Julius Wolff
Das schwarze Weib
Julius Wolff

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Achtes Kapitel.

Während seiner Rast im Dorfe Herchsheim hatte es Florian Geyer nicht der Mühe wert gehalten, die wahre Stimmung der Bauern gegen ihn nach seinem Schwure, dem sie ja stürmisch genug zugejauchzt hatten, zu erforschen und sich zu vergewissern, ob sie von der Aufrichtigkeit seiner Gesinnung und der Treue seiner Bundesgenossenschaft überzeugt wären. Was der einzelne über ihn dachte, war ihm ziemlich gleichgültig, er sah in ihnen nur die Gesamtheit oder einen Teil der Gesamtheit, die sein tiefes Mitleid erregte und ihm seines Beistandes dringend bedürftig schien. Für alle wollte er kämpfen, aber nicht mit jedem einzelnen sich verbrüdern.

Die Meinung der Bauern über ihn war indessen eine gute, ihm durchaus günstige und zugetane. Nicht des gespendeten Bieres wegen, das bald ausgetrunken war, denn der Vorrat im Dorfkruge war nicht groß gewesen, obwohl ihn der Wirt, so gut er es in der Eile vermochte, durch schnelle Zufuhr aus den Dörfern Allersheim und Wolkshausen verstärkt hatte. Auf diese einfach denkenden Menschen hatte das ganze Wesen und Auftreten des ritterlichen Mannes den, ihnen bei einem seinesgleichen sehr ungewohnten Eindruck eines wahrhaften, inneren Wohlwollens mit ihnen und einer vertrauenswerten Zuverlässigkeit gemacht, und als sie sein dem Jäcklein gegebenes Versprechen hörten, sich in Schönthal wieder zu ihnen gesellen zu wollen, da wich, mit wenigen Ausnahmen, bei den so oft Betrogenen auch der letzte Argwohn und machte der Überzeugung Platz, daß Florian Geyer von Geyersberg es ohne Hintergedanken und Verstellung ehrlich mit ihnen meinte. Sie gaben ihrer Freude darüber einen jubelnden Ausdruck und sahen dem guten Fortgange ihres Unternehmens nun mit noch einmal so großen Hoffnungen entgegen wie bisher. Denn mit des Ritters Eintritt in ihren Bund kam ihnen die Nutzanwendung der Lehre von der Gleichheit aller Menschen, die sich seit Ausbreitung des neuen Evangeliums schon unausrottbar in ihren Köpfen festgesetzt hatte, endlich einmal tatsächlich und handgreiflich entgegen.

Dieser Gedanke war ein Zug der Zeit, der wie Sturmeshauch durch die Lande flog und alles erschütterte und erfaßte. Die einen freilich, die von den oberen Schichten der Gesellschaft, suchten ihn von sich abzuwehren, sich gegen ihn zu verschließen. Die breiten Massen des Volkes aber fingen ihn freudig auf, sogen ihn gierig ein wie die Kunde von einer neuen, vielversprechenden Entdeckung. Ihnen ward er zur Losung, die alle verband und einte, ja zum Hauptinhalt des ihnen mit der verdeutschten Bibel geoffenbarten Christentums.

Wie die Armen, die Mühseligen und Beladenen dieses Leib und Seele befreiende Gesetz verstanden und sich auslegten, wie sie es angewandt und ausgeführt wissen wollten, darüber bestand bei ihnen selber nicht der geringste Zweifel. Worüber sie anfänglich stutzig, erstaunt, ganz verblüfft gewesen waren, das schien ihnen jetzt schon selbstverständlich und unerläßlich. Aus den Unwissenden, Unterwürfigen, an Dulden und Leiden Gewohnten waren schnell trotzig Fordernde geworden, die sich dieses Stück Christentum zu einem Grundstock ihres Katechismus machten und den Kampf darum einen dafür zu leben und zu sterben würdigen, von dem allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde gesegneten und geheiligten nannten. Zum allgemeinen Schlachtruf wurde der christliche Gedanke, und der evangelische Bund, das große evangelische Heer der Bauern sollte sein Vollstrecker sein, der ihn aller Welt aufdringen und mit Gewalt zur Wahrheit und Wirklichkeit machen sollte. Es war eine furchtbare Waffe, die ihnen Martin Luther, ahnungslos der unabsehbaren Folgen, in die zornbebende Faust gegeben hatte.

