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7.

Seit diesem Tage hatte ich für nichts mehr Sinn. Anfangs versuchte ich noch, mich an die Arbeit zu setzen, aber meine Gedanken schweiften unaufhörlich anderswo umher und Herr Goulden selbst sagte mir:

»Laß nur, Joseph ...benutze das Bischen Zeit, daß dir bei uns zuzubringen bleibt, und besuche Katherine und Mutter Gredel. Ich glaube immer noch, daß man dich entlassen wird, aber wer kann's wissen? Man braucht die Leute so nothwendig, daß es sich möglichenfalls in die Länge ziehen kann.«

Ich ging demnach jeden Morgen nach Vier-Winden und brachte den Tag bei Katherinen zu. Wir waren wohl traurig, aber dennoch recht beglückt, daß wir uns sahen, und liebten uns noch mehr als zuvor, wenn das überhaupt möglich war. Zuweilen versuchte Katherine zu singen wie in den frühern, schönen Tagen, aber plötzlich kamen ihr dann die Thränen. Dann weinten wir zusammen, und Tante Gredel begann wieder die Kriege zu verfluchen, die alle Welt unglücklich machen. Sie behauptete, die Aushebungs-Commission verdiene gehangen zu werden, und alle diese Banditen seien unter sich einverstanden, einem das Dasein zu vergiften. Es erleichterte uns ein wenig, sie toben zu hören, und wir fanden, daß sie Recht habe.

Abends gegen acht oder neun Uhr, wenn man die Thore schloß, kehrte ich in die Stadt zurück und sah dann beim Vorübergehen alle kleinen Wirthshäuser voller Rekruten und alter, entlassener Soldaten, die zusammen zechten. Die Rekruten bezahlten immer, die Andern mit ihren schmierigen, auf das Ohr geschobenen Feldmützen, ihren rothen Nasen und ihren alten Halsbinden aus Roßhaar, welche die Stelle des Hemdkragens vertraten, strichen sich den Schnurrbart und erzählten mit majestätischer Miene von ihren Schlachten, ihren Märschen und ihren Duellen.

Man konnte nichts Abscheulicheres sehen als diese mit Tabaksrauch gefüllten, von Hängelampen an schwarzgeräuchertcn Balken erleuchteten Kneipen, diese alten Eisenfresser und diese jungen Leute, wie sie tranken, schrien und wie Blinde auf die Tische schlugen; und hinten, im Dunkel, die alte Annette Schnaps oder Marie Hering mit den im Nacken zu einem Knoten verschlungenen Haaren, in die quer hinein der dreizähnige Kamm gesteckt war, wie sie zuschauten und sich dabei au der Hüfte kratzten oder wol auch auf die Gesundheit der Tapfern einen Schoppen leerten. Für Bauernsöhne, redliche und arbeitsame Menschen war das ein trauriges Dasein. Aber niemand hatte Lust zur Arbeit: man würde sein Leben für zwei Heller hingegeben haben. In Folge des vielen Schreiens, Trinkens und des innern Kummers schlief man am Ende mit der Nase auf der Tischplatte ein, während die Alten die Krüge leerten und dabei sangen:

»La gloire nous appelle!«

Wenn ich diese Dinge sah, pries ich den Himmel, daß er mir in meinem Unglück ehrenhafte Leute zur Seite gegeben habe, um meinen Muth aufrecht zu erhalten und zu verhindern, daß ich in solche Hände fiele.

