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39.

Weil du die Gnade hast und die Gewalt,
Zu blicken durch und hinter diese Maske,
Die vieler Jahre Regen so gebleicht,
Und meiner Seele wahr Gesicht zu schaun,
Den trüben müden Zeugen meines Kampfes,

Weil du den Glauben und die Liebe hast,
Durch dieser Seele quälend wirre Starrheit
Den Engel, den geduldigen, zu sehn,
Der eines Platzes harrt im neuen Himmel,

Weil nicht die Sünde noch das Weh noch Gottes
Heimsuchung noch des Todes Nachbarschaft
Noch alles, was die andern von mir wendet,
Noch alles, was mir selber mich verleidet, –
Nichts stößt dich ab, ... Geliebter, lehr mich denn
So Dankbarkeit ausströmen wie du Güte.


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