Egon Erwin Kisch
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Egon Erwin Kisch

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Kriminalfall wie keiner

Auch wenn in dem Kriminalfall, von dem ich nun zu berichten habe, der Täter verhaftet worden wäre, hätte man ihn nicht gerichtlich bestrafen können. Denn in keinem Strafgesetz findet sich ein Paragraph, nach welchem er zu verurteilen wäre, obschon er geraubt und wissentlich den Tod eines Menschen herbeigeführt hat. Gewiß, es scheint unglaubwürdig. Indes, gerade die Nichtstrafbarkeit stempelt diesen Kriminalfall zu einem so merkwürdigen.

Vielleicht ist es auch kein Kriminalfall im engeren Sinne des Wortes, weil er ja, wie gesagt, niemanden ins Kriminal geführt hat und auch nicht führen konnte. Höchstens deshalb kann man von einem Kriminalfall sprechen, weil der Held ein Krimineller war und seine Tat der Denkweise des Verbrechers entsprang.

Unser Regimentskommando wußte, daß der junge Infanterist Alois Davidek wegen Diebstahls mit Zuchthaus vorbestraft war, und das war auch der Grund, weshalb er weder einen Chargengrad noch eine Auszeichnung bekam. Beides hätte er reichlich verdient, und zwar von dem Tage an, an dem wir eine neue Waffe zu handhaben hatten.

Diese neue Waffe war die Handgranate. Von ihrer Existenz wußten wir nichts, bis sie in ein paar hundert Exemplaren in unserem Schützengraben anlangte mitsamt einem Instruktor, der seine Instruktionen im Eilzugstempo abhaspelte, um so schnell wie möglich aus dieser unbehaglichen Gegend zu verschwinden.

Wir hielten die neue Waffe für modernistischen Unsinn. Zwischen uns und dem Feind, den Serben, lagen fünfundsechzig Meter flaches Feld. Abgebrochene Kukuruzstauden. Granattrichter neben Granattrichter, und dazwischen Hügel, aufgeworfen vom Einschuß. Soldatenleichen, die nicht geborgen werden konnten. Spanische Reiter, die man hüben 286 und drüben vor die Gräben geschoben hatte, um dem Feind ein Herankommen zu erschweren. Auf diesem Terrain hätte bei Tag jede Figur augenblicklich gesehen werden müssen. Und bei Nacht knatterte das Angstschießen; es bestrich den Raum so dicht, daß einer, der sich im Dunkeln über den Wall des Schützengrabens hinausgewagt hätte, zum Sieb durchlöchert worden wäre, auch ohne ein sichtbares Ziel zu sein. Auf eine Entfernung von fünfundsechzig Meter konnte niemand die Granate schleudern, und sich näher heranzuschleichen, schien unmöglich.

Wir begnügten uns damit, sie in die Richtung des Feindes zu werfen, ins Niemandsland. Unseren Vorgesetzten war das recht, denn so konnten sie Meldungen über die eifrige Verwendung der neuen Waffe erstatten.

Nur dem Alois Davidek mißfiel die Vergeudung von Material. Ich sah ihn einmal vor den Handgranatenverschlägen stehen und sie mit wunschvollen Blicken messen, als handle es sich um fremdes Hab und Gut.

Im Abenddämmer machte er sich an die Handgranaten heran. Zuerst trug er zwei der mit Stroh ausgestopften Uniformpuppen, die wir oft zum Spaß aus dem Graben steckten, an den linken Flügel der Kompanie. Dann warf er vor seine Stellung, die am rechten Flügel lag, ein Bündel Kukuruzstauden, anscheinend um nicht gesehen zu werden, wenn er aus dem Graben steigen würde. In der Tat sprang er ins Vorterrain, und zwar genau im Augenblick, da an unserem linken Flügel die Puppen hochgehoben wurden. Sein Sprung blieb unbemerkt, denn der Feind konzentrierte das Feuer selbstverständlich auf die beiden Ziele.

