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Mitmenschen

Als d'Arnot wieder zum Bewußtsein kam, sah er, daß er auf einem Lager von weichen Farnkräutern und Gräsern lag, über dem sich ein aus Ästen gebildetes Dach erhob.

Zu seinen Füßen war eine Öffnung, die einen Ausblick ins Grüne gewährte, und in geringer Entfernung strebte die dichte Wand des Dickichts und der Baummassen gen Himmel.

Er war elend und schwach, und war den Schmerzen seiner grausamen Wunden ausgesetzt, aber auch die Knochen und Muskeln schmerzten ihn noch von den Schlägen, die er erhalten hatte.

Sogar jede Bewegung des Kopfes verursachte ihm eine solche Pein, daß er lange mit geschlossenen Augen unbeweglich dalag.

Er versuchte, sich der Einzelheiten seines Abenteuers bis zu dem Augenblick, wo er das Bewußtsein verlor, zu erinnern. Vielleicht konnte das ihm seinen jetzigen Aufenthalt erklären, aber er wußte nicht einmal, ob er sich bei Freunden oder bei Feinden befand.

Allmählich erinnerte er sich der ganzen entsetzlichen Szene am Marterpfahl, und schließlich auch der sonderbaren weißen Gestalt, in deren Armen er in Ohnmacht gefallen war.

D'Arnot fragte sich, welches Schicksal ihm jetzt wohl bevorstände. Er hörte um sich keinen Menschen und kein Lebenszeichen. Nur die Unruhe der Wildnis war zu vernehmen. Bald fiel er wieder in einen sanften Schlummer.

Er erwachte erst am Nachmittag, und zwar wieder in großer Unruhe. Da sah er durch die Öffnung zu seinen Füßen die Gestalt eines Mannes, der dort hockte.

Der breite, muskulöse Rücken war ihm zugekehrt; obschon dieser tief gebräunt war, so sah d'Arnot doch, daß es ein weißer Mann war und dankte Gott.

Der Kranke rief leise.

Der Mann drehte sich um, stand auf und kam zu ihm. Das Gesicht war wirklich schön, das schönste, das d'Arnot je gesehen, wie er meinte.

Der Fremdling bückte sich, kroch zu ihm in sein kleines Zelt und legte ihm die kühle Hand auf die Stirne.

D'Arnot sprach ihn auf französisch an, aber der Mann schüttelte nur den Kopf, und zwar allem Anschein nach traurig.

Dann versuchte d'Arnot es mit dem Englischen, aber wieder schüttelte der Mann den Kopf. Auch mit Italienisch, Spanisch und Deutsch war nichts auszurichten.

D'Arnot wußte ein paar Worte Norwegisch, Russisch und Griechisch, und er radebrechte auch ein wenig von der Sprache eines Negerstammes der Westküste, aber der Mann verstand von allem nichts.

Nachdem er die Wunden des Offiziers untersucht hatte, verschwand er.

Nach einer halben Stunde kam er wieder und brachte Obst sowie einen mit Wasser gefüllten ausgehöhlten Kürbis mit. D'Arnot trank und aß ein wenig. Er war erstaunt, daß er kein Fieber hatte. Nochmals versuchte er, sich mit seinem sonderbaren Pfleger zu unterhalten, aber es war wieder vergeblich.

Plötzlich eilte der Mann hinweg, und kam einige Minuten später wieder mit einigen Rindenstücken und – o Wunder über Wunder! – mit einem Bleistift.

Sich neben d'Arnot hockend, schrieb er einige Minuten lang auf die glatte Innenfläche der Rinde. Dann gab er sie dem Verwundeten.

D'Arnot war erstaunt, als er eine Mitteilung in englischer Sprache las, die in deutlichen Buchstaben ähnlich den gedruckten geschrieben war:

Ich bin der Affen-Tarzan. Was sind Sie? Können Sie diese Sprache lesen?

D'Arnot ergriff den Bleistift, hielt dann aber inne. Dieser merkwürdige Mann schrieb englisch; er war also offenbar ein Engländer.

