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XX.

In dem Hauptbüro der Indiana South Western-Eisenbahngesellschaft saß ein junger Angestellter, der sich etwas auffällig kleidete. Mit dem Chef J. M. Lawrence kam er nicht in Berührung, aber von seinem Platz aus konnte er den Schreibtisch von Colfax beobachten, und seit der letzten Zeit hatte er es sich zur Aufgabe gemacht, den alten Diener zu überwachen.

Als er an diesem Tage zur Mittagspause ging, trat er in einen Zigarrenladen ein und telephonierte von dort aus.

»Hier ist ein Angestellter aus der Wall Street«, meldete er sich vorsichtig. »Verstehen Sie mich?«

»Gewiß! Hier ist der Mann, der Ihnen Farbbänder und Kohlepapier verkaufte«, erwiderte eine harte Stimme. »Wir trafen eine kleine geschäftliche Abmachung miteinander.«

»Das stimmt. Sie sagten mir damals, ich sollte Sie anrufen, wenn Mr. Colfax etwas passierte.«

»Jawohl.«

»Vor einer Stunde ist er ins Büro des Chefs gegangen und nicht wieder herausgekommen. Es wurde das Gerücht verbreitet, daß der Chef ihn mit einem wichtigen Auftrag fortgeschickt hat, aber sein Hut hängt noch am Haken und Leute, die in der Halle waren, haben Colfax schreien hören. Ich nehme an, daß er verhaftet worden ist.«

»Ich bin Ihnen sehr verbunden. Sie werden das Übliche durch die Post erhalten.«


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