Erregt beobachteten wir Alois Davidek, der flach auf dem Boden lag. Was, wenn er sich aufrichtet? Aber es fiel ihm gar nicht ein, sich aufzurichten, dem Feind seine Figur darzubieten. Liegend, den Körper ans Erdreich gepreßt, bewegte er sich vorwärts. Das Wort »kriechen« wird im Sprachgebrauch oft für »Langsamkeit« verwendet. Hier kroch etwas mit der Schnelligkeit eines Salamanders, aber es war kein Salamander, sondern Alois Davidek. Er jagte dem Feinde 287 im Zickzack zu, die winzigste Deckung ausnutzend, bald eine Soldatenleiche, bald ein Hügelchen, bald ein Büschel vertrockneter Stauden. Selbst uns, die wir ihn nicht aus den Augen ließen, verschwand er zeitweilig aus den Augen.

Wie ein Fassadenkletterer die Senkrechte aufwärts läuft und jede Mauerzacke, jedes griffgeeignete Ornament und jedes Gesimse ausnützt, so nun kletterte Alois Davidek auf einer horizontalen Fassade.

Nachdem er einige Sekunden auf diese Weise liegend galoppiert war, buchstäblich »ventre à terre«, verschwand er in einem flachen Granatkessel, etwa zwanzig Meter am Feind, und aus diesem seinem Kessel sausten nun in raschem Intervall vier Eier in den feindlichen Graben. Um die Wahrheit zu sagen, ich sah nur eines fliegen, denn im gleichen Augenblick bäumte sich drüben der Boden auf, der Schutzwall brach krachend zusammen, seine Bestandteile wirbelten durch die Luft.

Bevor sich der Rauch verzog, war Alois Davidek wieder bei uns, triefend vor Schweiß. Auch den Rückweg hatte er bauchwärts zurückgelegt, weil er, wie er sagte, unsere Schüsse mehr fürchtete als die des Feindes, der in diesem Augenblick mit sich selbst beschäftigt war.

Der Regimentskommandeur ließ Alois Davidek rufen, schüttelte ihm die Hand, kredenzte ihm ein Glas Wein und ein Stück Torte und teilte ihn dem Regimentsstab zu. Nur unmittelbar vor Sturmangriffen wurde Alois Davidek in die Schwarmlinie beordert. Jedesmal bereitete er seine Aktion auf andere Weise vor, einmal zum Beispiel ließ er zwei kleine Schweine aus unserer Stellung nach vorne jagen, und während die Serben ihnen ihr Augenmerk zuwandten, explodierte ihr Schützengraben.

Eines Tages wurde auch ich zum Regimentsstab berufen, um den Meldungen über unsere Sturmangriffe einen ähnlichen Schwung zu verleihen, wie Alois Davidek ihn seinen Handgranaten verlieh. Vielleicht war es Alois Davidek, vielleicht mir zuzuschreiben, daß unser Regimentskommandeur avancierte. Er übernahm ein Brigadekommando. 288

An seine Stelle kam ein langer Oberstleutnant, geschnürt und parfümiert, in übertrieben eleganter Uniform, Monokel über dem rechten Tränensack und Dünkel in den herabgezogenen Mundwinkeln. Unseren Soldaten aus dem nördlichen Böhmerwald war es gleichgültig, wer von den vielen tausend Stabsoffizieren der österreichisch-ungarischen Armee zum Kommando des Regiments bestimmt wurde, denn sie kannten ja die hohen Herren nicht. Nur gerade diesen Oberstleutnant kannten viele von ihnen. Er war nämlich Kontrolloffizier der Waffenfabrik Skoda gewesen, deren Abteilung für Holzbearbeitung sowie die Versuchsstellen für Geschütze innerhalb unseres Ergänzungsbezirks lagen. Unsere Soldaten hatten, bevor sie noch Soldaten waren, durch ihn den ärgsten militärischen Drill am eigenen Leib erfahren. Wenn ein Zehntel davon wahr war, was sie von der Brutalität des Oberstleutnants gegen die männlichen Arbeiter und von seiner Zärtlichkeit gegenüber den weiblichen erzählten, so wäre das Unbehagen bereits hinreichend erklärt, mit dem sie ihn bei uns auftauchen sahen.