Ja, sagte d'Arnot, ich lese englisch. Ich spreche es auch. Nun wollen wir uns unterhalten. Vorerst aber lassen Sie mich Ihnen danken für alles, was Sie für mich getan haben.

Der Mann schüttelte wieder den Kopf und wies auf den Bleistift und die Rinde.

Mein Gott! sagte d'Arnot, wenn Sie ein Engländer sind, wie kommt es denn, daß Sie nicht englisch sprechen können?

Und dann kam ihm plötzlich der Gedanke: Der Mann ist stumm, vielleicht taubstumm.

Da schrieb d'Arnot ihm folgende Zeilen auf englisch auf die Rinde:

Ich bin Paul d'Arnot, französischer Marine-Leutnant. Ich danke Ihnen für das, was Sie für mich getan haben. Sie haben mir das Leben gerettet, und alles, was ich habe, gehört Ihnen. Darf ich fragen, wie es kommt, daß Sie englisch schreiben, aber es nicht sprechen?

Tarzans Antwort erfüllte d'Arnot mit noch größerem Erstaunen:

Ich spreche nur die Sprache meines Stammes, – der großen Affen, die Kerschak gehörten; und von den Sprachen Tantors, des Elefanten, und Numas, des Löwen, und des übrigen Dschungelvolkes verstehe ich ein wenig. Mit einem Menschen habe ich nie gesprochen, ausgenommen einmal durch Zeichen mit Jane Porter. Dies ist das erstemal, daß ich mit jemand meiner Art durch geschriebene Worte gesprochen habe.

D'Arnot war verblüfft. Es schien ihm unglaublich, daß es auf Erden einen erwachsenen Menschen geben könne, der nie mit einem Mitmenschen gesprochen, und noch widersinniger, daß ein solcher lesen und schreiben könne.

Er las Tarzans Zeilen nochmals: Ausgenommen einmal durch Zeichen mit Jane Porter. Das war ja das amerikanische Mädchen, das durch einen Gorilla in die Dschungel entführt wurde!

Ihm ging jetzt plötzlich ein Licht auf: Dieser Mensch war der Gorilla. Er ergriff den Bleistift und schrieb:

Wo ist Jane Porter?

Tarzan schrieb darunter:

Zurück zu ihren Leuten in Tarzans Hütte.

D'Arnot fragte dann wieder:

Sie ist also nicht tot? Wo war sie? Was geschah mit ihr?

Hierauf antwortete Tarzan:

Sie ist nicht tot. Terkop hatte sie genommen, um sie zu seinem Weibe zu machen, aber Tarzan nahm sie ihm weg und tötete Terkop, ehe er ihr ein Leid zufügen konnte. Niemand in der ganzen Dschungel kann sich im Kampfe gegenüber Tarzan behaupten. Ich bin Tarzan, ein mächtiger Kämpfer.

D'Arnot antwortete:

Ich freue mich, daß sie am Leben ist. Das Schreiben ermüdet mich, ich muß eine Weile ruhen.

Hierauf Tarzan:

Ja, ruhen Sie. Wenn Sie wieder hergestellt sind, werde ich Sie zu Ihren Leuten zurückbringen.

D'Arnot lag noch tagelang auf seinem weichen Bett aus Farnkräutern. Am zweiten Tage stellte sich Fieber ein, d'Arnot glaubte, es sei eine Vergiftung, und er fürchtete, daran sterben zu müssen.

Da fiel ihm etwas ein, und er wunderte sich, daß er nicht früher daran gedacht hatte.

Er rief Tarzan und bedeutete ihm durch Zeichen, daß er schreiben wolle, und als Tarzan ihm Rinde und Bleistift gebracht hatte, schrieb er:

Können Sie zu meinen Leuten gehen und sie zu mir führen? Ich schreibe Ihnen eine Botschaft, die Sie ihnen bringen können, und man wird dann mit Ihnen gehen.

