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Der Bryologe.

Kimmt znachst Oana außa
Zon uns da af's Land
Mit a grüanblechern Büchsn
An ein grüangstickten Band.

Geht außi in's Moos,
Dös a jeder sunst scheut,
Weil's voll Morast ist
Und Löcher, tief und weit.

Aber der springt dir drüber,
Grad wia es sö schickt,
Patscht mitten drein eini,
wenn nöt anders glückt,

Er rupft sö an Mias aus,
Betracht's voller Freud,
Dös der Ochs sunst nöt anschaut,
viel wenger erst d' Leut,

Und wickelt's nah sauber
Mit an Blattl Papier z'samm.
Als wenn er was Bsunders
G'funden müßt habn.

A so sucht er weiter,
Rupft bal da, zupft bal durt
Und treibt's a paar Stund lang
Jn ein Trumm so furt.

Lang hon ihm so zuagschaut,
Hon gsinnt, was er tuat,
Aber kunnt ma nöt denka
Zu was dös war guat.

Af d' Letzt is ma kemma:
Der g'hört zu dö Leut,
Dö allerhand treibn,
Weils san – nöt recht gscheidt.

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