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I.
Über den großen Teich.

Morgenfrühe auf See. Noch schlummert die Stadt, die sich in den weiten Räumen des Ozeanriesen birgt. Ringsum bis an den lichten, grauen Horizont, der das Schiff gleich einem scharf abgemessenen Kreis umgibt, wallt und wogt, sprüht und zischt, braust und wäscht, aufgewühlt von einer frischen Brise, das dunkle, fischwimmelnde Weltmeer. Gleich einer Flut bläulichen, geschmolzenen Metalls stürmt es gegen die Planken des Schiffskolosses, der emsig seinen Weg durch die langen Wogen pflügt, bald mit seinem Vordersteven tief eintaucht, dann wieder wie ein mutiges Roß emporsteigt und die Wellen in tosenden Gischt zerstieben läßt.

Und inmitten der weiten Meereseinsamkeit das eilende Schiff, mit dem unablässigen dumpfen Pulsschlag, den die gewaltigen Maschinen, das Herz des Kolosses, allen Atomen des Gebäudes mitteilen, mit den stolzen, zitternden Masten, die die Luft sausend durchschneiden, den ragenden Schornsteinen, denen ein düsteres Gewölk entquillt, dessen Schatten auf das Meer fällt.

Ringsum rauscht die See ihre uralte gewaltige Melodie, der schon Odysseus gelauscht, als des Aeolos freundliche Winde ihm die Segel schwellten. Länder und Reiche wachsen und vergehen; wie Blätter und Blüten des Lenzes, die jetzt in Pracht aufleuchten, jetzt vom Winde verweht werden, wechseln die Geschlechter der Menschen; angestaunte Wundergebilde von Menschenhand, der »Ewigkeit« erbaut, sinken in Schutt und Trümmer und werden zum Boden für noch größere, aber ach! nicht minder vergängliche Werke – – nur das unermeßliche Weltmeer allein bleibt ewig jung und groß und furchtbar, und ewig unverändert. Wie die nimmerrastenden Wogen an die Planken des Odysseusschiffleins pochten, so pochen sie auch an die eisernen Platten unseres modernen Kolosses, der mit seiner lebendigen Fracht von Tausenden von Menschen – in Wahrheit eine schwimmende Stadt – die Gewässer durchpflügt.

Und wie zu Zeiten des leidengeübten Dulders umwogen auch uns heute noch »die ungeheuren Gewässer«, immer noch entsteigt in der Morgenfrühe »Eos mit Rosenfingern dem Lager des hochgesinnten Tithonos« und gießt die rosige Morgenröte über den Himmel aus; immer noch wühlt der finstergelockte Poseidon mit seinem Dreizack das Meer auf und entfesselt den Widerstreit der wilden Wogen – – und immer noch gießt das herrliche, unendliche Meer aus seiner erhabenen Einsamkeit das jauchzende Gefühl der Freiheit und des Losgebundenseins in die Menschenseelen.

*

Als der Weiseste der Sterblichen, Sokrates, nachdem er den Schierlingsbecher getrunken hatte, zu sterben kam, waren dies seine letzten Worte: »Man muß dem Asklepios einen Hahn opfern.« Dem Gotte der Heilkunst brachte man als Dank für Genesung nach schwerer Krankheit den tagverkündenden Vogel dar. Sokrates also betrachtete sein Scheiden von den Mühseligkeiten des Daseins als eine Genesung, die das Dankopfer erforderte.

Was müßte nun erst der dem Asklepios opfern, der die Brücken aller Daseinsmühen hinter sich abbrechen und doch am Leben bleiben darf?!

In diesem Falle befinde ich mich. Es ist kein Traum, die Reise um den Erdball hat begonnen. Der Sonne ziehe ich nach, westwärts, der jetzt noch kühlen, bald aber heißeren Sonne der Tropen, die immer vor mir her flieht, indem sie vor mir in das Meer untertaucht, alsbald aber im Osten aus den Fluten wieder emporsteigt und dem Schiffe im Halbkreis, es überholend, nacheilt. Hinter mir liegen mit den abgebrochenen Brücken die tägliche Arbeit und der tägliche Aerger, ohne den Inspektor Bräsig nicht leben konnte; langsam taucht unter, was die Seele beunruhigt hat, und entweicht vor dem frischen Hauche des Meeres.

