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21.
Ohne Schleier

Stephanie konnte sprechen: Ich gehe gleich auch? Aber sie behielt es für sich. André konnte sagen: Ich rufe ein Taxi? Wie sie, äußerte er weder den Entschluß noch die bloße Frage. Beiden fiel auf, wie still es geworden war: dies bestätigten sie einander. Dabei gingen sie die Treppe wieder hinauf.

»Wenn keine Teppiche dalägen, würden unsere Schritte hallen.« Sie versuchten zu scherzen, da sie in der öden Weite nicht wußten, wohin. »Natürlich sollte man einen Augenblick schlafen«, meinte er. Sie erwiderte: »Euer Haus ist gerade dafür nicht eingerichtet.«

»Außerdem bin ich noch nicht fertig«, fiel ihm ein.

»Mit dem Empfang bei der Welt?«

»Die letzten Nachzügler –«

»Expedierten wir soeben.«

»Ich fürchte nein.« Er kräuselte die Stirn, obwohl sein Ton leicht sein sollte. »Wahrscheinlich haben sie sich nach oben verzogen.«

»Um Gottes willen, was tun sie dort? Wer ist es überhaupt? Nein, dies Haus!«

Gerade jetzt brach Lärm aus, kein Zweifel, in der Etage über ihnen. Es handelte sich um Getrampel, zerbrochenes Geschirr, möglichenfalls schlug ein Körper zu Boden. Ihr günstiger Standpunkt am Fuß der Treppe erlaubte dennoch den ungern Beteiligten keine genauen Wahrnehmungen. Die Architektur war weitläufig.

»Suchen wir eine Zuflucht!« verlangte Stephanie. Sie hatte drei Stimmen gehört und eine erkannt.

Nina empfing Gesellschaft: ein Herr im Frack; der zweite war ohne Hemd, aber wundervoll gebaut. Mit diesem stritt sie sich um die Decke für ihre Blöße, aber mehr der Form wegen als der Überzeugung. Wenn Poulailler Herrn Nolus damit ehren wollte, daß er unterkroch – bitte. Als an der Tür gepoltert wurde, hatte sie sogleich erraten, wer es sein konnte. Poulailler, den Störer erkennen, schon stellte er die Versuche, sich zu bedecken ein, ja, untersagte sie auch der Dame, der es gleich war, sie ließ die Hülle fallen.

»Wer hat Sie eingeladen?« fragte der Herr im Bett.

»Und Sie?« fragte der Herr, der die Tür schloß.

Wenn Nina nichts mehr zu verbergen hatte, nahm sie wenigstens die vorteilhafteste Lage ein. »Ob Sie zusehen oder nicht«, hiermit empfing sie Nolus, »es kostet dasselbe.«

Poulailler fauchte vorläufig nur, ganz Kater, diesmal ohne Stiefel. Nolus tat phlegmatisch. »Laßt euch nicht stören«, sagte er und wollte eine Zigarre anzünden. Ehe man so weit denken konnte, hatte Poulailler, von der Matratze aufgeschnellt sozusagen ohne Gebrauch der Gelenke, ihm die Zigarre aus den Zähnen gerissen und in einen Toiletteeimer aus Blech geworfen. »Sie sind im Schlafzimmer einer Dame«, sprach der nackte Mann, er stemmte die Füße auf den Boden, bereit für jedes Handgemenge.

Nolus nahm hiervon keine Kenntnis. Zunächst betrachtete er auch die erwähnte Dame nicht, nur was man ihr Schlafzimmer nannte. Es wäre ein normaler Raum gewesen; sein cachet, wie Nolus feststellte, entstand erst durch die unglaubliche Liederlichkeit der Bewohnerin. Dem Schrank, sonst Nußholz wie andere auch, hatte sie wahrhaftig die Tür halb ausgehängt – vielleicht, weil nur eine gewaltsame Drehung den Spiegel günstig stellte für die Inhaberin des Bettes, mitsamt ihrem Gast, meinte Nolus.

Er nickte befriedigt. »Wie ich es mir dachte«, sagte er. Mit einer zweiten Zigarre, die noch nicht brannte, zeigte er auf die Schuhe: ein ganzes Defilee von Schuhen genoß im Bilde den Vorrang. Abgetragen, neu, zierlich oder verkommen, besetzten sie im schiefen Bogen den Teppich, der einmal gut gewesen war. Seinen befleckten Zustand konnte nur eines erklären, die zweite, nicht eingestandene Lebensform Ninas, Neigungen, die Gefährlichkeit nicht ausgeschlossen. Der ganze Hintergrund der Person trat hervor mit den zerknitterten, von allen Wegen zurückgekehrten Schuhen, die sie triebhaft aufhob. Hübsch, nett, attraktiv wie sie selbst sich der Öffentlichkeit darstellte, ließ sie an den verschwiegenen Umständen dieses innersten Gelasses ihre unerlaubten Tiefen aus. Sie gab Proben ihrer geheimen, furchtbaren Reize – die Nolus entdeckte, wenn er sie nicht erfand.