Das zog sich bis zum 25. Januar hin. Vor einigen Tagen war eine bedeutende Anzahl italienischer Rekruten, Piemonteser und Genueser, in der Stadt angekommen. Die erstern waren dick und fett wie mit Kastanien gemästete Savoyarden und ihre Krausköpfe mit großen, spitz zulaufenden Hüten bedeckt; außerdem trugen sie dunkelgrüne Hosen aus grober Wolle und kleine, ziegelrothe Röcke aus demselben Stoff, die an den Hüften mit einem Ledergürtel zusammengeschnürt waren. Ihre Schuhe waren unförmlich groß, und so saßen sie längs der alten Markthalle und aßen Käse von der Faust. Die Andern, trockne, hagere, sonnverbrannte Gestalten, zitterten vor Kälte in ihren langen Kitteln beim bloßen Anblick des Schnees auf den Dächern und schauten mit großen, schwarzen, traurigen Augen die vorübergehenden Frauen an. Man übte sie täglich auf dem Paradeplatze im Marschiren. Sie sollten nämlich die Reihen des sechsten Linienregimentes ergänzen und hielten etwas Rast in der Infanteriekaserne.

Der Hauptmann der Rekruten, Namens Vidal, logirte über unserm Zimmer. Er war ein vierschrötiger, kräftiger, entschlossener Mann, aber dessenungeachtet auch gutherzig und artig. Er ließ das Schlagwerk seiner Uhr bei uns repariren, und als er erfuhr, daß ich ausgehoben wäre und nicht zurückzukommen fürchtete, ermuthigte er mich mit den Worten: »Das Alles ist nur Gewohnheit ...nach fünf oder sechs Monaten kämpft und marschirt man, wie man seine Suppe ißt, und Viele gewöhnen sich sogar so sehr daran, Flinten- oder Kanonenschüsse auf die Leute abzufeuern, daß sie sich unglücklich fühlen, wenn ihnen diese Erholung abgeht.«

Aber seine Denkungsart war nicht nach meinem Geschmack, und um so weniger, als ich auf einer seiner Wangen fünf oder sechs große Pulverkörner entdeckte, die ziemlich tief in die Haut eingedrungen waren und, wie er mir erklärte, von einem Flintenschusse herrührten, den ein Russe ihm beinahe unter der Nase abgefeuert hatte. Ein solcher Zustand behagte mir immer weniger, und da schon mehrere Tage verflossen waren, ohne daß Nachrichten eingetroffen wären, fing ich an zu glauben, daß man mich vergäße wie den langen Jacob vom Ziegen-Hof, von dem noch jetzt wegen seines außerordentlichen Glücks erzählt wird. Tante Gredel sagte sogar schon jedes Mal, wenn ich zu ihnen kam: »Ei, ei ... sie wollen uns also in Ruhe lassen!« – als plötzlich am Morgen des 25. Januar, gerade in dem Augenblicke, wo ich nach Vier-Winden aufbrechen wollte, Herr Goulden, der mit träumerischer Miene an seinem Werktisch saß, sich mit Thränen in den Außen umwandte und zu mir sagte:

»Höre, Joseph, ich wollte dich diese Nacht noch ruhig schlafen lassen, aber du mußt es doch erfahren, mein Kind: gestern Abend hat mir der Gendarmerie-Wachtmeister den Marschbefehl für dich gebracht. Du marschirst mit den Piemontesern und Genuesern und fünf oder sechs jungen Männern aus der Stadt: Klipfels Sohn, Lörigs Sohn, Jean Leger und Kaspar Zebede ab. Ihr geht nach Mainz.«

Als ich das hörte, fühlte ich meine Füße unter mir zusammenbrechen und setzte mich nieder, ohne ein Wort zu erwidern. Herr Goulden zog die schön geschriebene Marschroute aus seinem Schubkasten und begann sie mit langsamer Stimme vorzulesen. Ich erinnere mich davon nur noch, daß Joseph Bertha, geboren in Dagsburg, Kreis Pfalzburg, Arrondissement Saarburg, in das sechste Linienregiment eingereiht war und am 29. Januar bei seinem Corps in Mainz eingetroffen sein sollte.

Der Marsch-Befehl machte einen so fürchterlichen Eindruck auf mich, als ob ich vorher von alledem gar nichts gewußt hätte. Ich betrachtete die Sache als etwas Neues und Unerwartetes und war empört darüber.