Für Zärtlichkeiten gegenüber dem weiblichen Geschlecht fehlte es bei uns an Gelegenheit. Um so ungehemmter entfaltete er seine diktatorischen Neigungen. Vor allem führte er eine neue Ordnung ein. Punkt fünf Uhr morgens hatte der Koch mit einem Glas Zitronensaft am Bett des Oberstleutnants gestellt zu sein. Fünf Uhr dreißig begann der Oberstleutnant die Inspektion, die zugleich sein Verdauungsspaziergang war und ihn bis zu den vier Bataillonskommandos, aber auch nicht weiter hinaufführte. Er tauchte, wo es nicht gefährlich war, in den Unterständen der Telefonisten und Gefechtsordonnanzen auf, bemängelte die Lage der Tornister und Brotsäcke und befahl, Uniformen und Stiefel zweimal täglich zu putzen.

Außerdem heischte er eine unausgesetzte Straßensäuberung. Der Laufgraben, der von der Gefechtslinie zum Sanitätshilfsplatz führte, auf dem sich Köche mit tropfenden Fahrküchen bewegten, auf dem blutende Verwundete sich schleppten oder getragen wurden, – dieser Einschnitt in 289 Erdreich und Kot sollte gereinigt und gepflegt werden wie der Kiesweg eines Schloßparks. Fand der Oberstleutnant irgend etwas zu beanstanden, so ließ er den Schuldigen schnurstracks an den nächsten Baumstamm binden. Persönlich achtete er darauf, daß das keine Formalität blieb, sondern die Stricke tief ins Fleisch schnitten.

Glock sieben morgens schritt er zu einer sakralen Handlung. Für deren Vollzug hatte er sich gleich am ersten Tag eine nur für ihn bestimmte Latrine zimmern lassen, die an Komfort weit über das hinausging, was die »K. u. k. Anweisungen zum Bau feldtechnischer Anlagen« vorschrieben. Wohl bestand auch die für den Oberstleutnant hergestellt« Konstruktion nur aus einer Bank, aber diese war so groß und so stabil, daß das ganze Offizierskorps gleichzeitig auf ihr hätte Platz nehmen können. Überdies war sie poliert und mit einer bequemen Rückenlehne versehen.

Uns verdroß die Mißachtung, mit welcher die Latrine direkt vor unserem Unterstand aufgerichtet wurde. Wir mußten mit der Mehrheit unserer fünf Sinne wahrnehmen, wie der Oberstleutnant jeden Morgen um sieben dort seinen Platz bezog und den Akt zelebrierte mitsamt einer eindringlichen Nachmusterung, zwecks welcher er sich prüfend über die Rückenlehne beugte.

Unser Unterstand lag am Rande des Laufgrabens, und dort sah der Oberstleutnant eines Tages ein paar Papierschnitzel auf dem Boden liegen. Wütend herrschte er den Alois Davidek an, der sich damit verteidigte, daß eben in diesem Moment jemand die Papiere hingeworfen haben müsse. »Klaub das Zeug auf«, befahl der Oberstleutnant seiner ihn begleitenden Ordonnanz, »und trag es zum Nachrichtenoffizier!«

Vom Nachrichtenoffizier erfuhr der Oberstleutnant, daß die Papierschnitzel einen an den Infanteristen Alois Davidek adressierten Briefumschlag gebildet hatten. Alois Davidek wurde gerufen, um zu hören: »Du verlogenes Schwein! Eine Stunde anbinden! Du sollst an mich denken!« 290

Alois Davidek stand auf den Zehenspitzen, den Körper mit Stricken an den Baumstamm gepreßt. Seine langen Finger waren wie aus Gips. Weiß war auch sein Gesicht. Nur in seinen Augen war Farbe, sie flackerten, wie ich sie noch nie flackern gesehen.