Wie zur Zeit der Kreuzzüge, wo es galt, das heilige Grab aus den Händen der Ungläubigen zu befreien, eine schwärmerische, überschwengliche Begeisterung das ganze Abendland in Feuer und Flammen setzte, den Mann von Weib und Kind, den Ritter aus der Burg, den Mönch aus dem Kloster, den Bürger von seinem Gewerbe, den Bauer vom Pfluge fortriß und nach dem gelobten Lande entführte, so hatte sich auch jetzt ein Wirbelsturm der Leidenschaften, ein wilder Rausch und Taumel der Gemüter von all den vielen, vielen Tausenden Darbender und Entbehrender bemächtigt. Auch sie verließen ihre Hütte und ihre Scholle und scharten sich in hell aufloderndem Kampfmut zusammen, um nach rachgieriger Vergeltung der gehäuften Blutschuld ihrer Peiniger sich etwas zu erstreiten und zu erobern, was sie kurzweg Freiheit nannten und worunter sie die Gleichheit aller Menschen in Lust und Leid, in Besitz und Genuß verstanden, ohne sich zu fragen, ob die ihnen unklar vorschwebenden Ziele erreichbare wären und ob die ersehnten Zustände auch nur die Möglichkeit der Dauer hätten.

Die Bauerschaft im großen und ganzen wußte ja nicht, was sie wollte, jeder hatte seine eigenen Wünsche, die sich oft mit denen anderer kreuzten, bis es ihnen von klugen Leuten gesagt wurde, was sie alle insgesamt fordern sollten. Denn während in Franken und Schwaben, im Breisgau und Thurgau, im Schwarzwald und Odenwald, in der Schweiz, in Thüringen und im Harz, am Rhein und an der Donau blutige Kämpfe stattfanden, Burgen gebrochen, Klöster eingeäschert und Ritter und Städte zum Eintritt in den Bund gezwungen wurden, standen hinter jenen stürmenden, sengenden Scharen und ihren Führern vom Schlage Georg Metzlers und Jäcklein Rohrbachs andere, gebildete und besonnene Männer, die sich in Verborgenheit hielten, aber die leitenden Fäden der ganzen Bewegung in geschickten Händen hielten und die Forderungen zu einem klaren und bestimmten Ausdruck brachten.

In Heilbronn hatte man eine geheime Bauernkanzlei errichtet, von der die Losungen ausgingen und deren Haupt der ehemalige hohenlohesche Kanzler Wendel Hippler war. Dieser war ein vornehmer Mann, der sich dem nationalen Gedanken mit Begeisterung völlig hingab, von scharfem Verstand, mit großen und kühnem Entwürfen, niemals um die Mittel verlegen, sie auszuführen, leise, fein anspinnend, ohne daß seine Hand sichtbar wurde, »eine Ente, die das Untertauchen versteht«, sagte Götz von Berlichingen von ihm.

Sein treuester Gehilfe war der kurmainzische Kellermeister Friedrich Weigand aus Miltenberg im Odenwalde, ein Mann vom reinsten, edelsten Willen, sein Volk zu heben, und voll tiefer Einsicht in dessen Bedürfnisse, aber nicht veranlagt zu Umtrieben und Ränken.

Der Dritte im Bunde war Hans Berlin, Ratsherr zu Heilbronn, ein schmiegsamer Diplomat, der eine Zeitlang den Unterhändler zwischen dem schwäbischen Bunde und den Bauern machte, der Sache des armen Mannes aber mit ganzem Herzen zugetan war und darum das volle Vertrauen der so leicht mißtrauischen Bauern genoß.