Westwärts mit der Sonne geht mein Pfad – wie einst dem Kolumbus, so wird auch mir noch einmal das Land Amerika aus dem Weltmeer emportauchen; in dem ungeheuren südlichen Ozean jenseits des Kontinentes harren mein die glückseligen Inseln, wo nackte Menschen sich mit Blumen schmücken, »Kathai« und »Zipangu«, wo Chinesen und Japaner wohnen, haben freilich schon lange vor mir andere Leute entdeckt – tut nichts, ich entdecke sie noch einmal, ob die Eingeborenen wollen oder nicht – das Wunderland Indien, das nun nicht mehr so ganz dunkle Afrika sollen mir Rede und Antwort stehen. Vieles, ach, so vieles habe ich seit vielen Jahren über all diese Länder in Druckschriften gelesen – nun will ich selber hin und sehen, was für Zeitgenossen dort wohnen, denn, unter uns, auf Gedrucktes kann man sich nie so recht verlassen.

*

Die schwimmende Stadt erwacht. Auf das wundervolle »Kaiserdeck« ergießt sich der Strom der Amerika-Reisenden. Dieses Deck der » Amerika«, die ja zu den größten und komfortabelsten Passagierdampfern der Hamburg-Amerika Linie gehört, ist wie ein gigantischer Salon, dem Wasser und Sturm nichts anhaben können. Eine hohe Brustwehr aus braunem Eichenholz umsäumt ihn, aus der Brustwehr streben Schiebefenster empor, so daß der Salon rings umschlossen ist. Hier stehen in langen Reihen die Deckstühle, hier laufen auch die Passagiere, wenn sie des Ausruhens müde sind, ihr tägliches Pensum ab. Dieses Deck füllt sich langsam, schon vor dem ersten Frühstück, mit einer internationalen Menge. Deutsche gehen umher und sagen: »So – so«, »aha« und »I wo«; die Amerikaner laufen hin und her und schnarren ihr » Awful« und » You d'ont say«; bedächtiger wandeln die Engländer umher, ein Buch in den Händen, und die kleinen Japaner drücken sich herum und sagen gar nichts. Schon haben sich Gruppen verwandter Seelen gefunden, der Flirt hat schon seine Herrschaft angetreten, und schon haben sich scharfe Typen herausgeschält. Da ist der deutsche »Geheimrat« (so sieht er wenigstens aus), jovial, dick, groß, alter Korpsstudent. Neben ihm wandelt der schneidige Herr Landrat aus Hauptmanns »Biberpelz« auf dem Deck umher, mit weißer Büx, Schmiß im Gesicht, korrekt, adrett, voll Haltung, mit vornehmem, beleidigten Gesicht – eine Perle. Eine wundervolle Studie sind, wie immer, die amerikanischen Jünglinge mit ihrer saloppen Eleganz und mit dem Gemisch von Unverfrorenheit und weibischer Zimperlichkeit im Benehmen. Einer, ein Musterexemplar, wechselt täglich viermal die Kledage. Heute trägt er braune Jacke, weiße Weste, graue Hose, die fast bis zum Knie umgekrempelt ist, und himmelblaue Strümpers. Sein Blick sagt: »Was kostet der Atlantische Ozean mitsamt Europa?« Er ist ein regelrechter » masher«, ein Weibermann, und knüpft bald hier, bald dort an. Eine reizende amerikanische Fee flattert neben ihm, klein, zierlich, blond, mit ewigem graziösen Tanzschritt, ein bezauberndes Lächeln im weißen Kindergesicht. Sie hat das Himmelblaue oben, in Form eines gestrickten Mützchens, auf dem Kopfe. Das Geflatter und Geflitter des weiblichen Jung-Amerika ist überhaupt allerliebst – keck, zierlich, offen, hübsch und dumm. Vielen sieht man die Herkunft noch deutlich an. Aus der großen Mischrasse der »Amerikaner« wird noch auf lange Zeit kein einheitlicher Typ hervorgehen. Mit der blaubemützten blonden Yankeegirl rivalisiert eine edle Polin, schwarz, rassig, voll Feuer; diese Polin ist aber in Amerika geboren. Ganz anders ein wundervolles Griechenmädchen aus England. So muß die schöne Nausikaa ausgesehen haben, als sie dem vielumhergestürmten Ithakerkönig Lebewohl zurief. Die junge Engländerin mit dem griechischen Kopf wird von Vater, Mutter, Tante, Gouvernante und zwei Brüdern bewacht und flirtet nicht. Familienweise wandelt es hierhin und dorthin. Der amerikanische millionenschwere Großindustrielle, selbstbewußt, ernst, businesslike, mit einer Frau wie eine Königin, einem kleinen Jungen mit den Allüren eines Mannes und einer zarten, liebreizenden Tochter, die vielleicht einst eine Herzogin sein wird. Die Yankees, bis in die ältesten Jahrgänge hinauf, sind meistens glatt rasiert. Vorn Jüngling, hinten Methusalem. Ein Deck tiefer, auf dem sogenannten »Washington-Deck«, wandeln die Eigenbrödler, die sich nicht unter die Menge mischen wollen.