Nach einem augenblicklichen Stillschweigen fügte Herr Goulden noch hinzu:

»Die Italiener marschiren heute gegen elf Uhr ab.« Da fuhr ich plötzlich wie aus einem bösen Traume auf und rief:

»Aber dann werde ich Katherine nicht mehr wiedersehen?«

»Doch, Joseph, doch,« entgegnete er mit bebender Stimme. »Ich habe Mutter Gredel und Katherine benachrichtigen lassen. Sie werden also kommen, mein Kind, und du wirst sie noch umarmen können, ehe du fortmarschirst.«

Ich sah seinen Kummer, und das rührte und bedrückte mich noch mehr, so daß ich die größte Mühe hatte, nicht in Thränen auszubrechen.

Nach einer minutenlangen Pause fuhr er fort: »Du hast nicht nöthig, für irgend etwas zu sorgen – ich habe Alles im Voraus zugerüstet. Und wenn du zurückkommst, Joseph, und Gott mich so lange leben läßt, wirst du in mir immer den Alten finden. Jetzt, wo ich zu altern anfange, würde es mein größtes Glück gewesen sein, dich als Sohn bei mir behalten zu können, denn ich habe bei dir das gute Herz und den geraden Sinn eines Ehrenmanns gefunden. Ich hätte dir mein Geschäft abgetreten ... wir würden sehr gut zusammen gelebt haben ... Katherine und du, ihr wäret beide meine Kinder gewesen ... Doch da es jetzt so steht, verzichten wir darauf. Doch nur für kurze Zeit – ich bin überzeugt, du wirst entlassen werden: man wird bald einsehen, daß du keine weiten Märsche machen kannst.«

Während er sprach, hatte ich den Kopf auf die Kniee gelegt und weinte leise.

Am Ende stand er auf und nahm aus dem Schranke ein Soldatenrännzel aus Kuhleder, das er auf den Tisch legte. Ich sah ihn traurig und niedergeschlagen an: ich dachte nur an das Unglück, fort zu müssen.

»Hier ist dein Tornister,« sagte er. »Ich habe alles Nöthige hineingethan: zwei leinene Hemden, zwei Flanell-Jacken und das Uebrige. In Mainz wirst du noch zwei Hemden empfangen – das ist Alles, was du brauchst. Ich habe dir aber noch Schuhe machen lassen, denn nichts ist schlechter als das Schuhzeug der Armeelieferanten; es ist beinahe immer aus Roßleder, welches die Füße erhitzt. Du bist so wie so nicht gut auf den Füßen, mein armer Junge, und sollst wenigstens nicht auch noch diesen Schmerz zu ertragen haben. Da ... das ist Alles.«

Er legte das Ränzel auf den Tisch und setzte sich wieder.

Draußen vernahm man das Hin- und Herlaufen der Italiener, die sich zum Aufbruch rüsteten. Ueber uns ertheilte der Hauptmann Vidal seine Befehle. Er hatte sein Pferd in der Gendarmerie-Kaserne stehen und befahl seinem Burschen, nachzusehen, ob es tüchtig abgerieben wäre und seinen Hafer erhalten hätte.

All dies Lärmen und Treiben brachte eine seltsame Wirkung bei mir hervor, und ich konnte noch immer nicht glauben, daß ich die Stadt verlassen müsse. Wie ich nun in größter Unruhe und Verwirrung dasitze, geht plötzlich die Thür auf, und Katherine wirft sich schluchzend in meine Arme, und Tante Gredel schreit:

»Ich habe es dir ja gesagt, daß du nach der Schweiz fliehen müßtest ... daß diese Halunken dich doch am Ende fortschleppen würden ... ich sagte es dir ja ... aber du hast mir nicht glauben wollen.«

»Mutter Gredel,« entgegnete Herr Goulden sogleich, »ins Feld zu ziehen, um seine Pflicht zu erfüllen, ist nicht so schlimm, als von allen redlichen Leuten verachtet zu werden. Anstatt allen Geschreis und aller Vorwürfe, die zu nichts dienen, thäten Sie besser, wenn Sie Joseph trösteten und ihm Muth einsprächen.«

»Ach!« sagte sie, »ich mache ihm ja keine Vorwürfe ... nein! ... obgleich es schrecklich ist, dergleichen zu erleben.«

Katherine ließ mich nicht los. Sie hatte sich neben mich gesetzt, und wir küßten uns.