Diese drei bauten auf den längst schon hier und da laut gewordenen Vorschlägen weiter, die das Reich und seine Verwaltung von Grund aus reformieren sollten und von denen einige bereits auf früheren Reichstagen zur Sprache, jedoch niemals zu Beschluß und Ausführung gekommen waren.

Sie verlangten die Säkularisation aller geistlichen Güter, um damit die weltlichen Herrschaften für die geforderte Abtretung gewisser Rechte, Einkünfte und Privilegien zu entschädigen und außerdem noch die öffentlichen Bedürfnisse des Reiches zu bestreiten. Groß genug für diese Zwecke war die Masse jener Güter. Alle Zölle und Geleite sollten wegfallen, nur alle zehn Jahre eine Steuer an den Kaiser gezahlt werden, vierundsechzig Freigerichte sollten im Reiche bestehen mit Beisitzern aus allen Ständen, sechzehn Landgerichte, vier Hofgerichte und ein Kammergericht, und im ganzen Reiche sollte eine Münze, ein Maß und ein Gewicht gelten.

Das waren die Entwürfe im großen. Für den Bauern und gemeinen Mann wurden andere Forderungen aufgestellt, die ihn näher angingen, sein Leben unmittelbarer berührten und seinem Begriffsvermögen leichter faßlich waren.

Diese wurden in den berühmten »zwölf Artikeln« niedergelegt, die als gedrucktes Flugblatt blitzschnell im ganzen Reiche verbreitet wurden. Es war nur ein Stück Papier, aber ein Manifest, das, im rechten Augenblick erlassen, zu ungeheurer Macht und Bedeutung gelangte. Die Überschrift lautete: »Die gründlichen und rechten Hauptartikel aller Bauerschaft und Hintersassen der geistlichen und weltlichen Obrigkeiten, von welchen sie sich beschwert vermeinen.« Darauf folgte eine Einleitung, die mit den Worten begann: »Dem christlichen Leser Friede und Gnade Gottes durch Christum!« und in der es weiter unten hieß: »Das Evangelium ist nicht eine Ursache der Empörung oder Aufruhren, dieweil es eine Rede ist von Christus, dessen Wort und Leben nichts denn Liebe, Friede, Geduld und Einigkeit lehret, also daß alle, die an Christus glauben, lieblich, friedlich, geduldig und einig werden.« Die zwölf Artikel selbst waren mit zahllosen Hinweisen auf Bibelstellen gespickt, zum Zeugnis, daß nichts gefordert wurde, was im Evangelium nicht gerechtfertigt und in der heiligen Schrift nicht beglaubigt wäre.

Ihr Hauptinhalt war folgender. Jede Gemeinde soll das Recht haben, sich ihren Pfarrer selber zu wählen und ihn unwürdigen Benehmens oder unlauterer Lehre wegen auch absetzen zu können. Der rechte Kornzehnten soll gegeben, die kleinen Zehnten aber und die Abgaben beim Sterbefall sollen von Witwen und Waisen nicht mehr erhoben werden. Die Leibeigenschaft soll gänzlich aufhören, weil sie der Erlösung der Menschen durch Christum widerstreitet; aber diese christliche Freiheit soll den Gehorsam gegen die rechtmäßige Obrigkeit nicht aufheben. Frondienste sollen nicht mehr geleistet, Gerichtsstrafen nicht willkürlich erhöht werden. Das Wild in Wald und Feld, die Vögel in der Luft, die Fische im Wasser sollen für jedermann frei sein. Alle Waldungen, die nicht durch Kauf Eigentum geworden sind, sollen den Gemeinden zu unentgeltlicher Benutzung überlassen werden. Die Herrschaft soll vom Bauern nicht Dienste verlangen, die über vertragsmäßige Verpflichtung hinausgehen. Zu stark beladenen Gütern soll der Zinsfuß herabgesetzt werden.