Tarzan schüttelte den Kopf, und indem er die Rinde nahm, schrieb er:

Ich hatte schon am ersten Tag daran gedacht, aber ich wagte es nicht. Die großen Affen kommen oft an diese Stelle, und wenn sie Sie verwundet und allein fänden, würden sie Sie töten.

D'Arnot legte sich auf die Seite und schloß die Augen. Er wollte noch nicht sterben, aber er fühlte, daß es sich dem Ende zuneigte, denn das Fieber stieg immer höher.

In jener Nacht verlor er das Bewußtsein.

Drei Tage lang lag er in Fieberphantasien, und Tarzan saß neben ihm, badete seinen Kopf und seine Hände und wusch seine Wunden.

Am vierten Tage hörte das Fieber ebenso plötzlich auf, wie es entstanden war, aber d'Arnot fühlte sich sehr schwach, er war nur noch ein Schatten seiner selbst. Tarzan mußte ihn aufrichten, wenn er aus dem Kürbis trinken wollte.

Das Fieber war nicht, wie d'Arnot befürchtet hatte, die Folge einer Vergiftung, sondern es war das Fieber, das die Weißen in den afrikanischen Dschungeln befällt, und entweder ihren Tod herbeiführt, oder ebenso plötzlich verschwindet, wie es bei d'Arnot der Fall war.

Zwei Tage später versuchte d'Arnot in der Lichtung umherzugehen, doch mußte Tarzans starker Arm ihn stützen, damit er nicht umfiel.

Sie setzten sich in den Schatten eines großen Baumes, und Tarzan suchte eine glatte Rinde, damit sie sich unterhalten könnten.

Zuerst schrieb d'Arnot:

Was kann ich tun, um Ihnen all das zu vergelten, was Sie für mich getan haben?

Tarzan antwortete:

Lehren Sie mich die Sprache der Menschen!

D'Arnot fing denn auch sofort an, ihm wohlbekannte Gegenstände zu zeigen und ihm ihre französischen Namen anzugeben, denn er dachte, es wäre leichter, diesen Mann in seiner Sprache zu unterrichten, da er sie selbst am besten beherrschte. Es war natürlich sinnlos für Tarzan, denn er konnte keine Sprache von der andern unterscheiden, und als er auf das von ihm geschriebene Wort »man« zeigte, lernte er von d'Arnot, daß es »homme« ausgesprochen werde, und auf dieselbe Weise wurde er gelehrt, für »ape« »singe« und für »tree« »arbre« zu sagen.

Er war ein eifriger Schüler, und in zwei weiteren Tagen konnte er schon soviel Französisch, daß er kleine Sätze sprechen konnte, wie: »Das ist ein Baum«, »Dieses ist Gras«, »Ich bin hungrig« und ähnliches.

D'Arnot fand aber, daß es schwer sei, ihm die französische Satzbildung auf Grund des Englischen beizubringen.

Der Franzose schrieb kleine Unterrichtsstücke für ihn auf englisch, und Tarzan mußte sie auf französisch wiederholen, aber eine wörtliche Übersetzung ergab gewöhnlich ein sehr dürftiges Französisch.

D'Arnot erkannte jetzt, daß er einen Fehler begangen hatte, aber es schien ihm zu spät, umzukehren und von vorne zu beginnen, denn dann hätte er Tarzan sagen müssen, er solle alles Gelernte wieder vergessen, und sie näherten sich jetzt schon dem Punkte, wo sie einigermaßen imstande waren, sich zu unterhalten.

Am dritten Tage, nachdem das Fieber aufgehört hatte, schrieb Tarzan eine Anfrage an d'Arnot, ob er sich kräftig genug fühle, sich zur Hütte zurücktragen zu lassen. Tarzan tat dies nicht bloß des Kranken wegen, sondern auch weil er sich darnach sehnte, Jane Porter wiederzusehen.

Es war ihm nämlich nicht leicht gefallen, all diese Tage bei d'Arnot zu bleiben, und diese Selbstlosigkeit sprach mehr für seine gute Gesinnung, als der Mut, mit dem er den Mann aus Mbongas Gewalt befreit hatte.

