Charles Dickens
Skizzen aus dem Londoner Alltagsleben
Charles Dickens

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Neuntes Kapitel

Die Tanz-Akademie.

Unter allen Tanz-Akademien, welche jemals etablirt worden, war nie eine in ihrer unmittelbaren Umgebung beliebter, als die Signor Billsmethi's von dem »Kings-Theater.« Sie befand sich nicht in Spring-Gardens oder Newman-Street oder Berners-Street oder Gower-Street oder Charlotte-Street oder Percy-Street oder irgend einer der zahllosen Straßen, die seit undenklichen Zeiten der Sitz industriöser Leute, der Apotheker und der Kosthäuser waren, selbst nicht ein Mal in West-End, – vielmehr gehörte sie eher zum östlichen Theile Londons, denn sie befand sich in der sehr bevölkerten, stets zunehmenden Nachbarschaft von Grays-Inn-Lane. Auch ist sie keine jener kostspieligen Akademien, – denn vier Shillings und sechs Pence für das Quartal kann man doch offenbar wohlfeil nennen. – Sie war wirklich sehr auserlesen, denn die Zahl der Zöglinge war streng und ausschließlich auf fünfundsiebzig festgesetzt; auch wurde von der Vorausbezahlung eines Quartals durchaus nicht abgegangen. Es fand in ihr öffentlicher und Privat-Unterricht statt, – sie hatte ein Assemblee- und ein Privat-Zimmer. Signor Billsmethi's Familie wurde stets in dem letzteren mit zugezogen und ging bei dem Preis für den Privatunterricht mit drein – das heißt: die Privatzöglinge durften in Signor Billsmethi's Wohnzimmer und mit Signor Billsmethi's Familie tanzen, und wenn sie in der Privat-Anstalt gehörig abgerichtet waren, so traten sie paarweise in den Assemblee-Saal ein.

So stand es um die Einrichtung der Tanz-Akademie des Signors Billsmethi, als Herr Augustus Cooper aus Fetter-Lane das erste Mal eine ungestempelte Ankündigung langsamen Schrittes Hollborn-Hill hinabspazieren sah, welche der Welt verkündigte, daß Signor Billsmethi vom Kings-Theater beabsichtige, die Saison mit einem großen Balle zu eröffnen.

Herr Augustus Cooper war Oel- und Farbenhändler, – gerade volljährig geworden, hatte Etwas Geld, ein kleines Geschäft und eine kleine Mutter, die ihren Ehegatten und dessen Geschäft bei seinen Lebzeiten in Ordnung gehalten, und nach seinem Tode es sich nicht nehmen ließ, auch die Aufsicht über ihren Sohn und dessen Geschäft zu führen. So war er aufgewachsen, die ganze Woche über in seinem Ladenstübchen hinten und Sonntags in einem kleinen tannenen Kasten ohne Deckel (aus Höflichkeit Kirchenstuhl genannt) in der Bethel-Kapelle eingesperrt gehalten, und hatte von der Welt nicht mehr gesehen, als wenn er sein Lebenlang stets ein Kind geblieben wäre, während doch der junge White, sein Nachbar über der Straße, bei dem Gasbereiter, welcher noch dazu drei Jahre jünger als er war, überall dabei sein durfte, – in's Theater ging, – bei Harmonie-Gesellschaften soupirte, – ganze Fäßchen voll Austern aß, – Doppelbier Gallonenweise trank, – sogar oft die ganze Nacht ausblieb und Morgens so gleichgültig nach Hause kam, als wenn gar nichts vorgefallen wäre. Herr Augustus Cooper hatte es aber endlich auch satt und faßte den Entschluß, daß es bei ihm so nicht fortgehen dürfe; er hatte an dem nämlichen Morgen seiner Mutter kategorisch erklärt, daß er auf und davon ginge, wenn sie ihm nicht augenblicklich einen Hausschlüssel anvertraute. Und so schritt er nun Hollborn-Hill hinab, dachte über alle diese Dinge nach und überlegte, wie er es wohl anzufangen hätte, um Zutritt in eine gentile Gesellschaft zu bekommen. Da begegnete seinen Blicken vorerwähnte Ankündigung Signors Billsmethi, und wie ein Blitz fuhr es ihm durch den Kopf, daß er hier habe, was er suchte; konnte er sich ja nicht nur von fünfundsiebenzig Zöglingen um vier Shillinge und sechs Pence das Quartal, auf Ein Mal, einen auserlesenen Zirkel nobler Bekannten bilden, sondern es auch leicht dahin bringen, zu seiner eigenen Satisfaktion und zum großen Vergnügen seiner Freunde in Privatgesellschaften ein Hornpipe zu tanzen. Er brachte die ungestempelte Ankündigung – eine lebendige Sandwich-Butterschnitte, bestehend aus einem Knaben zwischen zwei Brettern – zum Stehen, und nachdem er sich eine sehr kleine Karte mit des Signors Adresse hatte geben lassen, eilte er straks nach der Wohnung desselben, denn wie leicht hätte die Liste der fünfundsiebenzig geschlossen sein können, ehe er hinkam. Der Signor war zu Hause und, was noch erfreulicher war, ein Engländer! So ein lieber Mann, – so höflich und artig. Die Liste war noch nicht geschlossen, aber blos einem höchst außerordentlichen Zufall hatte er dieß zu danken; denn selbst die einzige noch fehlende Unterschrift wäre denselben Morgen schon ausgefüllt worden, wenn nicht Signor Billsmethi, – der in seinen Forderungen sehr streng ist, – eine junge Dame zurückgewiesen hätte, die ihm nicht auserlesen genug geschienen.