Das alles wurde mit knappen, eindringlichen Worten erläutert und begründet, und es waren keine unbescheidenen und übermäßigen Forderungen. Ihr Verfasser war und blieb unbekannt, von Oberschwaben gingen sie aus, mochten aber wohl nicht aus einem Gusse entstanden, nicht aus einer Feder geflossen sein, sondern erst allmählich ihre endgültige Gestalt erhalten haben.

Aber diese Satzungen zündeten wie ein Funke im Pulverfaß und riefen überall, wohin sie kamen, eine unbeschreibliche Aufregung im Volke hervor, denn es sah in ihnen Hoffnungen und Verheißungen, die es mit einem Schlage aus Jammer und Elend zu einem menschenwürdigen Dasein verhelfen und erheben und ihm ein zwar arbeitsvolles, gewiß nicht sorgenfreies, aber doch gesichertes, zufriedenes, mehr oder minder behagliches Leben verschaffen sollten. Die Armen wurden nicht müde, die zwölf Artikel zu lesen oder sich vorlesen zu lassen; die meisten trugen das Flugblatt beständig bei sich in der Tasche, auch solche, die es nicht lesen konnten. Und alle glaubten an die Verwirklichung dieser ungeheuren Umwälzung, stritten über Wortlaut und Inhalt, deuteten aus und legten hinein, was jedem am besten in seinen Kram paßte, und schwelgten in Träumen von einer glücklichen Zukunft, vor deren glänzenden Bildern die traurige Gegenwart auf Nimmerwiederkehr versank.

Auf diese zwölf Artikel nun hatte sich der tapfere Ritter Florian Geyer von Geyersberg in den evangelischen Bund geschworen. Er kannte sie Wort für Wort, wußte also, daß er dabei nichts gewinnen, sondern nur verlieren konnte. Denn mit ihrer bedingungslosen Annahme entsagte er einer Anzahl von Vorrechten, die gleich den anderen Adligen auch seine Vorfahren sich allmählich angemaßt und angeeignet hatten. Das war das erste Opfer, das er seinem Volke brachte; das zweite, größere, war vielleicht sein Blut und Leben.

Die Florians Schwur gehört hatten, rechneten ihm seine Hingebung hoch an und wollten dafür sorgen, daß die Nachricht von seinem Eintritt in den Bund im ganzen Lande Verbreitung fände, den Bauern zur Ermutigung und den Rittern zur Nachahmung. Einer aber von den wenigen immer noch Mißtrauischen warf dazwischen: »Laßt uns abwarten, wie er die erste Probe bestehen wird und ob er Stich hält, wenn er gegen seinesgleichen fechten und die Schlösser seiner guten Freunde stürmen soll.«

»Ja, ja! trau, schau, wem! Ritterrecht ist anders als Bauernrecht, nur nicht so leichtgläubig!« stimmten ihm einige Gleichgesinnte zu.

Judika saß auf einem großen Steine etwas abseits von der Gruppe Unzufriedener, in der diese Reden gefallen waren, und hatte sie vernommen. Schnell stand sie auf, trat herzu und sprach erregt: »Ihr zweifelt noch an dem Ritter und seinem Wort? Dazu habt ihr keinen Grund und kein Recht. Schämt euch eures niedrigen Verdachtes!«

»Nun, man wird ja wohl noch seine Meinung sagen können,« versetzte der, der damit angefangen hatte. »Er wäre der erste nicht, der uns mit Versprechungen hingehalten und betrogen hat.«

»Aber von allen der letzte wäre er, der das fertig brächte,« erwiderte Judika. »Nein, nein! dieser eine tut es nicht, dafür bürg' ich euch, denn ich kenne ihn. Hätt' ich ihn sonst ebenso wie Jäcklein geschützt, als er in unsere Hand gegeben war?«

»Das haben wir gesehen,« rief ihr ein Bauer zu, »aber wie ist mir denn? Du wolltest ja wohl keinen gespart und geschont wissen, der den Rittersporn trägt, schwarzes Weib?«

»Ja, das hab' ich gesagt, Hans Kolbenschlag!« entgegnete sie. »Und wenn ihr mich nun doch einen von ihnen sparen und schonen seht, so könnt ihr euch auch darauf verlassen, daß er dessen würdig ist, und es steht zu hoffen, daß er nicht der einzige bleibt, mit dem wir eine Ausnahme machen. Im übrigen will ich wünschen, daß ihr eure Proben von der ersten bis zur letzten so gut besteht, wie es dieser ehrenwerte Ritter tun wird.«

»Kennst ihn wohl sehr genau?« höhnte ein Dritter aus dem Kreise, und die anderen lachten dazu.