D'Arnot wäre sehr gern bereit gewesen, zu den Seinigen zurückzukehren, aber er schrieb:

Sie können mich doch nicht den ganzen Weg durch diesen dichten Wald tragen.

Tarzan lachte.

Mais oui (Aber doch), sagte er, und d'Arnot lachte, als er diese Redewendung, die er so oft gebrauchte, von Tarzans Lippen hörte.

So traten sie denn die Reise an, und dabei wunderte sich d'Arnot ebensosehr, wie es schon Clayton und Jane Porter getan hatten, über die ungewöhnliche Stärke und Gewandtheit des Affenmenschen.

Im Laufe des Nachmittags kamen sie zu der Lichtung, und als Tarzan von den Ästen des letzten Baumes sich herunterließ, schlug sein Herz gewaltig, denn er freute sich, Jane Porter wiederzusehen.

Vor der Hütte zeigte sich niemand, und d'Arnot war sehr erstaunt, den Kreuzer und die »Arrow« nicht mehr vor der Bucht zu sehen.

Die beiden Männer überkam eine Ahnung, daß alles fort sei. Keiner sagte etwas, aber noch bevor sie die Türe öffneten, ahnten sie, wie sie die Hütte finden würden.

Tarzan hob den Drücker und stieß die Türe auf. Es war so, wie sie befürchtet hatten, die Hütte war leer!

Beide sahen einander an. D'Arnot wußte, daß seine Leute ihn für tot hielten, aber Tarzan dachte nur an das Mädchen, das ihn in Liebe geküßt hatte und nun von ihm geflohen war, während er einem von ihren Leuten beistand.

Eine große Bitterkeit stieg in seinem Herzen auf. Er wollte tief in die Dschungel hineingehen und zu seinem Stamm zurückkehren. Nie wollte er wieder einen von seiner Art sehen. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, die Hütte jemals wieder zu betreten. Alles wollte er dort zurücklassen, gerade wie er jetzt auf all die Hoffnung verzichtete, die er gehegt hatte, als er mit Menschen in Berührung kam.

Und d'Arnot? Was sollte aus ihm werden? Auch er mochte seinen Weg gehen. Tarzan wollte ihn nicht mehr länger sehen. Er wollte von allem fort, was ihn an Jane Porter erinnern könnte.

Während Tarzan brütend auf der Türschwelle stand, war d'Arnot in die Hütte getreten. Hier sah er, daß man manche Dinge zu ihrer Bequemlichkeit zurückgelassen hatte. Er erkannte viele Gegenstände vom Kreuzer wieder: einen Feldofen, Küchengeräte, Gewehre und Munition, konservierte Nahrungsmittel, Decken, zwei Stühle, ein Feldbett, sowie einige Bücher und amerikanische Zeitschriften.

Sie müssen die Absicht haben, zurückzukehren, dachte d'Arnot. Er ging zu dem Tische, den John Clayton so viele Jahre zuvor als Schreibtisch angefertigt hatte, und darauf fand er zwei Briefe an Tarzan.

Der eine war von starker männlicher Hand geschrieben, der andere, von Frauenhand, war versiegelt.

Hier sind zwei Botschaften für Sie, Tarzan! rief d'Arnot, sich gegen die Tür wendend, aber sein Gefährte war nicht mehr dort.

D'Arnot ging zur Tür und sah hinaus. Tarzan war nirgends zu sehen. Er rief laut, bekam aber keine Antwort.

Mein Gott! rief d'Arnot aus, er hat mich verlassen. Ich fühle es. Er ist in seine Dschungel zurückgekehrt und hat mich hier allein gelassen.

Und dann erinnerte er sich, wie Tarzan dreingeschaut hatte, als sie entdeckten, daß die Hütte leer war. Es war ein Blick, wie der eines verwundeten Rehs.

Der Mann fühlte sich offenbar schwer gekränkt, aber weshalb? D'Arnot konnte es nicht verstehen.