»Und nun bin ich äußerst erfreut, Herr Cooper,« sagte Signor Billsmethi, »daß ich sie nicht angenommen habe. Ich versichere Sie, Herr Cooper – ich sage dieß nicht, um Ihnen zu schmeicheln, denn ich weiß, daß Sie sich über dergleichen wegsetzen, – aber ich schätze mich unendlich glücklich, einen Gentleman von Ihrem Anstande und Ihren Manieren zu meinem Zöglinge gewonnen zu haben.«

»Ich schätze mich darüber nicht minder glücklich, Sir,« entgegnete Augustus Cooper.

»Und ich hoffe, wir werden noch besser mit einander bekannt werden, Sir,« sagte Signor Billsmethi.

»Und ich bin überzeugt, daß wir es werden, Sir,« erwiederte Augustus Cooper.

In dem Augenblicke ging die Thüre auf, und herein hüpfte eine junge Dame mit einer Wolke von Locken um den Kopf und mit Schuhen, die, gleich Sandalen, mit rosenfarbenen Bändern über das ganze Bein hinauf befestigt waren.

»Du brauchst nicht davon zu laufen, mein liebes Kind,« sagte Signor Billsmethi, denn die junge Dame hatte, als sie hereinhüpfte, natürlich nicht gewußt, daß Herr Cooper im Zimmer war, und wollte nun in ihrer jungfräulichen Verlegenheit sogleich wieder hinwegeilen. »Du brauchst nicht davon zu laufen, mein liebes Kind; der Herr ist Herr Cooper, Herr Cooper aus Fetter-Lane. Herr Cooper, meine Tochter, Sir – Miß Billsmethi, Sir, die, wie ich hoffe, noch manche Quadrillen, Menuets, Gavotten, Contre-Tänze, Fandangos, Doppel-Hornpipen und Farinaholkajingos mit Ihnen zu tanzen das Vergnügen haben wird, Sir. Sie tanzt sie alle, Sir, und das sollen Sie gleichfalls, Sir, ehe Sie um ein Vierteljahr älter sind, Sir.«