Sie flackerten noch immer in dem noch immer weißen Gesicht, als er in unseren Unterstand zurückkehrte. Die Augen flackerten, aber sahen nicht. Alois Davidek hörte auch nicht. Wenigstens gab er mir keine Antwort auf die Frage, ob er einen Schluck Kaffee haben wolle. Er sprach zu sich selbst. Er zischte sich etwas zu. Ich verstand die Worte »so ein Hund«, »muß krepieren, muß krepieren«.

Die Nacht brach herein, eine der Sternennächte Serbiens, die heller sind als der Tag.

»Willst du dich nicht schlafen legen?« fragte ich ihn endlich.

»So ein Hund«, sagte er zu mir oder zu sich, »morgen muß er weg. Schon morgen. Morgen werde ich's ihm besorgen, ich schwöre das beim Leben meiner Mutter.«

Erschreckt setzte ich mich auf. »Du willst ihn erschlagen?«

Die flackernden Augen richteten sich erstaunt auf mich: »Was redest du da? Erschlagen? Hältst du mich für einen Mörder? Ich bin ein Dieb, verstehst du: ein Dieb.«

Als ich mich wieder hingelegt hatte und er mich wohl schlafend glaubte, schnallte er den Feldspaten von seinem Tornister los und verschwand aus dem Unterstand. Ich sprang auf und sah, wie er sich auf die Erde warf und vorwärtsjagte im Horizontallauf, den ich von seinen Exkursionen mit den Handgranaten kannte.

Erleichtert merkte ich, daß er nicht die Richtung zum Regimentskommando nahm, wo der Oberstleutnant schlief. Alois Davidek bewegte sich zur neuen Latrine. Dort, unter oder unmittelbar hinter dem Sitzbrett sah ich ihn, sein eigener Schatten, auf dem Boden herumkriechen, den Feldspaten hantierend, aber ich verstand nicht, was das bedeutete. 291

Zunächst dachte ich, daß er das Erdreich lockere, damit die Bank umfalle, wenn sich jemand darauf setzt. Oder wollte er gar die Stützpfeiler der Bank durchsägen? Ich war entschlossen, es zu verhindern, denn das mußte ja ans Tageslicht kommen.

Noch stiller und friedlicher als sonst Nächte in der Natur sind die Nächte im Krieg. Der Gefechtslärm, das ununterbrochene Knattern der Gewehrpatronen und das Rollen des Geschützfeuers werden von dieser Stille aufgesogen, lösen sich in ihr ohne Rückstand und dienen nur dazu, sie zu verstärken. Draußen rückt Artillerie vor, ächzen die Achsen, schnauben die Pferde, knallen die Peitschen und fluchen die Feuerwerker, und die Soldaten liegen im sanftesten Schlummer. Aber wenn im Zelt nebenan jemand zu schnarchen beginnt, fahren die Schläfer wütend auf, denn er stört die tiefe lärmende Ruhe.

Inmitten dieser Stille hätte ich genau gehört, wenn sich Alois Davidek an dem Bretterwerk der Latrine zu schaffen gemacht hätte. Absolut lautlos kroch Alois Davidek hinter dem Sitzbrett herum. Dabei bewegte er die rechte Hand, in der er den Spaten hielt. Dann sah ich ihn einige Maisstaudenbündel, die überall herumlagen, näher an die Latrine heranschieben.

Der Morgen kam. Punkt sieben schritt der Oberstleutnant wie immer zu seiner morgendlichen Tätigkeit. Ich schaute nach Alois Davidek aus, sah ihn aber nicht. So ließ ich, dem nichts Gutes schwante, den sitzenden Oberstleutnant nicht aus dem Auge, bis er zu Ende war.

