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5.

Ich hebe feierlich mein schweres Herz
Empor, wie einst Elektra ihre Urne,
Und in dein Auge blickend schütt' ich dir
Zu Füßen aus die Asche. Schau dahin:
Welch Berg des Grames lag in mir, wie trübe
Glühn durch das Aschengrau die wilden Funken.
Und wenn dein Fuß verächtlich sie zerträte,
Bis alles schwarz, – vielleicht, es wäre gut.

Doch willst du bei mir harren, daß der Wind
Den grauen Staub aufblase, – auch der Lorbeer
Auf deinem Haupt wird dich nicht so beschirmen,
Daß nichts von all den Gluten dir dein Haar
Versengte. Liebster, tritt zurück denn! Geh.


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