Und bei diesen Worten klopfte Signor Billsmethi Herrn Augustus Cooper so vertraulich auf die Schulter, als ob er ihn schon Dutzende Jahre gekannt hätte. Herr Cooper verbeugte sich gar manierlich vor der jungen Dame, die junge Dame knixte höchst zierlich vor ihm, und Signor Billsmethi meinte: sie wären ein so allerliebstes Paar zusammen, als man zu sehen nur wünschen könnte, worauf die junge Dame ausrief: »Aber Pa'!« und so roth wurde, wie Herr Cooper selbst, – man hätte glauben mögen, sie ständen Beide im Scheine einer rothen Lampe vor einem Apothekerladen. Bevor Herr Cooper sich empfahl, wurde ausgemacht, er solle an demselben Abende im Familienzirkel erscheinen, – ohne alle Umstände und Complimente sich 's gefallen lassen, wie er's träfe, und sie nehmen, wie sie seien, – und die ersten Stellungen lernen, damit er ja keine Zeit verliere und beim nächsten Balle doch mit fortkommen könne.

Das war prächtig gegangen; – Herr Augustus Cooper verabschiedete sich und eilte in einen der wohlfeilen Schuhmacherläden in Holborn, wo man Herren-Tanzschuhe für sieben Shillings und sechs Pence und gewöhnlich starke Mannsschuhe für gar nichts haben kann, kaufte sich ein Paar lange, große, weit ausgeschnittene, in der Stadt gemachte um diesen Preis, in welchem ihn seine Mutter nicht weniger, als er sich selbst bewunderte, und machte sich dann auf den Weg zu Signor Billsmethi.

Dort traf er noch vier andere Privatzöglinge, zwei Damen und zwei Herren. Was für liebe Leute! Auch nicht die mindeste Spur von Stolz. Eine der jungen Damen, die zu einer Columbine abgerichtet wurde, war merkwürdig zuthunlich und gesprächig; sie und Miß Billsmethi interessirten sich lebhaft für Herrn Augustus Cooper, scherzten, lächelten und waren so bezaubernd, daß er sich ganz wie zu Hause fühlte und die Pas im Nu lernte.

Nachdem die Uebungen vorbei waren, tanzten Signor Billsmethi und Miß Billsmethi, der junge Herr Billsmethi und eine junge Dame, und die beiden jungen Damen und die zwei Herren eine Quadrille, – nicht das gewöhnliche Schlürfen und Dahinschleichen, sondern die Sache hatte ihre Art, da konnte man warm dabei werden: sie flogen in allen Winkeln umher, rannten zwischen den Stühlen hindurch und zu den Thüren hinaus, so daß man erst den wahren Begriff vom eigentlichen Tanzen bekam!

Signor Billsmethi namentlich, trotz dem, daß er eine kleine Geige in der Hand hatte, auf der er immer fort spielte, ordnete Alles und war der behendeste von Allen, und als Jedermann sonst außer Athem war, tanzte der junge Herr Billsmethi zur ungetheilten Bewunderung Aller mit einem Stocke in der Hand und einem Käseteller auf dem Kopfe eine Hornpipe. Da Alle äußerst vergnügt waren, so bestand Signor Billsmethi darauf, daß sie bei dem Souper bleiben müßten, und wollte nach Bier und Rum schicken, worauf die beiden Herren versicherten, »das würde sehr kurios herauskommen, wenn sie zugeben, daß er sich Unkosten mache,« und einen edlen Wettstreit anfingen, wer bezahlen sollte, bis sich Herr Augustus Cooper dazu erbot, wenn sie nämlich die Güte hätten, es ihm zu gestatten; sie hatten auch wirklich die Güte, und bald brachte Herr Billsmethi eine große Kanne Bier und eine ganze Quarterflasche Rum. So bildeten sie einen herrlichen Abendzirkel; Miß Billsmethi drückte Herrn Augustus Cooper die Hand unter dem Tische, und Herr Augustus Cooper erwiederte den Druck; ungefähr um sechs Uhr Morgens kehrte er endlich nach Hause zurück, wo er von dem Lehrjungen endlich mit Gewalt zu Bette gebracht werden mußte, nicht ohne vorher wiederholt eine Neigung gezeigt zu haben, seine verehrte Mutter aus dem Fenster des zweiten Stockes zu werfen und den Lehrjungen mit seinem eigenen Halstuche zu erdrosseln.