»Die besseren werden naß«, bemerkte er, seine Stimme blieb sicher, aber es kostete ihn Anstrengung. Sagen wollte er mit unterdrücktem Beben, daß die alten zertretenen Schuhe, mit oder ohne Absicht, im Trockenen standen. Auf die neuen ergoß sich der überfüllte Eimer. Nicht ohne Zweck! entschied Nolus. Diese schmutzigen Einzelheiten enthüllen sie – dem Mann, der sie begreift. Der Mann ohne Hemd ist das nicht, behauptet der Bankier. Poulailler ist ein verfehlter Ehrenmann, behauptet er. Ein Poulailler strebt nach der guten Gesellschaft!

Laut, mit deutlicher Verachtung sagte er: »Recht so, retten Sie die guten neuen vor dem Eimer!« Tatsächlich holte der berühmte Hochstapler die besseren Schuhe aus dem übergelaufenen Spülicht. Niemand, außer einem Kenner, hätte ihm den Drang der Mittelmäßigen, Ordnung zu schaffen, angesehen. Aber Hohn äußerte nicht Nolus allein. Nina verzog das Gesicht. Kein Irrtum, sie machte sich, im Einverständnis mit ihrem Bewerber, lustig über ihren Freund, der allerdings vom jüngsten Datum war. Auch das lag in ihrem Naserümpfen. Den unbekleideten Helden, einen überdies erniedrigten, da er sich nach ihren Schuhen bückte, sie verwarf und verleugnete ihn.

Die Strafe folgte auf dem Fuß. Der Kavalier, den niemand unterschätzen soll, überschaute die Lage, sobald er mit seinem durchnäßten Paar Schuhe vom Boden hochkam. Den einen warf er Nina ins Gesicht und traf; mit dem zweiten zielte er nach der Zigarre seines Feindes: Nolus hatte einfach zu rauchen begonnen. Dieser Wurf ging fehl – nicht, daß die Hand des Kavaliers gezittert hätte. Die Geistesgegenwart des Bankiers vermochte ihn, das Geschoß aufzufangen, es zurückzuschleudern und unter Vorausberechnung, wenn auch einer unrichtigen, des Folgenden den Sturm zu eröffnen:

»Hallo!« rief Nolus, dem Klang nach eine Trompete: hierbei schnellte auch er, wie vorher der andere. Nicht elegant, nicht ohne Gebrauch seiner Gelenke – was erwartet man von der Figur eines Riesenaffen. Seine vier Gliedmaßen wild verbogen, Fäuste vorweg, anzusehen wie der unabwendbare Zugriff selbst, setzte er über das Bett, ein Doppelbett – auch zwei davon hätten ihn nicht aufgehalten. Es geht um die Kehle des nackten Mannes, zu stürmen ist seine Verschanzung zwischen Waschtisch und Schrank. »Hallo!« ruft Nolus, im Augenblick seines Überfalles aus der Luft.

Es ist schlechthin grausig, was man hört, was man sieht. Jeder andere hätte, schon gebrochen, die Hände über den Kopf erhoben; obwohl angesichts dieses Mörders sich aufzugeben das falscheste wäre. Ein Poulailler denkt an kein surrender. Er selbst würde, im Fall des anderen, Gnade ergehen lassen, aus Eleganz, insofern sein Vorteil sie ihm erlaubt. Die Raserei kennt er weder noch achtet er sie; ihr Anblick überzeugt ihn von dem eigenen sittlichen Vorsprung, woraus der materielle Sieg folgt, wie zu hoffen.

Vor so viel barbarischer Gewalt verlegte der Meister der gebildeten Athletik seine Stellung weiter rückwärts und hinauf. Plötzlich stand er oben auf dem Waschtisch wieso, weiß niemand. Gesprungen ist er nicht; hat die Luft, aus der Nolus niedersaust, unseren Poulailler hinangetragen? Von seiner Zeit verliert er keinen Augenblick: schon im nächsten hätte der Feind ihn gepackt. Das wird der Feind nicht erleben! Eher vergehen ihm die Sinne; wenn nicht, erfreut er sich einer verhärteten Schädeldecke: das Waschgeschirr, Krug und Becken, sind an seinem Hinterkopf zerschlagen! Wohl bekomme es ihm!

Als die Scherben flogen, rückte Nina auf ihrem Bett natürlich beiseite. Damit nicht zufrieden, bog sie Rumpf und Glieder nach Möglichkeit zur Kugel, bestrebt, aus ihrer bloßen Leiblichkeit einen Igel zu machen. Die Stacheln fehlten; kein Fältchen Batist schützte das wehrlose Kind. »Ihr seid alle beide bloß Penner und Kuhknechte!« rief sie aus der Mitte der Kugel, wo ihr Kopf saß, in das Kampfgewühl. Wenn sie glaubte, jemand werde auf sie hören!

