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Leise vor sich hin, kaum vernehmlich, sang der Herr des Fastens ein Lied, das er auf den Tod seines erdrosselten Sohnes gedichtet:

»Ich berausche mich, ich berausche mein Herz!
Im Morgenrot sprach, redete der gelbe Löffelreiher
Auf der Schildmauer, auf der Speermauer:
Freue dich, du mein Erstgeborener! ...
(Wehe! Die Schopf-Ente! Die huaxtekische Schopf-Ente!)
Ein gar sehr durch Götterblumenwein Berauschter
Ist er dort, der Vogel am Ufer! ...
(Wehe! Die Schopf-Ente! Die huaxtekische Schopf-Ente!)
Der Smaragd ist zermalmt.
Die Schmuckfeder ist zerbrochen.
Oh! mein Erstgeborener!
Immer wieder werden Prinzen sterben,
Um Berauschte zu sein dort im Lande der Bewässerung,
Dort am Seeufer.
Ach, schreiender Adler!
Ach, brüllender Jaguar!
Du mein Sohn, Pflanzer des Weidenbaumes!
Schon ist dort im Lande des Rauches,
Im Hause der Roten Schlange
Eine Grube bereitet.«


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