Wochen waren seitdem vergangen, und die Sieben-Shilling- und Sechs-Pence-Schuhe fast durchgetanzt, als der Abend des großen Balles heranrückte, auf welchem sämmtliche Fünfundsiebenzig sich zum ersten Male in dieser Saison beisammen sehen, und einen Theil ihrer Vier-Shillinge- und Sechs-Pence-Kunst beim Lampenöle und einigen Fiedlern produciren sollten. Herr Augustus Cooper hatte sich zu dieser Haupt- und Staatsaktion einen neuen Frack bestellt, – ein Zwei-Pfund- und Zehn-Shilling-Machwerk von Turnstile. Es war das erste Mal, daß er sich öffentlich sehen ließ, – und nach einem großartigen sicilianischen Shawl-Tanz von vierzehn jungen Damen in Costüme hatte er die Ehre, mit Miß Billsmethi selbst, welche seit seiner ersten Einführung ganz intim mit ihm geworden war, die erste Quadrille zu tanzen.

Das war ein Abend! Alles war wundervoll! Jener Butterschnitten-Junge nahm an der Hausthüre Hüte und Mäntel in Empfang; auf einer Deckel-Bettstelle im Hinterzimmer bereitete Miß Billsmethi Thee für die Herren, welche dafür bezahlten – und für die Damen, welche von den Herren freigehalten wurden; Negus von rothem Portweine und Limonade wurde, für achtzehn Pence die Person, ›frei herumgegeben‹, und nach einer vorher mit dem Gastwirthe an der Straßenecke getroffenen Uebereinkunft war noch ein Extra-Laufbursche dazu angestellt. Kurz, die Anordnung war so unübertrefflich, als die Gesellschaft selbst. Und was für Damen! Welch' herrliche bunte Seidenstrümpfe! Welch' künstlicher Blumenflor! Welch' eine Unzahl von Cabriolets! Kaum hatte ein Cabriolet ein paar Damen abgesetzt, so fuhr schon wieder ein anderes vor und setzte abermals ein paar Damen ab, und es war merkwürdig, sie kannten einander nicht nur selbst, sondern obendrein auch die meisten Herren, und Alles machte sich so lieblich und traulich, daß es eine wahre Freude war. Signor Billsmethi im eleganten schwarzen Frack und kurzen Hosen, eine große blaue Schleife im Knopfloche, stellte die noch Unbekannten den Damen vor, und die Damen plauderten und lachten, – es war nur so eine Lust, sie anzusehen.

Der Shawl-Tanz war das non plus ultra, was man je gesehen hatte. Was war das für ein Schleifen, Schlängeln und Wedeln; wie zierlich umschlangen sich die Damen mit künstlichen Blumen, und wie behende wanden sie sich wieder heraus; und wie Herr Augustus Cooper seine Quadrille vortanzte – nein, es war zum Entzücken. Freilich verlor er zwar hier und da seine Dame, setzte aber nichtsdestoweniger in einer andern Abtheilung seine Tour mit lobenswürdiger Beharrlichkeit fort, oder hüpfte ohne ersichtlichen Zweck durch die Reihen; allein gemeiniglich wußten sie ihn wieder aus der Figur hinauszuschieben, bis er am Ende doch wieder seinen rechten Platz fand. Dem mag aber sein, wie ihm wolle; als die Quadrille zu Ende war, traten eine Menge Damen und Herren zu ihm, machten ihm bedeutende Elogen und versicherten ihn, daß sie so etwas noch nie von einem Anfänger gesehen hätten, und Herr Augustus Cooper war vollkommen zufrieden, sowohl mit sich selbst, als mit der ganzen Gesellschaft, und »setzte«, zu Nutz und Frommen von zwei bis drei Dutzenden ganz besonderer Freunde, den Auserlesensten von dem auserlesenen Zirkel der Fünfundsiebenzig, eine beträchtliche Quantität Grog, Negus und sonstige Flüssigkeit vor.