Die Männer – ihre Männer schließlich, aber das hatte sie vergessen – verbrauchten ihr Inventar: der obere die Wasserflasche; der untere bekam sie auf den Nacken, während er hinab nach dem Eimer langte. Dabei fand er indessen, was ihm den Ausgang der Kampfhandlung im voraus zu entscheiden schien: ein Rasiermesser. Der Mann oben, obwohl jetzt wirklich gefährdet, bemerkte noch nichts, er war dringend bemüht, den Spiegel von der Wand zu schrauben. Aus ihrer leiblichen Mitte lugte Nina, der Spalt ihres Auges war dunkel vor Spannung.

»Um Gottes willen!« sprach sie in sich hinein, nicht mehr für die taube Mannschaft, nur zu ihrem eigenen abgerundeten Fleisch. »Arthur wird angeben, wenn sein Messer eine Scharte kriegt. Er ist schrecklich eigen mit seinem persönlichen Bedarf, er hat es mir ungern geliehen.« Um sich Unannehmlichkeiten zu ersparen, faßte sie den Mut, ihre schützende Kugel aufzulösen, ergriff ein Kissen und tat Schritte, um den Angreifer darin einzuwickeln, das Gesicht und die bewaffnete Pfote. Sein Gegner sah sich auf einmal bedroht und gerettet, nicht faul, verließ er den unhaltbaren Waschtisch, durch die Luft wie hier üblich.

Nolus hat nunmehr Nina zu bändigen. Eine zweite Front war niemals vorgesehen, überdies ist es der schmähliche Verrat, der sie eröffnet. Nolus keucht vor Entrüstung, auch mehr oder weniger erstickt von dem Kissen. »Das hast du nötig gehabt, Verbrecherdirne!« keucht der Bankier und prügelt drauf los, bis sie ihn in die Wange beißt. »Ich liebe dich«, stöhnt sie. Ihr Geständnis hören, rauh schreit er auf. Sein Gesamtzustand läßt von allen Handlungen der sinnlichen Leidenschaft die unmißverständlichste voraussehen. Offenkundig nähert sie sich. Das Schicksal wird nicht eingreifen, es wäre denn, vom Schrank herab.

Der Schrank, immerhin fünf Fuß vom Waschtisch entfernt, ist von Poulailler durch die Lüfte erreicht worden. Hier oben hingehockt, hat er den Kummer, Nina ihr »Ich liebe dich« keuchen zu hören. Das bezahlst du mir! beschließt er, vermeidet aber unanständige Eile. Ein nackter Mann gegen ein offenes Rasiermesser in der Faust eines Gestörten – geht zweckmäßig in die Verteidigung. Um sie muß niemand verlegen sein. Der Schrank bietet zwei unschätzbare Hilfsmittel: er ist hoch, und er wackelt. Poulailler würde lächeln, wenn jemand ihn fragen wollte, wieso Wackeln ein Vorzug sei. Für das erste ist er angelangt, muß allerdings hocken. Eine aufrechte Haltung verbietet ihm die Nähe der Zimmerdecke. Wozu auch.

Nina setzt den Unbesonnenheiten ihres kräftigen Anbeters einen verhältnismäßigen Widerstand entgegen, kaum mehr als ihre Frauenehre verlangt. Poulailler auf seinem First denkt: viel ist das nicht. Er erkennt das strikte Gebot nachzuhelfen. Da wäre leider das bewußte Rasiermesser, er behält es gegenwärtig, obwohl es derzeit nicht geschwungen wird. Ja, seine ehemalige Anschaulichkeit hat es verloren. Was ist mit ihm? Man beobachte mit der ganzen Schärfe eines wesentlich Beteiligten, dann klärt beinahe alles sich auf. Nina versenkt die Waffe in den Eimer voll trübem Wasser.

Sie hat von ihrer Angespanntheit nachgelassen, wird schwächer in der Bewegung, scheint endlich nicht weit von dem Punkt, wo sie Gewalt hinnehmen und noch danken wird: dies, bemerkenswerterweise, als das Messer in den Eimer fällt. Schon bekommt sie ein willenlos schmachtendes Gesicht – mit Blitz im Augenschlitz nach dem Schrank hinauf. Ihre Arme tun nichts mehr, um den Körper zu schützen. Im Gegenteil hängt der eine rückwärts über den Rand des Bettes, wo ihre Niederlage sich begeben soll. Dies glaubt ein Wüstling, der nichts hört und sieht als nur die unbeherrschten Taten seines Blutes. Sein einziger Gedanke – aber hat er auch nur ihn? – wäre allenfalls, daß der Feind aus seiner Zuflucht ohnmächtig beiwohnen soll. Kennt er auch nur den Ort der Zuflucht?