»Du wirst wiederkommen,« sagte sie, indem sie mich an sich drückte.

»Ja ... ja ...« entgegnete ich leise. »Und du, du wirst immer an mich denken ... du wirst keinen Andern lieben!«

Sie schluchzte und erwiderte:

»O! nein ... ich will immer nur dich lieben.«

Das währte schon eine Viertelstunde, als die Thür sich aufthat, und der Hauptmann Vidal eintrat. Der zusammengerollte Mantel hing ihm wie ein Jagdhorn über der Schulter.

»Nun« ... sagte er, »nun ... Und unser junger Mann?«

»Da ist er,« entgegnete Herr Goulden.

»Ach! Ja!« sagte der Hauptmann, »sie sind im Zuge, sich dem Trennungsschmerze hinzugeben ... das ist ganz klar ... Ich kenne das ... Wir lassen Alle irgend jemand in der Heimat zurück« ...

Und mit lauterer Stimme fuhr er fort:

»Frisch auf, junger Mann, Muth! Was Teufel, wir sind doch kein Kind mehr!«

Dann betrachtete er Katherine und bemerkte zu Herrn Goulden: »Schon gut ... ich begreife, daß er nicht gern in den Krieg zieht.«

Der Tambour trommelte die Straße entlang. Hauptmann Vidal sagte:

»Wir haben noch zwanzig Minuten bis zum Aufbruch.«

Und indem er mir einen Blick zuwarf und Herrn Goulden die Hand drückte, fügte er hinzu:

»Fehlen Sie nicht beim ersten Appell, junger Mann.«

Damit ging er hinaus. An der Hausthür hörte man sein Pferd stampfen und schnauben.

Das Wetter war trübe. Die Traurigkeit überwältigte mich. Ich konnte Katherine nicht aus den Armen lassen.

Plötzlich erklang der Wirbel – alle Trommler hatten sich auf dem Platze zusammen gefunden. Herr Goulden ergriff sogleich das auf dem Tische liegende Ränzel beiden Riemen und sagte:

»Joseph, umarme uns jetzt ... es ist Zeit.«

Todtenblaß richtete ich mich auf, und er befestigte das Ränzel auf meinen Schultern. Katherine blieb sitzen und schluchzte mit in der Schürze verstecktem Gesicht. Tante Gredel stand aufrecht da und betrachtete mich mit zusammengepreßten Lippen.

Der Trommelwirbel währte noch immer fort. Plötzlich hörte er auf.

»Der Appell beginnt,« sagte Herr Goulden, indem er mich umarmte. Und plötzlich kam sein Gefühl zum Ausbruch: er begann zu weinen, nannte mich ganz leise sein Kind und sagte dabei:

»Muth! Muth!«

Mutter Gredel setzte sich, und als ich mich zu ihr herabbeugte, nahm sie meinen Kopf zwischen ihre Hände, und während sie mich küßte, rief sie:

»Ich habe dich immer geliebt, Joseph, schon als du noch Kind warst ... immer liebte ich dich! Du hast uns nur Freude gemacht ... und jetzt mußt du fort ... Mein Gott! mein Gott! welches Unglück!«

Ich weinte nicht mehr.

Als Tante Gredel mich losgelassen hatte, blickte ich Katherine an. Sie regte sich nicht, ich trat zu ihr und küßte sie auf den Nacken. Sie erhob sich nicht, als ich aber, da mir die Kräfte ausgingen, schnell zurücktrat, rief sie mit herzzerreißender Stimme:

»Joseph! ... Joseph! ...«

Nun wandte ich mich um. Wir stürzten einander in die Anne und verharrten weinend noch einige Minuten in dieser Stellung. Katherine konnte sich nicht mehr aufrecht erhalten, ich setzte sie in den Lehnstuhl und eilte fort, ohne daß ich noch einmal den Kopf umzudrehen wagte.