In dieser Sekunde sah ich einen rasend schnellen Salamander in Menschengröße, fest an den Boden geschmiegt und sich durch Maisstauden deckend, von hinten an den Oberstleutnant heranhuschen, fast unter ihn hin. Ein Feldspaten nahm etwas auf, und der Menschensalamander verschwand.

Der Oberstleutnant war inzwischen aufgestanden, drehte sich um und neigte sich, die Hände auf die Rückenlehne gestützt, hinab. 292

Er sah nichts.

Er beugte sich tiefer vor und sah nichts.

Er klemmte sein Monokel ins Auge und sah nichts.

Er nahm das Monokel aus dem Auge, hauchte es an, putzte es, klemmte es wieder ins Auge, beugte sich ganz tief hinab und sah nichts.

Neben mir stand der zurückgekehrte Alois Davidek und beobachtete den Oberstleutnant, der sich wieder auf die Latrine setzte.

Als der Oberstleutnant schließlich aufstand, resultatlos selbstverständlich, wankte er in seinen Unterstand und rief nach dem Regimentsarzt. Der rannte herbei, untersuchte den Oberstleutnant, verabreichte ein Laxativ und blieb bei ihm, – mochten die verwundeten und ruhrkranken Soldaten unten am Hilfsplatz sehen, wie sie selbst mit ihrem Leid fertig würden, ein verstopfter Oberstleutnant hat vor laufender Kundschaft natürlich den Vorrang.

Alois Davidek lag wieder auf dem Anstand. Kaum eine halbe Stunde brauchte er zu lauern, bis der Oberstleutnant blaß seiner Latrine zueilte. Ruhig nahm Alois Davidek den Feldspaten und zog los. Wieder sah ich ihn, mit seinem Schatten vereinigt, dahinjagen, wieder sah ich ihn die Beute schöpfen, mit ihr verschwinden. Als er zurückkam, rieb er die Schaufel mit Erdreich ab und ließ Wasser darüberlaufen, sie hatte das ihrige getan und wusch ihre Hände in Unschuld.

Drüben stand der Oberstleutnant und straffte sich. Seine Bewegung atmete Befreiung, Befriedigung, Glück. Langsam, den Genuß verzögernd, wandte er sich um.

Und damit waren seine schönen Gefühle zu Ende. Verständnislos blickte er hinab, fassungslos beugte er sich tiefer und starrte regungslos auf das Nichts. Er untersuchte seine Kleider und Schuhe, ging um das Sitzbrett herum, musterte es genau. Nur das Nichts war überall, nichts als das Nichts.

Einem Kadaver glich er, als er sich zum Regimentsarzt schleppte, von ihm ein neues Abführmittel in Empfang 293 nahm und sich aufs Feldbett legte. Wie uns eine Ordonnanz berichtete, wand er sich in Schmerzen, ein begreiflicher Zustand, da er zwei Dosen Laxativ im Leibe hatte und sonst nichts anderes, wenn auch er und der Regimentsarzt das Gegenteil glaubten.

Ein Krankenwagen fuhr vor, um den Oberstleutnant ins Divisionsspital zu schaffen.

Mit welchen Symptomen auch immer man im Divisionsspital eintraf, man wurde auf Dysenterie untersucht, und wer in der Dysenteriebaracke untersucht wurde, steckte sich unfehlbar von den Kranken an. Beim Oberstleutnant schien die Diagnose Dysenterie von allem Anfang an klar. Hatte doch das zweite Laxativ durch die Fahrt im ratternden Krankenwagen seine Wirkung getan und mangels anderer Masse nur Blut und Wasser zutage gefördert.

Einige Tage später kam die Nachricht vom Heldentod des Oberstleutnants sowie die postmortale Verleihung des Eisernen Kronen-Ordens an ihn. In der Zeitung lasen wir den Bericht über die Enthüllung einer Ehrentafel in den Skodawerken; auch eine Straße sollte nach ihm benannt werden.

Und damit ist meine Geschichte zu Ende, die Geschichte eines Verbrechens mit tödlichem Ausgang, das nicht bestraft werden kann. 294

 


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