Über ihm, in seinem Rücken ragt der Schrank, und er wackelt. Angenommen, er wackelt auch sonst, hat dieses Mal ein Künstler es darauf abgesehen – von Anfang an, schon auf seinem luftigen Weg hierher. Er allein weiß auch, daß er spielt: ein gefährliches Spiel mit dem Schrecken, aber der plumpe Ernstfall soll niemals eintreten. Poulailler begann dem Schrank eine Neigung vornüber zu versetzen – kaum merklich zuerst. Nina war in der Lage, es wahrzunehmen. Nolus allerdings konnte mit seiner Kehrseite nichts feststellen, geschweige, daß sein Befinden es ihm erlaubt hätte.

Auf einmal erschlaffte Nina in einem Grade, der nicht mehr als Nachgiebigkeit wirkte. Vielmehr ergab sich eine fühlbare Unterbrechung; Nolus, ob noch so sehr aus der Form, blieb von der Pause nicht unberührt. Der Instinkt der Erhaltung warnte ihn, er ließ seine Beute los und sah sich um. Der Schrank hing über ihm, auf dem Wege ihn zu erschlagen, aber verlangsamt. Nicht seinem eigenen Schwergewicht gehorchte er, sondern den bloßen Sohlen des Akrobaten, der ihn lenkte. Hier ließ Poulailler die Stimme des Triumphes hören: »Posor!« rief er.

Warum auf tschechisch? Ihm erwiderte die jäh erwachte Nina, auch ihr fiel kein »attention« oder sonst etwas wie »Achtung« ein: ausdrücklich Posor rief sie, wie der Artist. Sie mußten einander beim Zirkus begegnet sein. Gleichzeitig entwand Nina sich, ein elektrischer Aal käme ihr nicht gleich, dem letzten Rest einer vergeblichen Umarmung, eines besiegten Nolus – sie schnellte.

Dasselbe war den beiden anderen Personen der Szene vorher geschehen. Jeder schnellte auf seine Art, unsere Nina als heller Strich waagerecht durch die Luft. Von Kopf bis Fuß nur helle Haut, verschwimmt sie auf dem abenteuerlichen Schatten ihres Schlafzimmers, wo bis jetzt nicht geschlafen wird. Schnellt, daß niemand beschwören könnte, irgendwo habe er sie ankommen gesehen.

Ganz anders ihr verhinderter Liebhaber. Sei es der unvollendete Rausch, dem er gewaltsam entrissen wurde, oder die ebenso plötzlich erkannte Lebensgefahr: ihm gelang kein Fortkommen, er krabbelte am Fleck. Hier zeigt Poulailler, der über Häuser springt und Präsidenten zur Freundschaft zwingt, wer er ist, was er vermag. Der Schrank auf seinem unerbittlichen Weg einen Bankier zu erschlagen, wird dennoch angehalten: ein Spott auf die Gesetze der Physik. Der Kommandant des Schrankes hatte seine obere Fläche so gut wie verlassen, schon stützt er einen seiner Füße auf die Rückseite: ist sie doch im Begriff nach oben zu kommen!

Wie wendet er die Dinge? Schneller als gedacht, liegt er bäuchlings, seine muskulösen Beine umklammern die vordere Kante, während er ausgereckt über jede Möglichkeit, an einem Haken in der Wand zieht. Zweierlei kann geschehen; eine Person, die sich für alle Fälle versteckt hält, beobachtet atemlos. Erstens: der Haken läßt los, sie tun nie etwas anderes, wenn auf sie gerechnet wird. Dann könnte Poulailler nur sich selbst retten und abspringen, falls es ihm gelingt. Um Nolus war es geschehen. Im Gegenteil besteht zweitens die Hoffnung, gegen alle Erfahrung, daß der Haken hält, das Zerren aushält. Dann wird der Schrank zurückkehren an seine Wand, als hätte er sie nie verlassen. Es ist unwahrscheinlich.

Dennoch geschieht es mit einer Selbstverständlichkeit, die kein Wunder voraussetzt, nur die beherrschte Kraft eines aufbauenden Geistes. Aus bloßer Eleganz, für nichts und niemand, schlägt der Sieger sogar noch die Bauchwelle, über Kopf schwebt er hernieder. Einmal auf festem Boden, bekleidet er sich alsbald mit der Hose. Gesellschaftlich steht er nunmehr wieder jedem beliebigen gleich. Seiner Wahl allein bleibt der Abschluß überlassen; der ausgeschiedene Gegner hat eine Ohnmacht vorgezogen. Sie dient als Schutzhaltung, wie anzunehmen; kein Mensch aber wäre weiter entfernt als ein Poulailler, Wehrlosigkeit zu mißbrauchen.