Ich war schon auf dem Platze, mitten unter den Italienern und einer Menge von Leuten, die schreiend und weinend ihre jungen Burschen begleiteten, und noch immer sah und hörte ich nicht.

Als der Trommelwirbel von Neuem erklang, schaute ich auf und bemerkte, daß ich zwischen Fürst und Klipfel stand, die beide den Ranzen auf dem Rücken hatten. Ihre Eltern auf dem Platze vor uns weinten wie bei einer Beerdigung. Zur Rechten, am Rathhause, hielt der Hauptmann Vidal auf seiner kleinen, grauen Stute und sprach mit zwei Infanterie-Officieren. Die Sergeanten verlasen die Namen, und man antwortete. Man rief Fürst, Klipfel, Bertha, und wir antworteten wie die Andern. Dann commandirte der Hauptmann: »Marsch!«, und wir marschirten zwei und zwei nach dem Französischen Thore ab.

Am Eckhause des Bäckers Spitz rief eine alte Frau im ersten Stockwerk mit erstickter Stimme aus dem Fenster:

»Kasper! Kasper!«

Es war Zebede's Großmutter; ihr Kinn wackelte. Zebede winkte mit der Hand, ohne zu antworten. Er war ebenfalls sehr traurig und ließ den Kopf hängen.

Ich meinestheils zitterte im Voraus bei dem Gedanken an den Vorübermarsch an unserer Wohnung. Als wir vor derselben ankamen, wankten mir die Kniee. Ich hörte auch jemand aus den Fenstern rufen, wandte aber das Gesicht dem Gasthaus zum Rothen Ochsen zu. Der Trommelwirbel übertönte Alles.

Die Kinder liefen hinter uns drein und schrien:

»Da marschiren sie ab ... Schau ... das ist Klipfel ... da Joseph!«

Die Wachtmannschaft am Französischen Thor stand in einer Linie aufgepflanzt und sah uns Gewehr im Arm vorüberziehen. Wir marschirten durch das Außenwerk. Dann schwiegen die Trommeln, und wir schwenkten rechts ab. Man vernahm nur noch das Klatschen der Schritte im Schmutz, denn der Schnee begann zu schmelzen.

Eben waren wir am Pachtgut Gerberhoff vorübergekommen und marschirten die Anhöhe vor der langen Brücke hinunter, als ich hörte, daß jemand mich anredete. Es war der Hauptmann, der mir von seinem Pferde herab zurief:

»Recht so, junger Mann! Ich bin zufrieden mit Ihnen!«

Ich konnte bei diesen Worten nicht umhin, nochmals in Thränen auszubrechen, und der große Fürst ebenfalls. Wir weinten im Weitermarschiren; die Andern waren todtenbleich und sagten nichts. An der langen Brücke zog Zebede seine Pfeife hervor, um zu rauchen. Die Italiener vor uns plauderten und lachten, da sie seit drei Wochen an dies Leben gewöhnt waren.

Als wir uns auf dem Mettinger Berge befanden, mehr als eine Stunde von der Stadt entfernt, und eben hinunterzusteigen begannen, klopfte mir Kripsel auf die Schulter und sagte, indem er den Kopf umdrehte:

»Sieh da unten.«

Ich sah hin und erblickte Pfalzburg in weiter Ferne unter uns, die Kasernen, die Pulvermühlen und den Kirchthurm, von wo aus ich mit dem alten Bramstein sechs Wochen vorher Katherinens Haus gesehen hatte: das Alles war grau, die Wälder rings herum schwarz. Wohl hätte ich einige Minuten still stehen mögen, aber der Trupp marschirte vorwärts, und ich mußte folgen. Wir stiegen nach Mettingen hinab.


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