Aber allmählich verlieren sich die Spaziergänger in den Speisesaal, um das erste Frühstück einzunehmen. Man speist in der Ersten Kajüte à la carte an kleinen Tischen; die allgemeine Bewegungsfreiheit an Bord der »Amerika« ist geradezu ideal. Ein Heer sprachgewandter und flinker Stewards sieht den Gästen jeden Wunsch vom Munde ab. Und da sitzen sie nun, die Amerikaner, und frühstücken mit einem Ernst und einer Gründlichkeit, daß man glauben könnte, sie hielten auf diese Weise ihre Morgenandacht ab. Und das tun sie auch wohl. Neben mir die Millionärsfamilie. Jeder nimmt etwas anderes. Man beginnt mit Grape Fruit, Apfelsinen, gebackenen Aepfeln, Bananen und Melonen. Dann gibts Hafergrütze, Mais, Reis, Pfannkuchen, dazu Toast mit Butter. Das ist das Vorspiel. Nun kommt gebackener Fisch, dann Hammelkoteletten mit Bratkartoffeln. Zum Schluß Kaffee und Gebäck mit Fruchtmarmeladen. Das zarte Mädchen, das einst vielleicht eine Herzogin sein wird, ißt am meisten. Immer, wenn man glaubt, sie ist bis zum Rande voll, fr… – ich meine, frisch und gesund, wie sie ist – ißt sie ein weiteres Kapitel. Aber endlich ist auch diese Morgenandacht beendet und der Tag tritt in seine Rechte.

Man geht in den prächtigen Rauchsalon, in den Turnsaal, in den Damensalon mit großer Leihbibliothek – alles umsonst –, ins Schreibzimmer, aufs Deck, wo die Kapelle eine Stunde lang konzertiert; dann kommt die Siesta in Liegestühlen, wobei Bouillon und Gebäck von den Deckstewards gereicht wird, und nach all dieser Arbeit naht das schon viel ausgiebigere Lunch um die Mittagszeit heran. Die Hauptmahlzeit, wozu man sich in Frack und Smoking wirft, findet abends statt. Die ganz »Feinen« essen im Ritz-Carlton-Restaurant. Nach dem Hauptessen allgemeiner Bummel, heftiger Flirt der jungen Welt, Rauchsalon und Poker und endlich Café im Ritz-Carlton-Wintergarten, wo sich unter Palmen und Musikklängen die vornehme Welt dieser schwimmenden Stadt zusammenfindet.

So vergehen die Tage. Das entzückendste dolce farniente, das auf dieser Welt zu finden ist.