»Na, nun nehmen Sie Ihre Klamotten und gehen Sie nach Haus«, spricht er mit nachlässigem Wohlwollen, begleitet von einem leichten Schlag auf die Schulter des Durchgefallenen. Siehe da, wer kommt schon zur Besinnung, ergreift schon seinen Frack, der im Lauf der Ereignisse entbehrlich befunden war? Ordnet sich auch sonst, der Blick gesenkt auf seine Mängel, und immer noch stumm? Das ist derselbe Nolus, der die lange Nacht hindurch die meisten, je erdenklichen Beweise von Mut und Tatkraft gegeben hat. Jetzt hat er seine liebe Not, die Tür zu finden. Nicht nur, daß er es sich selbst erschwert: das Zimmer hat – seit wann eigentlich? – kein Licht als nur die Sterne.

Unbesorgt, das ist nicht die Art wie ein Nolus verschwindet! Die Tür in der Hand, fiel ihm sein mot de la fin ein. So nennt er es bei sich und fand es unfehlbar, es rettete seinen Abgang. Gleichviel, welche seiner Taschen er anfaßt, Geldscheine stecken in jeder, seine Finger unterscheiden die Werte – einen durchaus anständigen ließ er am ausgestreckten Arm zuerst einmal flattern. Poulailler sollte begehrlich danach schnappen; statt dessen zog er sein Hemd an.

So hatte der Geldmann nicht gerechnet, sein vorher ausgedachter Satz mißlang ihm im Ausdruck, die Ironie blieb weg, er wurde feierlich. »Sie haben sich als Kavalier bewährt: hier Ihr Honorar!« sprach Nolus, aber wird er es nicht bereuen müssen? Der Kavalier hört auf, sein kurzes Hemd unter die Hose zu schieben, seine Brauen drohen. Er ist bekannt für schnelle Reaktionen, eine pünktliche Hand. Andererseits hat Nolus weder den gehabten Schrecken überwunden noch neue Zusammenstöße vorgesehen. Ein Unglück scheint schon wieder unvermeidlich.

Da erhebt sich, aus dem Fußboden offenbar, zwischen den Rittern, die Dame. Nina, der umgebenden Nacht entwachsen, ist noch immer mit nichts angetan als nur dem Schimmer der Sterne. Beide finden, daß er sie wunderbar kleidet. Nichts von Rivalität, der Stolz hat zu schweigen, hier vergißt man seinen kindischen Vorteil, mitsamt den gymnastischen Taten, die einander unterbieten wollen. Sondern der gemeinsame Anblick erhebt und versöhnt. »Sie ist ein Traum«, flüstert ergriffen der eine.

Der andere, der ihn versteht, läßt den Arm mit der Banknote sinken. Aber Nina fängt ihn auf. »Die ist für mich«, sagt ihre Stimme, die nach Belieben einen Sprung bekommt, und gerade hiermit an jede geeignete Leitung den Anschluß finden wird. Wahrhaftig naht dem empfänglichen Nolus die Versuchung, seine Szene, mit Höhen und Tiefen, von vorn zu beginnen. Ihr Auge, so ungewiß es glänzt in seinem Spalt, ermißt ihn mühelos; um seiner Beruhigung willen hält sie ihm die Wange hin. »Morgen«, verspricht sie ihm ins Ohr. »Wir verreisen!« verlangt er lautlos, und ist endlich aus der Tür.

Die übrigen beiden seufzten nur, schon folgte die Umarmung. Als wüßte er es und wollte sie unterbrechen wie vorher sie ihn, fiel Nolus draußen die Treppe hinunter. Nicht anders hörte das Gepolter sich an. »Er hat den Hals gebrochen« – der Liebende trennte sich von dem begehrten Gegenstand. »Leider verbietet mir mein Ruf, bei Unglücksfällen mit tödlichem Ausgang in der Nähe zu sein.« Eine Viertelminute, o schön! der Verunglückte polterte wieder. An der Geliebten war es nunmehr, bedenklich zu werden. »Physischen Mut hast du. Auch den moralischen?« fragte sie mit deutlichem Zweifel. Was sie für sich behielt: Möglich, daß ich mit Nolus verreise!

Sie war nicht die einzige zu zweifeln. Wer liebt, denkt besser nicht; er aber äußerte Mißtrauen. »Das Licht ist abgestellt im ganzen Haus, wie es scheint.« Er öffnete die Tür so weit, daß er die Gewißheit bekam. Auch hielt er sich, unverzeihlicherweise, mit dem Treiben des Nachtwandlers auf. Dieser Weltreisende im Dunkeln fand sich schwer zurecht, immer wieder stieß er an Gegenstände, die umfielen, worauf er fluchte. Schließlich hatte er die Haustür, sie ging nicht auf, schallend rief er durch das ganze Haus um Beistand. Als Hilfe ausblieb, gelangte er aus eigener Kraft auf die Straße, warf aber die Tür zu, als ob sie an allem schuld wäre; es krachte unmäßig.