War nun aber das starke Getränke, die Schönheit der Damen oder sonst etwas Schuld – es geschah, daß Herr Augustus Cooper die allerdings sehr schmeichelhaften Aufmerksamkeiten einer jungen Dame in braunem Gace über weißem Calico, welche sich gleich vom Anfange ihrer Bekanntschaft an besonders an ihn gemacht hatte, eigentlich mehr ermunterte, als zurückwies. Als dieß einige Zeit gedauert, ließ endlich Miß Billsmethi ihren Groll und ihre Eifersucht dadurch aus, daß sie die Dame in braunem Gace eine »Kreatur« nannte, was diese zurückzugeben nicht versäumte, und zwar unter Redensarten, welche verschiedene höhnische Sticheleien auf die Vier-Shilling- und Sechs-Penny-Quartal-Gesellschaft und einige unbestimmte Anspielungen auf einen »Liebhaber« enthielten, den Miß Billsmethi gerne in ihr Garn locken möchte, mit welch' letzterer Anspielung Herr Augustus Cooper, der sich in einem etwas verwahrlosten Zustande befand, völlig einverstanden erklärte.

Miß Billsmethi, die sich auf eine so himmelschreiende Weise prostituirt und hintangesetzt sah, erhob sofort ihre Stimme zu einem gellenden Jammergeschrei im höchsten Tone ihrer Skale – je vierzehn Schreie auf die Minute, – und da dieß noch nichts helfen wollte, machte sie einen Angriff auf das Antlitz und die Augen zuerst der Dame in braunem Gace, und sodann auf Herrn Augustus Cooper, rief ganz wahnsinnig den übrigen Dreiundsiebenzigen zu, ihr ein Fläschchen Oxalsäure zu höchsteigenem Privatgebrauch zu verschaffen, und als auch diesem Aufruf keine Folge geleistet wurde, lief sie abermals Sturm auf Herrn Cooper, bis endlich ihr Corset aufgeschnitten und sie zu Bette gebracht werden mußte. Herr Augustus Cooper, dessen Fassungskraft überhaupt nicht zu den schnellsten gehörte, wußte gar nicht, was er eigentlich machen sollte, bis Signor Billsmethi auf die genügendste und deutlichste Weise auseinandersetzte, daß Herr Augustus Cooper seiner Tochter bei verschiedenen Gelegenheiten Heirathsanträge gemacht, diese wiederholt bestätiget und die Getäuschte nun schändlich habe sitzen lassen, worauf sämmtliche Zöglinge große Entrüstung an den Tag legten; und da mehrere chevalereske Gentlemen Herrn Augustus Cooper ziemlich verständlich und eindringlich fragten, ob er vielleicht zu Etwas Lust habe, oder mit andern Worten, »ob er Prügel haben wolle,« so hielt er es für das Klügste, sich schleunigst aus dem Staube zu machen.

Das Ende vom Liede war, daß ihm am folgenden Tage ein Schreiben von einem Advokaten zukam, daß eine Woche später eine Klage gegen ihn angestellt wurde, und Herr Augustus, nachdem er zweimal einen Spaziergang nach der Serpentine gemacht hatte, um in's Wasser zu springen, und zweimal wieder unverrichteter Sache zurückgekehrt war, sich endlich seiner Mutter entdeckte, welche den ganzen Handel mit zwanzig Pfund aus der Ladenkasse ausglich; so daß also Summa Summarum zwanzig Pfund, vier Shillinge und sechs Pence an Signor Billsmethi bezahlt wurden, exclusive des »Aufwichses« und der »Tanzschuhe«. Herr Augustus Cooper kehrte wieder zu seinem ehemaligen Schlendrian zurück, handthierte mit seiner Mutter zusammen, wie früher, und lebt noch so bis auf den heutigen Tag. Da er allen Sinn für Gesellschaften verloren hat, und auch nichts mehr von der Welt wissen will, so kommt ihm diese Geschichte wohl nicht vor Augen, was ihm übrigens auch nicht viel helfen würde.



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