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Ueber das Meer ist der schwarze Mantel der Nacht herabgesunken. Unablässig stürmt das Schiff in eine schwarze Wand hinein und läßt ein ebenso undurchdringliches Dunkel hinter sich. Ueber das Waschen und Zischen der Wogen hinaus tönt ohne Aufhören das Stampfen, Schnauben und Klappern des gigantischen Maschinenungeheuers unten im Raume, das mit seinen Dutzenden von glühenden Rachen unersättlich ganze Waggonladungen fetter Steinkohlen hineinschlingt und dafür mit seinen eisernen Muskeln ohne Verschnaufen die mächtigen Schiffsschrauben dreht. Ein dumpfes Schüttern macht das Fahrzeug erbeben. Losgerissene Taue, ein unbefestigter Klappstuhl auf dem Verdeck, der hin- und herrutscht, vielleicht eine Luke, die nicht geschlossen wurde, verursachen unbestimmte Geräusche, die in der großen Stille umso lauter klingen. In regelmäßigen Intervallen tönt wie aus weiter, weiter Ferne das Anschlagen der Schiffsglocken und gleich darauf der langgezogene Ruf des wachehabenden Matrosen hoch vom Mast herunter: »Al … les … wohl!!«

Es ist spät in der Nacht. In meinem Bett, mehr einem an der Kabinenwand aufgehängten Kasten ähnlich, liege ich noch wach und »bewege viele Gedanken in meiner unsträflichen Seele«. Durch die roten Bettvorhänge, die, dem Gesetz der Schwere gehorchend, geisterhafte Bewegungen ausführen, wenn das Schiff tief in die Wogen eintaucht oder sich wieder erhebt, fällt der Blick in die dämmerige Kabine, ein schmuckes Zimmerchen, dem man es nicht ansieht, daß unter ihm bergetief in purpurner Finsternis das tückische Meer liegt.

Langsam senkt sich der Schleier des Schlummers auf die Gedankenflucht. Wie in einem sanften rosigen Nebel liegt die Erinnerung. Die Abreise mit dem Extrazug der Hamburg-Amerika Linie nach Cuxhaven, winkende Freunde auf dem Bahnsteig, vorbeiwirbelnde Felder, von der Sommersonne beschienen, und der zitternde, leise verebbende Abschiedsschmerz in der Brust. Am Fenster des Waggons stehen zwei junge Gräflein und lachen laut auf: »Wie komisch, Gott, wie furchtbar komisch, Buxtehude heißt der Ort! Ich jlaubte, den jibt's jarnicht in Wirklichkeit!« Und Buxtehude fliegt vorüber. Bei hellem Sonnenschein, ein günstiges Vorzeichen, steuert der mächtige Dampfer ins Meer hinaus, die Kapelle spielt, die hüpfenden weißen Taschentücher am Ufer werden immer kleiner, wie ein bräunlicher Sandstreif liegt die Küste noch da, und endlich versinkt das Land. Auf den Flügeln des Traumes eilen die Gedanken dem Schiffe voraus – schon ist der amerikanische Kontinent überwunden, durch die blaue Südsee steuert das Schiff, von fliegenden Fischen umschwärmt, Koralleninseln mit wehenden Palmen tauchen aus der Flut, von den Gestaden grüßen braune blumengeschmückte Insulaner …

Langsam kommt der Schlummer. Die Bilder verwirren sich. Die schimmernden Tropeninseln versinken in Nebel. Ich liege wieder in der sanftwiegenden Kabine. Leiser und leiser erklingt das Stampfen der Maschinen. Die große Bahnhofshalle in Hamburg taucht noch einmal wie eine Vision empor. Zwei Gräflein am Fenster bei Buxtehude. Winkende Tücher. Und mit einem letzten, fernen, unbestimmten Aufleuchten der Freude ob all' der reichen Möglichkeiten des Daseins schlafe ich ein …

*

Heute muß bei Poseidons, unten auf dem Meeresgrunde, ein großes Fest sein. Die See ist so feierlich ruhig wie ein riesenhaftes stehendes Gewässer. Wie ein Spiegel, den kein Hauch trübt, liegt sie im Morgensonnenschein. Nur das Schiff, das mit ruhigem Pulsschlag durch das Wasser zieht, wirft sanfte Wogen auf.