»Mit dunklen Häusern muß man Bescheid wissen«, bemerkte Pou-lailler fachmännisch. »Aber wer sperrt hier das Licht?«

»Ich nicht – wenn du mich meinst.« Ihr Ton verwandelte sich ins Ungünstige mit jedem Wort. Wie fragwürdig wird sogar die erprobte Anziehung der Körper, wo das geistige Einvernehmen aussetzt! Nina, soeben die reine Liebende, erging sich in Mißgefühlen. »Das Licht ausmachen!« rief sie im scharfen Sopran. »Wessen Sache wäre das überhaupt gewesen? Deine, du Waldesel! Schlägt mich breit, daß ich ihn hier aufbewahre, bis er unten das Armband abholt. Was tut er in Wirklichkeit? Bei mir – Null Komma Null. Unten auch nichts. Das Armband ist Falle. Er prügelt sich mit dem anderen Penner, ich bin Neese, und so was hält sich für einen gefährlichen Kavalier!«

Die lange Rede steigerte ihre Entrüstung bis zu dem Grade, daß sie sich ihr Kleid über den Kopf warf. Weiter ließ er es nicht kommen, mit sanfter Gewalt zog er sie wieder aus. Ein Gestirn, das ihnen bis hierher geleuchtet hatte, verließ das Fenster. Wenn sie ihr geistiges, ja, ihr natürliches Einvernehmen wiederherstellten, geschah es unsichtbar. Auch hören mußte man endlich nichts mehr, drunten im Kabinett der Pompadour, falls dort unfreiwillig gelauscht wurde.

André und Stephanie hatten weit über ihren Bedarf gehört. Die historische Tür war undicht. In der zweiten Etage ermordete man einander. Der eine der Täter war bekannt, da er zu dieser Stunde hierselbst erwartet wurde. Die Identität des zweiten erklärte sich vermittels seines Geschreies. André hoffte allein noch, die Nacht der langen Messer abzukürzen, wenn er das Haus in Dunkelheit versetzte. Nachdem die Maßnahme getroffen und vergeblich geblieben war, sah André nur eines: Sicherheit für Stephanie! Sie fortbringen!

»Ohne dich? Ich denke nicht daran«, antwortete ihm Stephanie. »Der Verbrecher in vollem Blutdurst, einen hat er schon umgebracht, stürzt sich auf dich, und ich, dich verlassen? Das kannst du nicht meinen.«

»Erstens«, wendete er ein, »an seinem ersten Opfer wird er genug haben, er wird flüchten wollen. Nichts als raus!«

»Da ist er schon«, bemerkte sie selbst. Ein begreiflicher Irrtum, beide verwechselten den Friedensstörer, der kopfüber die Treppe herabkam. Ein jäher Lärm verdächtiger Herkunft, verbunden mit Finsternis, erregt auch gesunde Sinne. Stephanie und ihr Freund fuhren zusammen, versteiften sich mutig, jeder hielt vor den anderen einen schützenden Arm. Als es immer weniger fraglich wurde, wer auf seinem Wege alles umwarf, wer an der Haustür arbeitete, um sie nach vielem Aufwand von Stimme ins Schloß zu werfen ach! da fühlten diese jungen Leute sich beschämt. Frei von Sorge waren sie deshalb nicht.

»Jetzt muß er kommen«, vermutete André.

»Die Reihe wäre an ihm«, bestätigte sie.

»Nochmals, Stephanie, mache hier Platz! Das abgelegenste ist mein Zimmer. Arthur schläft fest.«

»Dieser Poulailler hat niemand getötet. Denke nach, André, ob es in seiner Art liegt.«

»Wenn nicht, hätten wir ihn dann eingeladen?« fragte er. Sie belehrte ihn: »Arthur ist für Sensationen und bietet sie seinen Gästen. Übrigens kenne ich Frauen, in denen sich nichts regt, außer sie glauben einen Verbrecher vor sich zu haben.«

»Dafür brauchen sie keinen Poulailler. Ihr sinnliches Bedürfnis fände dieselbe Illusion bei jedem unserer Präsidenten.«

Dies gesagt, fühlte er wohl, daß sie ihm anerkennend zulächelte; sehen konnte er es nicht. Nur, damit kam man nicht weiter.

»Ce n'est pas tout ça«, sagte sie selbst. »Wo bleibt er?«

»Er scheint aufgehalten zu werden. Eine Konferenz?«

»Etwas dergleichen«, meinte auch sie. Schnell, als ob es endlich heraus müßte, sprach sie ihm ins Ohr: »Wozu bewachst du die leere Kommode? Aus point d'honneur? Oder bist du eitel? Der Dieb soll mit eigenen Augen sehen, wer ihn um das Geschäft gebracht hat? Das sind Kindereien. Komm fort!«

Hier ging die volle Beleuchtung an. Die Tür wurde von außen geöffnet, aber beide hatten die Augen geschlossen. Ihr Aufenthalt im Dunkeln war lang gewesen. Etwas verwunderlicher, daß man auch nichts hörte. Sie überzeugten sich: der Erwartete stand wirklich da, er grüßte, natürlich ohne das Kinn zu senken. »Sie werden die unbedeutende Störung entschuldigen« – klang es anmutig: eine vorläufige Anmut, jeder Widerstand hätte sie aufgehoben, dies besagte der Ton des Kavaliers.

