Hermann Conradi
Lieder eines Sünders
Hermann Conradi

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Lieder eines Sünders

von

Hermann Conradi.


            »Selbst der Jugend Irrgänge leiten
Zu Höhen empor,
Wenn nur rastlos hinanzuschreiten,
Der Wandrer nicht den Mut verlor.«

Hermann Lingg.

»—   —   —   nur der Schmerz erzeugt
Die großen, die versöhnenden Gedanken . . .«

Dranmor.

                        »Was Tiefstes das Gemüt
Göttlich durchweht,
Versprüht,
Bis es zur Lippe geht.«

Wilhelm Arent.


Leipzig.
Verlag von Wilhelm Friedrich,
K. R. Hofbuchhändler.


Dieses Buch gehört meinen Freunden

Johannes Bohne und Georg Blume.

   

»—   —   —   —   Sagen Sie
Ihm, daß er für die Träume seiner Jugend
Soll Achtung tragen, wenn er Mann sein wird,
Nicht öffnen soll dem tötenden Insekte
Gerühmter besserer Vernunft das Herz,
Der zarten Götterblume – daß er nicht
Soll irre werden, wenn des Staubes Weisheit
Begeisterung, die Himmelstochter, lästert.«

Schiller, Don Carlos.    


Inhalt.

             

Vorwort

Inferno

Trauer
Gold
Erdeinsamkeit
Nur ein Mensch
Mitternachts-Vision
Im Vorüberfluge
Verlassen
Klage des Jünglings
Schwarze Blätter I–XIII

Im Strudel

Das war ein lust'ges Feiern
Heimkehr
Einem Kinde der Sünde
Das verlorene Paradies
Gericht der Nacht
Was frag' ich nach Zeit und Stunde
Verkauft
Herbst
Sonnenaufgang

Liebe und Staubverwandtes

Marie Louise
Trüb schleicht die Zeit und nüchtern
Die müde schon verglühte
Fragment
Elisabeth
Anna
Zwischen-Motiv
Frühlingssehnsucht
Ella
Marie Louise
In schlafloser Nacht

Revolution

Anathem
Todtensang
Kaum dunkelts
Empörung
Sohn der Zeit
Licht den Lebendigen
Es liegt die Welt in Sünden

Emporstieg

Samstags-Bilder I–V
Zuversicht
Stimmen der Nacht
Reue
Oft schweif' ich
Nachtzauber
An die Todten im Frühling
Auf Trümmern
Nachtwache
Offenbarung
Triumph der Sehnsucht
Es ist so still geworden
Nicht mit Trauben
Punktum

Zwischenstille I–VIII

Gipfelgesänge I–XVII

Triumphgesang der Lebendigen


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