In einigen Stunden wird der alte Ruf »Land! Land!« erschallen. Das Feuerschiff von Nantucket ist bereits vorübergezogen, als die Bevölkerung der »Amerika« noch schlief. Von Nantucket aus ist drahtlos schon die Kunde von unserer Ankunft nach Neuyork geflogen. Noch ein geschäftiger Tag, dann wird alles von der Arbeit ruhen können: der Kapitän legt die Sorge um die ihm anvertraute Stadt ad acta; der erste Offizier läuft nicht mehr geschäftig durch alle Gelasse des Riesenhauses, um nach dem rechten zu sehen; der Ober-Ingenieur, der Herrscher in der Unterwelt, gebietet seinen gewaltigen Maschinen Halt; die durch drei intelligente Beamte vertretene Seepost liefert ihre Tausende von Sendungen ab.

Die Reisenden, und mögen sie auch noch so kundig und »befahren« sein, vermögen es sich nur schwer vorzustellen, welch einen Riesenbetrieb das Mammutschiff enthält. Man muß durch die unendlichen Räume der verschiedenen Klassen und des stark bevölkerten Zwischendecks gewandelt sein, man muß hinabgestiegen sein in jene Räume, wo die titanischen Maschinen durcheinanderwühlen, nicht nur, um die Welle zu drehen, sondern auch, um für Beleuchtung, Kühlung, Wasserversorgung, Ventilation und viele andere Dinge zu sorgen; die unendlichen Vorratsräume und Kühlkammern muß man gesehen und endlich muß man auf jener Brücke geweilt haben, deren Umgebung das Gehirn des Kolosses darstellt. Mit Staunen sieht man, wie durch einen Fingerdruck die Sicherheitsschotten des Schiffes geschlossen werden können, wie das Steuer dem leisesten Druck gehorcht, wie Telephone alle Abteilungen des Schiffes mit der Brücke verbinden – neben einem Telephon, dessen Leitung in das Wasser geht. Denn durch dieses Element tönen nachts telephonisch die Unterseesignale der Feuerschiffe und Küstenstationen mit leisem Glockenklang heran und verkünden dem Offizier, der auf der Wacht steht, wo er sich befindet. –

Im Licht der Sonne steigen die grünen Ufer von Long Island aus dem Meere, die Atlantichöhen ziehen vorbei, an Sandy Hook vorüber geht es in die untere Bay, die Wälder von Staten Island rauschen einen Willkommengruß, Coney Island mit seinen phantastischen Bauten winkt herüber, – der Hafen von Neuyork öffnet sich, als der Abend sinkt, und enthüllt sein buntes, wimmelndes Leben von Dampfern, grotesken Fährschiffen, schwimmenden Eisenbahnzügen, kleinen flinken Tugboats; die Freiheitsstatue auf Liberty Island steht klar und imposant am Abendhimmel, dahinter schimmern die langgeschwungenen Brücken über den East-River – – und nun steigen von der Spitze der Manhattan-Insel gleich Burgen und Schlössern eines Riesenlandes die Wolkenkratzer auf.

Langsam schwimmt der Dampfer in den Hudson hinein, dem Anlegeplatz zu. Auf der Spitze des Schiffes stehen Hunderte von Zwischendeckern und schauen erstaunt und wortlos auf die Wohntürme, diese gewaltigen Manifestationen einer neuen Welt.

Langsam schwenkt das Schiff in den Pier, wo Hände und Tücher winken – – Kommandos erschallen, Ketten rasseln, Glockensignale schrillen – – die Maschinen stoppen. – – – – – –

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Market Street in San Francisco

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1. Cliff-Haus, San Francisco

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2. Straße in San Francisco


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