D'Arnot sah sich um. Die Einsamkeit und der schreckliche Ort machten ihn mutlos. Hier neben der gefahrvollen Dschungel allein gelassen zu werden, niemals eine menschliche Stimme zu hören oder ein menschliches Antlitz zu sehen, in steter Furcht vor wilden Tieren und noch schrecklicheren wilden Menschen, – es war entsetzlich!

*

Inzwischen eilte Tarzan weit gegen Osten zu seinem Stamm zurück. Niemals war er mit so tollkühner Eile durch die Bäume gewandert. Er fühlte, daß er vor sich selber, vor seinen eigenen Gedanken fliehen wollte, wie ein erschrecktes Eichhörnchen, das durch den Wald flüchtet. Aber es half nichts, so schnell er auch eilte, – er wurde seine Gedanken nicht los.

Er sah unter sich den schleichenden Körper der Löwin, die die entgegengesetzte Richtung verfolgte. Sie geht nach der Hütte, dachte Tarzan.

Was konnte d'Arnot gegen Sabor tun, oder gegen Bolgani, den Gorilla, oder Numa, den Löwen, oder den grausamen Sheeta?

Tarzan hielt in seiner Flucht inne.

Was bist du, Tarzan? fragte er laut. Ein Affe oder ein Mensch? Wenn du ein Affe bist, so mußt du es wie die Affen machen, die einen ihrer Art in der Dschungel sterben lassen, wenn es ihnen einfällt, irgendwo anders hinzugehen. Bist du aber ein Mensch, so mußt du zurückkehren, um deine Art zu beschützen. Du darfst nicht von einem deiner Art fortlaufen, weil einer von dir weggelaufen ist.

*

D'Arnot schloß die Tür der Hütte. Er war sehr nervös. Auch ein so tapferer Mann, wie er, fürchtet sich zuweilen in der Einsamkeit. Er lud eines der Gewehre und stellte es in leicht erreichbare Nähe.

Dann ging er zum Schreibtisch und nahm den unversiegelten Brief an Tarzan. Vielleicht enthielt er eine Nachricht darüber, daß seine Leute den Strand nur zeitweilig verlassen hatten. Er dachte, man könne es ihm nicht verübeln, den Brief zu lesen, und deshalb erbrach er ihn und las:

An Tarzan!

Wir danken Ihnen für die Benützung Ihrer Hütte und bedauern, daß Sie uns das Vergnügen nicht machten, Sie zu sehen und Ihnen persönlich zu danken.

Wir haben nichts beschädigt, haben aber für Sie manche Dinge zurückgelassen, die dazu beitragen mögen, die Annehmlichkeit und die Sicherheit in Ihrem einsamen Heim zu erhöhen.

Wenn Sie den seltsamen weißen Mann kennen, der unser Leben so oft gerettet hat, so danken Sie ihm ebenfalls für seine Güte.

In einer Stunde fahren wir ab, um nie wiederzukehren.

Mögen Sie und der andere Dschungelfreund davon überzeugt sein, daß wir Ihnen immer dankbar sein werden für alles, was Sie für Fremde an Ihrer Küste getan haben, und daß wir noch unendlich mehr getan hätten, um Sie beide zu belohnen, wenn Sie uns die Gelegenheit dazu gegeben hätten.

Ihr Wm. Cecil Clayton.

Um nie wiederzukehren, stammelte d'Arnot und warf sich mit dem Gesicht auf das Bett.

Eine Stunde später fuhr er empor und horchte. An der Tür war etwas, was versuchte, einzudringen.

D'Arnot griff nach dem geladenen Gewehr und hielt es schußbereit.

Die Dämmerung brach herein, und im Innern der Hütte war es schon dunkel, aber man konnte sehen, daß der Drücker sich bewegte.

Der Offizier fühlte, daß die Haare ihm zu Berge standen.

Sachte ward die Tür geöffnet, und durch die schmale Spalte konnte man sehen, daß jemand dort stand.

D'Arnot zielte auf den Spalt und – drückte los.


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