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11.

Und so, wenn Lieben eine Würde leiht,
Bin ich nicht ganz unwert. So blasse Wangen
Wie diese, die du siehst, zitternde Kniee,
Zu schwach für eines schweren Herzens Last,
Dies müde Sängerleben, einst gegürtet,
Auf Höhn zu steigen, da kein Vogel schweift,
Und kann nun kaum mit schwermutvoller Weise
Der Nachtigall des Tales noch erwidern, –
Doch warum deut' ich noch auf diese Dinge?
Es ist so klar, Geliebter: ich bin nicht
Von deinem Werte, noch für deinen Platz.
Und doch, weil ich dich liebe, so empfang ich
Von dieser Liebe die befrei'nde Gnade,
Weiter zu lieben – und doch ohne Wunsch,
Zu segnen dich, – doch vor dir zu entsagen.


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