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31.

Du kommst! Und alles sagt sich ohne Laut.
Ich sitze wieder unter deinen Blicken,
Wie Kinder in der Mittagsonne sitzen,
Mit Seelen, die durch ihre Lider zittern
Vor stummer, aber quellender Seligkeit.
Sieh, daß ich jüngst so zweifelte, war unrecht.
Doch mehr als diese Sünde schmerzt mich noch
Die Möglichkeit, daß einen Augenblich
Wir uns nicht beieinander fühlen sollten.

Bleib deiner Taube nah, du meine Hülfe!
Und wenn Sich meine Angst erheben will,
So senk dich, großes Herz, gelassen nieder
Und unterm Fittich deiner Göttlichkeit
Gib Ruhe den Gedanken, die da zittern,
Sobald du ihnen fehlst, – wie Vogelbrut,
Die nackt und einsam unterm Himmel duckt.


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