»Besser als euch!« sprach sie, einen nach dem anderen mit durchbohrenden Blicken messend. »Euer Lachen kann mich nicht beleidigen, mögt ihr doch von mir denken, was ihr wollt! Ihr freilich hättet lieber des Ritters Burg geplündert, denn nur um zu rauben seid ihr mit ausgezogen.«

»Und du wärst wohl am liebsten mit dem seinen Herrn auf seine Burg geritten, wenn er dich vor sich in den Sattel genommen hätte, heißblütige Schwarze?« spottete ein frecher Geselle, worauf wieder ein schallendes Gelächter folgte.

»Das nicht!« gab ihm Judika zornbebend zur Antwort, »aber ich merke, Jäcklein hat noch einem Dutzend von euch zu wenig den Laufpaß gegeben; trollt euch den Ausgestoßenen lieber nach, statt hier Hader und Zwietracht zu stiften!«

Von dem lauten Wortwechsel angelockt, hatte sich eine Schar anderer herzugedrängt, und einer der Vordersten, ein großer, ungeschlachter Mensch, schrie das Häuflein Mißvergnügter hart an: »Die Schwarze hat recht. Der Ritter Florian Geyer hat sich als unser Bruder zu uns in den Bund geschworen; wir anderen alle vertrauen ihm, und wenn ihr jetzt nicht das Maul haltet, so stopfen wir es euch – hiermit!« Dabei hielt er ihnen drohend eine nicht zu verachtende Faust entgegen.

»Recht so! wir stehen zum Ritter und zu unserem schwarzen Weib! drauf! schlagt zu!« riefen die Hintermänner. »Fort mit den Schelmen, die Fried' und Eintracht stören!«

Die Angegriffenen brummten noch ein paar unverständliche Worte in den Bart, wagten aber der großen Mehrzahl gegenüber keinen entschiedenen Widerspruch, und der Streit war damit beendet.

»Judika, halt' dich zu uns! wir setzen Leib und Leben für dich ein!« wandte sich jetzt der Große zu der von Beschützern allseitig Umringten.

»Ja, das wollen wir! wir wissen, was wir an dir haben! unserem schwarzen Weib soll keiner etwas antun!« riefen die anderen, und der Blick manch eines ruhte wohlgefällig auf der hohen, blühenden Gestalt Judikas, die in ihrem Zorn doppelt schön und verführerisch aussah.

Sie aber sprach: »Ich danke euch, ich werde schon allein mit ihnen fertig werden.« Dann suchte sie schnell Jäcklein auf, den sie mit einigen Unterführern vor dem Dorfkruge fand, und sagte zu ihm: »Laß uns aufbrechen! sonst geraten sie sich da hinten in die Haare, des Ritters wegen.«

»Der Teufel soll sie holen, wenn sie sich mucksen!« fuhr Jäcklein auf. »Was wollen sie?«

»Laß nur! es ist schon alles in Ordnung,« erwiderte sie, »nur vorwärts!«

Da gab er den Befehl zum Abmarsch, der sich auch ohne Säumen und Ungebühr vollzog. Vor dem Aufbruch aber entsandte er einen Bauern mit dem Auftrage, Georg Metzler aufzusuchen und diesem, von dem er selber Nachrichten in Tauberbischofsheim zu erhalten hoffte, die frohe Botschaft von dem Eintritt des Ritters Geyer von Geyersberg in den evangelischen Bund zu überbringen.


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