Draußen raschelte ein Kleid. Wer sich vorneigte, konnte erkennen, wie eine leichte Gestalt die Treppe hinaufhuschte, Nina: sie hatte ihrem anerkennenswerten Besucher das nötige Licht gemacht, weiter ging ihre Dankbarkeit nicht. Er rief ihr nach: »Fräulein, auch Sie betrifft die Sache mit dem Armband. Zufällig kamen Sie schon einmal dazwischen.«

»Keine Verwendung«, rief sie zurück und lief. Sie lehnte es ab, dem Kommenden beizuwohnen. Um so entschiedener versprach Poulailler:

»Ich bin sicher, alles verläuft in den Formen der guten Gesellschaft.« Hierauf, Aug in Auge mit André: »Sie sind im Bilde, mein Herr. Ich habe hier etwas vergessen. Eine Kleinigkeit, immerhin entschuldigt sie mein spätes Auftreten.«

»Durchaus«, bestätigte André. »Ich wieder bin hier, Ihnen Enttäuschungen zu ersparen – wenigstens die handgreiflichen. Vermeiden Sie, die Schublade zu erbrechen, hier ist der Schlüssel, der richtige. Allerdings öffnet auch er nur ein leeres Möbel.«

»Das war vorauszusehen.« Immer noch anmutig, die Drohung erklärte sich erst jetzt. »Offen gestanden gilt mein Besuch weniger der alten Kommode als einem jungen Mann von Geschmack und mit einer Reihe von Taschen.« »Untersuchen wollen Sie mich?« fragte André. »Ich darf Ihnen abraten.« Womit er einen Schritt vortrat, und auch Poulailler einen. Grade blieb zwischen ihnen noch Raum für Stephanie: sie nahm ihn in Anspruch. Die Männer machten, wie gewöhnlich, unnötige Fehler. Sie hatte sich still verhalten; noch weiter sah sie nicht zu.

»Enchanté, ma chère Demoiselle« – der Kavalier grüßte endlich, als er es statt des Herrn mit der Dame zu tun bekam. »Ich begreife selbst nicht, wie Ihre Anwesenheit mir entgehen konnte. Vielleicht, daß gewisse Vorgänge eher die Gegenwart einer Nina zulassen?« »Finden Sie sich mit meiner ab«, befahl sie, streng genug, daß er es nicht nur bemerken mußte: auch unbestimmte Befürchtungen legte sie ihm nahe. Schnell, den Umständen angepaßt, schlug er vor:

»Wenn die Dame eigenhändig sich bei unserem Freund bemühen möchte?« Wink mit einer Braue nach André: »Damit Sie den Gegenstand Ihrer Nachforschungen kennen: versehentlich trägt er bei sich ein Armband.«

»Das weiß ich. Vielmehr weiß ich das Gegenteil. Genügt Ihnen mein Wort?«

»Stephanie, wozu die vergebliche Mühe«, versuchte André. »In der zweiten Etage hat der Herr sich geprügelt«, begann er. »In der ersten –«

Sie ließ ihn nicht ausreden. Was er vorbrachte, deckte sie mit ihrer klangreichsten Stimme. Ihren Platz in Front des Gastes einzunehmen, erlaubte sie ihm auch nicht. Diesem zugewendet:

»Sie sagen?«

»Daß ich aus eingefleischter Übung, ja, den Gewohnheiten der Zivilisation zuliebe das Armband, ein unschätzbares Stück, seiner rechtmäßigen Eigentümerin aushändigen will.«

»Ist geschehen«, sagte Stephanie. Da er höflich lächelte: »Sie können mir glauben oder nicht, aber ich sah, wie die Eigentümerin das gute Stück, ohne besondere Achtung, in ihre Tasche fallen ließ, zu dem Kleingeld und der Puderquaste.«

»Was heißt das?« – dies zwischen geschlossenen Zähnen. Wie ein Mensch, der erbleicht, auf einmal um Jahre altern kann! Stephanie, die von der Welt und ihrem Geld nichts hielt, bedauerte den armen Teufel in seiner elenden Sucht nach ihr.

