
Berlin
[1933]

 

Als der Erschaffende das Roß erschaffen wollte, sagte er zum Winde:

»Von dir werde ich ein Wesen gebären lassen!« . . .

Und er schuf das Pferd und rief ihm zu:

»Dich habe ich gemacht ohnegleichen. Alle Schätze der Erde liegen zwischen deinen Augen. Auf der ganzen Erde sollst du glücklich sein und vorgezogen werden allen übrigen Geschöpfen; denn dir soll die Liebe werden des Herrn der Erde. Du sollst fliegen ohne Flügel und siegen ohne Schwert!«

Arabische Sprüche.

 

»Mannsräuschlin« nannten die Deutschen im 15. und 16. Jahrhundert gerne ein schönes Mädchen.

 


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