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6.

Ja, geh von mir! Ich aber fühl es tief,
Daß ich hinfort in deinem Schatten steh'.
Nie werd' ich meiner Seele mehr gebieten
Allein auf meines eignen Lebens Schwelle,
Nie heiter mehr die Hand zur Sonne heben,
Daß ich nicht wüßte, was ich mir versagt:
Den sanften Druck von deiner Hand in meiner.

So weit uns auch das Schicksal scheiden mag,
Dein Herz bleibt doch in mir mit Doppelpulsen.
Was ich nun tu und träume, schließt dich ein,
Wie Wein nach seinen Trauben duften muß.
Und ruf ich Gott um meinetwillen an,
So hört er deinen Namen und erblickt
In meinem Aug' die Tränen von uns beiden.


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