Poulailler lachte auf, die nackte Verzweiflung lachte, es war gräßlich. André und Stephanie nahmen einander bei den Händen, hielten sie sehr fest. Sie konnte nicht sprechen, er murmelte: »Poulailler, das sind die Überraschungen des Existenzkampfes. Machen Sie sich nichts daraus!«

»Aber es war doch echt!« jammerte der Ex-Kavalier, kein siegreicher Gymnast, Verführer oder Dieb, nur abgefallene Maske. Er begann durch das Kabinett zu irren, wirr das Gesicht, die Bewegungen; gelegentliche Laute der Qual. Der sie ausstieß, wußte davon kaum.

André und Stephanie folgten dem changement à vue einer menschlichen Szenerie, immer Hand in Hand. Wohl versuchte eine die andere nach der Tür zu lenken. Indessen blieben Stephanie und André, sie würden nicht zugegeben haben: der Barmherzigkeit wegen. Sie würden sagen: aus Neugier; auch damit hätten sie recht. Die eine schwieg. Der andere fand es an der Zeit, den Entrückten zu wecken; aber vorsichtig, nicht erschrecken! »Poulailler!«

Der Mann der trainierten Nerven hatte sie diesmal verloren. »Begreife, wer kann!« Seine Stimme überschlug sich. »Ich, ein Spezialist, konnte so grob fehlgehen! Denn ich bin fehlgegangen.« Seine Erregung machte ihn beredt. »Ich habe Ursache, Ihnen zu glauben, meine Dame. Jetzt weiß ich, es war falsch. Das unschätzbare Stück war vom billigen Jakob. Aber ich, mich täuschen lassen, nicht von einem einzelnen Stein, von einem ganzen Fluß, so breit, wie der halbe Vorderarm lang ist! J'avais donc la berlue?«

»Vorübergehend hatten Sie eine Sehstörung. Gestehen wir gleich alles! Meine Mutter hört nicht. Den Verlust hätte sie ertragen. Aber Sie begehrten von ihr mehr als nur ihr Schmuckstück: das ist es.«

»Richtig«, sagte André. »Sie begehrten zwei Kleinodien, Sie sahen daher keines, wie es wirklich ist. Auch die Sängerin Alice wurde verblendet – erstens von dem Gefunkel des bracelet, wie sie eines zu haben verdiente, aber mehr von dem Glanz des Erfolges, den sie haben mußte. Mußte. Die Notwendigkeit zu kämpfen ist, was alle blendet.« Diese eher unbestimmten Erörterungen fesselten dennoch den verunglückten Kämpfer; er hörte nicht das allgemeine, nur sein eigenes jüngstes Abenteuer. Wie denn anders interessiert man mit Philosophie. Die jungen Tröster waren fertig, schon hatte Poulailler alle Überlegenheit seiner reifen Erfahrung zurück. »You are sweet, l'un et l'autre«, sagte er, ganz der alte.

Da sie einander kurz, aber sonderbar ansahen, berichtigte er schnell: »Ohne Sorge! Meine Freundschaft biete ich Ihnen nicht an. Aber wenn ich Sie anfangs nur gestört habe, möchte ich mich Ihnen zum Schluß wohlgefällig erweisen. Darf ich, da es fünf ist, die Dame nach Hause fahren? Sie, André, kommen mit, und ich bringe Sie auch zurück – puisque vous ne conduisez pas.«

Sie tauschten noch einen Blick, aber ganz anders. Der Mann war zum Staunen klug. Seine verhältnismäßig wenigen Worte besagten: er halte André nicht für den Typ von Jüngling, der chauffiert; er halte Stephanie nicht für das Mädchen, das zwanglos den Rest der Nacht hier zubringt. In der leersten Stunde, fünf Uhr, werde niemand sich darüber aufhalten, wer sie begleite. Aber er stellte die Bedingung, daß ihr Verlobter dabei sei. Mit ihm selbst allein – so weit gingen weder sein Anspruch noch seine Vertraulichkeit.

»Wir nehmen an«, sagte Stephanie.

»Wir nehmen an«, sagte André, »in der Erinnerung an Ihre fabelhafte Unverschämtheit, als Sie den Rüstungspräsidenten nötigten, sich mit Ihnen photographieren zu lassen. Uns schonen Sie.«

»Wie ihr mich«, sagte Poulailler. »Mein Dank ist befristet. Ce que je vous en dis va cesser d'opérer à partir de six heures.«

»Noch eine Stunde sind Sie dankbar«, wiederholte André. »Das wird genügen«, sagte Stephanie. »Dann sind wir alle zu Haus.«

Leichthin sprach der berühmte Poulailler:

»Dann habe ich das Vergnügen gehabt, die Villa Barber zu besichtigen – von außen, nach Zugängen, Höhe der Fenster und anderen baulichen Schönheiten.« Ohne Unterbrechung plauderte er weiter:

»Jetzt muß ich die Herrschaften bitten, mit mir den Weg durch zwei oder drei Gassen zu Fuß zu machen. Sie begreifen, mein Wagen steht niemals vor dem Gebäude, in dem ich mich befinde.«


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